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👉 Überraschungs‑Tipp
Wie die Verdauung die Abwehrkräfte beeinflusst
Wie die Verdauung die Abwehrkräfte beeinflusst
Stress, Verstopfung und das Immunsystem hängen eng zusammen (djd). Fest steht: Deutschland ist gestresst. Und auch der Urlaub scheint die hektischen Zeiten zuletzt nicht ausgeglichen zu haben. Jeder fünfte Deutsche hat sich im vergangenen Sommer laut einer aktuellen DAK-Befragung nur weniger gut oder überhaupt nicht erholt. Dabei kann eine anhaltende Belastung krank machen und unter anderem ein…
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Lebensmittel #107: Fenchelsamen
Im Altertum glaubte man an die Wirkung von Fenchelsamen als Aphrodisiakum genauso wie gegen Skorpionstiche, Schlangenbisse, den Teufel sowie allerlei Böses. Heute ist man bescheidener und nutzt Fenchelsamen bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Koliken. Zusätzlich sollen die Fenchelsamen appetitanregend wirken. Fencheltee mit Honig gilt als gutes Heilmittel bei Husten und Erkrankungen der Bronchien. Fenchelsamen enthalten Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.
Die würzigen Fenchelsamen mit dem anisartigen Geschmack werden oftmals zu Herstellung von exotischen Gewürzen verwendet. So sind Fenchelfrüchte beispielsweise Hauptbestandteil des chinesischen Fünf-Gewürze-Pulvers. In asiatischen Ländern wird Fenchel sehr häufig benutzt und ist beispielsweise in Gewürzmischungen wie Curry vertreten. Fenchelsamen sind zudem ein typischer Bestandteil des indischen Mukhwas, eine Süssigkeit, deren Zutaten einen frischen Atem beim Kauen geben. Die Fenchelsamen werden zumeist im Spätsommer geerntet. Hierfür werden die Dolden getrocknet und die Samenkörner werden aufgefangen. Die getrockneten Fenchelsamen werden anschließend optimalerweise in einen trockenen Schraubglas oder Porzellangefäss aufbewahrt.
Lebensmittel #96: Haselnuss
Die Haselnuss ist die Frucht des „Gemeinen Hasel- oder Haselnussstrauches. Der rund fünf Meter gross werdende Haselstrauch ist vorwiegend in Europa und Kleinasien beheimatet. Bereits im frühen Mesolithikum steuerte die Haselnuss einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Menschen bei. Die enorm schnelle Ausbreitung in diesem Zeitalter wird mit der Einwanderung des Menschen in Verbindung gebracht, der dies bewusst oder unbewusst durch die Anlage von Haselnussvorräten beschleunigte. Heute sind die wichtigsten Haselnussexporteure die Türkei und Italien. Haselnüsse sind nicht umsonst als typische Nervennahrung bekannt. Denn der regelmäßige Verzehr der Nüsse wirkt sich aufgrund ihres hohen Lezithin-Gehaltes positiv auf unsere Nervenfunktion und das Gedächtnis aus. Neben wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor und Eisen sind in Haselnüsse zudem jede Menge Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die unsere Verdauung in Schwung bringen. Die hohe Vitamin E-Konzentration in den Nüssen schützt unsere Zellen darüber hinaus vor einer Schädigung durch freie Radikale
Lebensmittel #84: Rucola
Rucola, im deutschsprachigen Raum ursprünglich als Rauke bekannt, aber in Vergessenheit geraten, wurden unter ihrem italienischen Namen in den 90er Jahren wieder populär. Die Senfrauke ist schon seit dem Altertum als Nutzpflanze bekannt. Sie wurde schon von den Germanen gegessen und galt sogar als Potenzmittel. Mit der Besetzung Germaniens durch die Römer gelangte die Rauke auch in den Mittelmeerraum. Zu den positiven Eigenschaften des Rucola zählen folgende Punkte: Verdauungsfördernde Wirkung, harntreibende Wirkung, positive Auswirkung auf die Schilddrüse, stärkend für das Immunsystem. Zu viel Rucola sollte man aber auch nicht essen, wegen des hohen Nitratgehaltes, den die Pflanze in sich ansammelt. Die Saison für frischen Rucola ist zwischen März und November.
Lebensmittel #85: Zwetschge
Zwetschgen verwechselt man gerne mit Pflaumen. Kein Wunder, ähneln sich die beiden Früchte nicht nur, sie sind auch botanisch eng verwandt. Zwetschgen sind ovaler im Vergleich zu den runden Pflaumen. Die Standortansprüche der Zwetschgen sind gering, doch wirkt sich regnerisches Wetter negativ auf die Fruchtqualität aus. Nachdem die Anbaufläche jahrelang zurückgegangen ist, erlebt die Zwetschge jetzt eine Renaissance. Heute werden wieder rund 303 Hektaren angebaut. Die beliebteste Sorte hierzulande ist die Fellenberg-Zwetschge. Sie wird hauptsächlich im Waadtland und in der Ostschweiz angebaut. Zwetschgen gibt es ab Ende Juli bis weit in den Oktober hinein zu kaufen. Zwetschgen helfen bei Appetitlosigkeit, Gicht, Leber- und Nierenproblemen, Rheuma, Blutarmut, Verstopfung und Halsschmerzen. Sie regen die Verdauung an, beleben das Immunsystem und wirken stimmungsaufhellend.
Lebensmittel #91: Kaktusfeige
Der bis zu vier Meter hohe Opuntienkaktus, an dem die Kaktusfeige wächst, gedeiht in den dürren Regionen der Tropen und Subtropen. Dabei ist Mexiko das grösste Anbaugebiet, aber auch in Ländern wie Südafrika, Australien, Israel und Spanien gedeiht die Kaktusfeige gut.
Die Kaktusfeige beinhaltet viel Kalzium, Phosphor, Kalium, Sodium und auch Ballaststoffe, Vitamin A, B, C und K. In zahlreichen Studien wurde aufgezeigt, dass der Feigenkaktus ein ausgezeichnetes Heilmittel ist, insbesondere für die Drüsen-, Nerven-, Immun-, Kreislauf-, Verdauungs- und Atemwegsysteme. In der traditionellen Medizin wurde der Feigenkaktus zur Behandlung von Wunden und leichten Hautverbrennungen verwendet. Kaktusfeigen werden meist frisch gegessen. Sie eignen sich hervorragend zu Süssspeisen, Konfitüren, Marmeladen, zu Obstsalaten, Mixgetränken sowie Sirup und zum trocknen. Die Frucht wird am besten der Länge aufgeschnitten und ausgelöffelt. Man kann aber auch die Schale abziehen und die Frucht in Scheiben schneiden. Einige Tropfen Zitronensaft und etwas Zucker heben den Geschmack. Raffiniert wird es erst mit Orangenlikör, Eierlikör oder mit heißer Schokolade.
Lebensmittel #88: Pfeffer
Pfeffer gehört neben Salz zu den wichtigsten Gewürzen in der Küche. Die Pfefferpflanze ist ein Kletterstrauch mit langen Blättern und kleinen, weissen Blüten an den Ähren, die nach der Bestäubung unzählige erbsengrosse Beerenfrüchte in kräftigem Orangerot tragen. Der Pfefferstrauch hat seine Heimat in den feuchtwarmen Monsunwäldern von Asien. Weitere Anbaugebiete mit dem feuchtwarmen Seeklima der Tropen befinden sich entlang des Äquators in Afrika und Südamerika.
Pfeffer hat eine besondere Schärfe, die er durch in den Pfefferkörnern enthaltene Alkaloide, wie Piperin oder Piperettin erhält. Durch seine ätherischen Öle hat Pfeffer einen guten Einfluss auf die Herztätigkeit. Ausserdem hat das scharfe Gewürz eine antibakterielle und infektionshemmende Wirkung. Piperin hilft bei Krämpfen, rheumatischen Schmerzen, bekämpft Hautunreinheiten und regt die Verdauung an.