Warum haben wir den Weg der Liebe verlassen? Und noch schlimmer: Warum bemerkt es keiner ? Warum schreien die Leute nicht auf? Warum sieht keiner darin einen Verlust der Menschlichkeit?
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Warum haben wir den Weg der Liebe verlassen? Und noch schlimmer: Warum bemerkt es keiner ? Warum schreien die Leute nicht auf? Warum sieht keiner darin einen Verlust der Menschlichkeit?
Die Kastrierten Philosophen - Heroin (Live 1983)
Volltreffer-Rec
1983
Philosophen: Trivia
1. Jeremy Bentham
Die Auto-Ikone:
Der Philosoph, Sozialreformer und Jurist gilt als Begründer des Utilitarismus. Diese ethische Lehre betrachtet solche Handlungen als moralisch gerechtfertigt, die zum größtmöglichen Wohlergehen aller Beteiligten führen. Anstelle übergeordneter moralischer Regeln entscheiden im Utilitarismus nur die Folgen von Handlungen über ihre ethische Legitimität. Bentham forderte unter anderem die Trennung von Kirche und Staat, die Abschaffung der Sklaverei, Folter und Todesstrafe, die Gleichberechtigung der Geschlechter und einen rücksichtsvollen Umgang mit Tieren. Zur Sicherung der individuellen Freiheiten befürwortete er allerdings auch eine umfassende staatliche Überwachung und Kontrolle, in der jegliches Fehlverhalten sanktioniert wird.
Benthams mumifizierter Kopf, der lange zwischen den Füßen der Auto-Ikone aufgestellt worden war, erhielt Mitte des 20. Jahrhunderts eine spezielle Holzkiste, die ihn besser schützen sollte. Im Jahr 1975 entwendeten allerdings Studenten des rivalisierenden King’s College London den Kopf und verlangten ein Lösegeld von 100 Pfund für wohltätige Zwecke. Nachdem sich das University College bereiterklärt hatte, ein Lösegeld von 10 Pfund zu spenden, wurde der Kopf schließlich zurückgegeben. In der Folge entschied man allerdings das empfindliche Stück von nun an in einem Tresor aufzubewahren, so dass es heute nicht mehr öffentlich zu sehen ist.
Jeremy Benthams eigenwilliger Wunsch, der Nachwelt als Auto-Ikone erhalten zu bleiben, bot Anlass zu vielen Spekulationen über seine Motive. Einige vermuteten schlicht einen Scherz, mit dem der exzentrische Philosoph die Nachwelt zum Narren halten wollte. Möglicherweise beabsichtigte der Atheist Bentham aber auch religiöse Befindlichkeiten zum Umgang mit dem Tod in Frage stellen. In jeden Fall war ihm die ausreichende Verfügbarkeit von Leichen zur anatomischen Ausbildung und Forschung ein wichtiges Anliegen.
Eines der zahlreichen Gerüchte, die sich um die Auto-Ikone ranken, besagt, dass sie regelmäßig an Sitzungen der Hochschulleitung teilnehme. Dort würde Jeremy Bentham als anwesend, aber nicht abstimmend registriert. Nur wenn eine Abstimmung unentschieden sei, würde seine Stimme zugunsten des jeweiligen Antrags gewichtet. Zwar gehört diese Geschichte ins Reich der Legenden, doch hat die Auto-Ikone im Jahr 2013 tatsächlich an einer Sitzung teilgenommen, bei der ein langjähriges Mitglied der Hochschulleitung verabschiedet wurde.
Quelle.
PEGASUS … dieser Name kam mir in den Sinn, als ich letztens einen Blick in die @spanischehofreitschule in Wien werfen konnte. Wie sie schon so oft, bin ich auch hier beim Stöbern auf eine spannende Geschichte gestoßen …🤗🤩🤗… „… Pegasus ist auch das Zeichen der Dichter, Schreibclubs nennen sich Pegasus, damit meinen sie ihre Phantasie, ihre Schöpfungskraft, die sie leicht macht und wie Pegasus in die Lüfte trägt. Woher kommt das fliegende Pferd, wer waren seine Eltern, wer hat ihm seinen Namen gegeben gab es Pegasus wirklich? "… 🇬🇷 die Geschichte von Pegasus" Pegasus ist im alten Griechenland 🇬🇷 geboren, damals als es noch viele Götter gab und ihr aller Vater oben auf dem Olymp wohnte, dem Berg der in den Himmel reichte. Sie die Götter haben die Erde unter sich aufgeteilt, da gab es den Zeus er war der oberste Gott, er war streng, und gab obacht, dass die Menschen dem Olymp nicht zu nah kamen. So war es ihm schon ein Dorn im Auge dass sie Kräfte wie das Feuer besaßen, das doch eigentlich den Göttern gehörte. Die Frau des Zeus war Hera, oft stritt sie mit ihrem Mann, der sich wohl um alles mehr kümmerte als um sie. Also Zeus war alleiniger und unumstrittener Herrscher, doch seine Brüder Poseidon, ihm gehörte das Meer und seine Bewohner und Hades, ihm gehörte die Unterwelt, das Reich der Toten, waren auch mächtig. Nun gab es viele Götter, die waren nur für eine Sache zuständig, da war Aphrodite, sie war eine sehr schöne Göttin, die Göttin der Liebe, Ares, ihr Bruder ein brutalerund harter Gott, der Gott des Krieges, und Pallas Athenae, auch sie ein der Schönsten der Göttinnen, sie war der edle Geist, die Weisheit Auch gibt es in der griechischen Sagenwelt, Fabelwesen wie Pegasus, Ungeheuer, halb Mensch halb Tier, Riesen, Luftwesen und einäugige Zyklopen. Aber vorallem gab es Menschen, deren Geschicke wie in einem Theater von den Göttern gelenkt wurden. Doch die Menschen versuchten auch eigene Wege zu gehen, die Götter abzuschütteln, ihnen gleich zu werden, oder sie durch Opfer zu besänftigen …“ Quelle : www.erzaehlkarawane-ammersee.de 🥰🧡🥰 #dichter #denker #philosophen #diefraudiegeschichtenschreibt #schreiben (hier: Die Wortmalerin) https://www.instagram.com/p/Cg9vj3aNHWd/?igshid=NGJjMDIxMWI=
dämmerungen vergehen, das gleiche noema verbindet die zahllosen nächte jedoch und lässt sie flechten. der gedanke „lass das bloß die letzte schwärze bleiben“.
Hans Jörg Sandkühler: »Es hat uns nicht interessiert«
"Die Gleichschaltung der deutschen Universitäten machte auch vor der Philosophie nicht halt. Unter den Philosophen, die nicht in die Emigration gingen, gab es kaum einen, der sich nicht dem nationalsozialistischen System angepasst hätte. Über Jahrzehnte verdrängte man nach dem Krieg die Tatsache, dass dieselben Personen, die sich in den 1930er Jahren noch zum Nationalsozialismus bekannt hatten, den Wiederaufbau der philosophischen Institute in der Bundesrepublik übernahmen."
Die Weisheit der Trottellumme – Florian Werner
Die Weisheit der Trottellumme – Florian Werner
Inhalt:
Was wir von Tieren lernen können
Können Ohrenquallen uns den Aufbau des Universums erklären? Was wissen Trottellummen über Kierkegaards Sprung in den Glauben? Bringt uns das Känguru Jean-Jacques Rousseau näher? Und besteht die Tapferkeit der Löwenmännchen womöglich darin, dass sie so viel schlafen?
In einunddreißig so lehrreichen wie komischen philosophischen Betrachtungen geht Florian…
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Meinungen der Philosophen und Ansicht des Utilitarismus
Kant und Camus haben zwei völlig unterschiedliche Meinungen zur Todesstrafe. Deshalb kritisiert Camus auch die Position von Kant. Kant ist der Meinung, dass das unverschuldete Übel, welchen man einem anderen Menschen antut auch sich selbst antut. Zudem sagt er, das nur das Wiedervergeltungsrecht die Qualität und Quantität der Strafe angeben kann. Der Tod soll die Gleichheit des Verbrechens und der Wiedervergeltung sein. Außerdem gibt es keine Gleichartigkeit zwischen Leben und Tot und jedem soll das widerfahren, was seine Taten wert sind. Zudem soll jeder die Wahl haben zwischen Tod und Zwangsarbeitsstrafe. Hierbei denkt Kant, dass ein ehrlicher und ehrenvoller Mann den Tod wählt und die anderen die Zwangsarbeitsstrafe, da sie das Leben als wichtiger erachten.
Camus kritisiert diese Position mit der Aussage, dass diese Art von Strafe barbarisch sein und man Feuer nicht mit Feuer bekämpfen soll. Zudem sollen die Gesetze den Menschen züchtigen und verbessern, allerdings nicht nachahmen. Außerdem kann man Straftaten nicht mit Straftaten gerecht machen. Mit jedem Tod kommt auch ein Leiden und das schlimmste ist das Warten auf die Durchführung der Strafe. Deshalb erleidet der Straftäter große seelische Qualen bis zu seiner Hinrichtung. Außerdem sei es ungerecht, wenn aus einem Tod ein doppelter Tod gemacht würde.
Kant argumentiert zuerst mit der Aussage, was man anderen antut, tut man auch sich selbst an und danach mit dem Argument, wer mordet sollte sterben. Dies erscheint uns widersprüchlich und daher unschlüssig. Camus Argumentation hingegen erscheint wie ein roter Faden und wirkt sehr schlüssig.
Die utilitaristische Philosophie nimmt den größtmöglichen Nutzen für eine größtmögliche Zahl von Personen zum Prinzip für die Ordnung der Gesellschaft. Daher soll der Nutzen für den Täter kleiner sein, als das Übel das ihm für die selbe Tat als Strafe droht. Allerdings muss die Gesellschaft bei besonders schwierigen Straftaten (z.B. Mord) über eine besonders wirkungsvolle Abschreckung verfügen. Da die Todesstrafe am besten abschreckt, wirkt sie für ein Kapitalverbrechen wie Mord gerechtfertigt.
Beccaria ist der Meinung, das die Sicherheit nicht das Recht gibt, sich Souveränität und Gesetze abzuleiten. Außerdem hat nicht die härteste Strafe, sondern die Dauer der Strafe die stärkste Wirkung auf den Menschen. Moralische Vorstellungen prägen sich nur durch dauerhafte und wiederholte Anstöße ins Bewusstsein ein. Zudem ist das stärkste Hindernis gegen Verbrechen das lange und ausdauernde Beispiel eines Menschen, der um seine Freiheit beraubt wurde. Eine Strafe sei also nur gerechtfertigt, wenn sie einen Menschen von Verbrechen abhält. Demnach besitzt die Strafe lebenslanger Knechtschaft alles was erforderlich ist, um ein tatentschlossenes Gemüt zurückzuhalten.
Die Argumentation von Beccaria erscheint uns schlüssig, das sie nicht widersprüchlich ist.
~ Jessica