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Die Abkürzung SERO stand in der DDR für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung, das Sekundärrohstoff-Annahmestellen und deren Weiterverteilung betrieb. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt. Im Vergleich zum Erfassungssystem für wiederverwertbare Wertstoffe in der alten Bundesrepublik erreichte das SERO-System einen wesentlich höheren Rückführungsgrad in den Wirtschaftskreislauf für diese Stoffe. . Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz betrieb, um den oft unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen. Die Aufkaufstellen wurden oft von privaten Kleinunternehmern betrieben, die relativ gut daran verdienten. Die SERO-Annahmestellen arbeiteten unter einem einheitlichen SERO-Logo, das Maskottchen war der rosafarbene Elefant Emmy. . Aufgekauft wurden unter anderem Flaschen, Gläser, Altpapier und Schrott. Haushalte warfen ihre noch verwertbaren Rohstoffe meist nicht weg, sondern brachten sie zur nächsten SERO-Annahmestelle oder überließen sie sammelnden Kindern, die sich so ein Taschengeld verdienten. . Auch die Pionierorganisation Ernst Thälmann organisierte große Altstoffsammlungen, um Geld für Hilfsaktionen zu erhalten. Zum wöchentlichen Pioniernachmittag war es eine verbreitete Aktivität, zur Altstoffsammlung auszurücken – falls vorhanden mit Handwagen. Es wurde dann von Tür zu Tür gezogen und geklingelt. (via #Wikipedia) . . #Taschenkalender #Emmy #SERO #Emmy #SEkundärROhstoffe #Recycling #Rohstoffe #Altstoffe #Altpapier #Glas #DDR #GDR #Planwirtschaft #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CL_Jt4FpF4T/?utm_medium=tumblr
Die Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) war eine Rechtsform in der Wirtschaft der DDR. VVBs entstanden mit der Einführung und dem schrittweisen Aufbau der sozialistischen Planwirtschaft in der DDR. . Ab Ende der 1960er Jahre wurden sie in mehreren Phasen durch die Bildung von Kombinaten abgelöst. Die VVB waren damit ein Element der vertikalen Aufbauorganisation und damit ein Instrument der Steuerung und Führung von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. . Eine VVB schloss mehrere volkseigene Betriebe einer Branche zusammen und bildete damit eine mittlere Steuerungsebene in der Planwirtschaft. Ziel der SED-Wirtschaftspolitik war es, durch die Bündelung und Koordination verschiedener VEBs Wirtschaftsprozesse vertikal und horizontal zu integrieren. Damit verbunden war zum einen die Hoffnung, eine wirkungsvollere Leitungsstruktur zu erhalten, mit der man wirtschaftspolitisch wichtige Beschlüsse besser implementieren konnte. Zum anderen wollte man Rationalisierungseffekte erzielen, also die Arbeitsteilung und die Rohstoffverteilung zwischen den Betrieben effektiver zu organisieren. . In den unterschiedlichen Phasen der DDR-Wirtschaft verfügten die VVB über unterschiedliche Kompetenzen. Unter den Strukturen der DWK wurden anfangs rund 1.800 VEB gegründet und in 75 VVBs zusammengeschlossen. Diese Zahlen veränderten sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte der DDR stark. In den Gründungsjahren der DDR arbeiteten die VVB-Strukturen aber weitgehend erfolglos und ineffizient. Sie wurden deshalb Anfang der 1950er Jahre in die Hauptverwaltungen der entstehenden Industrieministerien der DDR-Regierung integriert. Nach mehreren Umstrukturierungen der ökonomischen Leitungsebenen wurden 1958 die Hauptverwaltungen erneut als eigenständige VVB-Strukturen ausgegliedert. In den 60er Jahren erfuhren sie zeitweise eine Stärkung ihrer Kompetenzen. In der Ära Honecker, ab Beginn der 1970er Jahre, traten zunehmend neue Kombinatsstrukturen an ihre Stelle. (via #Wikipedia) . #VVB #Milch #Speisequark #Quark #Gemeinschaftswerbung #Halle #Wirtschaft #Planwirtschaft #VereinigungVolkseigenerBetriebe #VEB #Kombinat #Industrie #Struktur #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/Bwd3ClfpqVl/?igshid=1iixe26dp38sd
Im Jahr 1951 beschloss das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft in Berlin den Aufbau von 20 Schweinemastanlagen mit je 5250 Plätzen und einer größeren Anzahl kleinerer Mastbetriebe mit jeweils 1200 Plätzen. . Die Gründe für diesen Beschluss waren folgende: 1. Der damals ohnehin nur unzureichend zu deckende Bedarf an Fleisch- und Fleischerzeugnissen nahm in der Bevölkerung ständig zu. Bedarfsschwankungen konnten durch größere Betriebe leichter aufgefangen werden. 2. Fleisch- und Fleischerzeugnisse waren ein lukrativer Exportartikel, hauptsächlich in die sozialistischen Bruderländer der DDR, ebenfalls mit zunehmendem Bedarf. 3. Futterreserven aus Abfällen in den Betriebsküchen der volkseigenen Betriebe, aus HO- und Konsumgaststätten und von der Bevölkerung, konnten günstiger zentral erfasst und der Verwertung zugeführt werden. 4. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse konnten in größeren Betrieben leichterntwickelt und umgesetzt werden. (via https://www.db-thueringen.de/.../dbt.../schlachtvieh.pdf) #Schweine #Schweinemast #Mastbetrieb #Fleisch #Ernährung #Planwirtschaft #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CHPWjI3C5y0/?utm_medium=tumblr
Ein Fünfjahresplan, auch Fünfjahrplan oder 5-Jahres-Plan ist ein in Zentralverwaltungswirtschaften übliches Instrument der Planung volkswirtschaftlicher Aktivitäten. Sie enthalten in der Regel Zuweisungen von Fonds und Ressourcen sowie Vorgaben für zu erbringende Produktion und Dienstleistungen. Die Pläne legen viele ökonomische Variablen fest, unter anderem Investitionen, Preise und Löhne. . #Stahlwerk #Gröditz . Im Jahr 1779 wurde die Gröditzer Eisenhütte durch Graf Detlev Carl von Einsiedel gegründet, 1825 erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau eines Hochofens in Gröditz. Zwei Jahre später, 1827, war das Unternehmen bereits der führende Hersteller von Röhren für Wasser und Gasleitungen. 1915 wurde mit dem Bau eines Siemens-Martin-Werkes begonnen, um hochwertigen Stahl zur Produktion von Radreifen, Achsen und kompletten Radsätzen zu schmelzen. Kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges verfügte das Unternehmen daher über ein Siemens-Martin-Stahlwerk, Gießereien und ein Bandagenwalzwerk sowie eine Schmiede für Stückgewichte bis zu 20 Tonnen. . Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte der Betrieb zu den Mitteldeutschen Stahlwerken von Friedrich Flick. Nach den Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges und der Demontage wichtiger Produktionsanlagen endete 1954 die Phase des Wiederaufbaus mit der Inbetriebnahme einer 60-MN-Schmiedepresse. Bereits zwei Jahre zuvor war der Schmelzbetrieb am ersten Elektroofen des Stahlwerkes angelaufen. In den folgenden Jahren wurde das Unternehmen ständig erweitert und modernisiert. . 1974 löste z. B. ein modernes Ringwalzwerk das Bandagenwalzwerk ab. Nach der Neugründung 1990 durch die Treuhandanstalt unter dem Namen Gröditzer Stahlwerke GmbH erfolgte eine Konsolidierungsphase. Ein umfangreiches Investitionsprogramm in allen Produktionsbereichen legte danach die Basis, um kundenspezifische Forderungen nach Produkten mit höchster Qualität zu erfüllen und führte das Unternehmen in den folgenden Jahren an neue Märkte heran. (via #Wikipedia) . #5Jahresplan #Plan #Planwirtschaft #Eisenhütte #Stahl #Schwerindustrie #Walzwerk #Schmiedepresse #Tital #DDR #GDR #Propaganda #Reklame #Plakat #Ostalgie #EastGermany (hier: Gröditz) https://www.instagram.com/p/BzLjjWqiZ1h/?igshid=tqphzb1wmlmj
Die Abkürzung SERO stand in der DDR für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung, das Sekundärrohstoff-Annahmestellen und deren Weiterverteilung betrieb. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt. Im Vergleich zum Erfassungssystem für wiederverwertbare Wertstoffe in der alten Bundesrepublik erreichte das SERO-System einen wesentlich höheren Rückführungsgrad in den Wirtschaftskreislauf für diese Stoffe. . Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz betrieb, um den oft unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen. Die Aufkaufstellen wurden oft von privaten Kleinunternehmern betrieben, die relativ gut daran verdienten. Die SERO-Annahmestellen arbeiteten unter einem einheitlichen SERO-Logo, das Maskottchen war der rosafarbene Elefant Emmy. . Aufgekauft wurden unter anderem Flaschen, Gläser, Altpapier und Schrott. Haushalte warfen ihre noch verwertbaren Rohstoffe meist nicht weg, sondern brachten sie zur nächsten SERO-Annahmestelle oder überließen sie sammelnden Kindern, die sich so ein Taschengeld verdienten. . Auch die Pionierorganisation Ernst Thälmann organisierte große Altstoffsammlungen, um Geld für Hilfsaktionen zu erhalten. Zum wöchentlichen Pioniernachmittag war es eine verbreitete Aktivität, zur Altstoffsammlung auszurücken – falls vorhanden mit Handwagen. Es wurde dann von Tür zu Tür gezogen und geklingelt. (via #Wikipedia) . . #Taschenkalender #Emmy #SERO #Emmy #SEkundärROhstoffe #Recycling #Rohstoffe #Altstoffe #Altpapier #Glas #DDR #GDR #Planwirtschaft #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CL_Jt4FpF4T/?igshid=1b0vd4ygysk3x
Die Abkürzung SERO stand in der DDR für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung, das Sekundärrohstoff-Annahmestellen und deren Weiterverteilung betrieb. Hier wurden Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Wertstoffe, umgangssprachlich Altstoffe) aufgekauft und einer weiteren Verwendung zugeführt. Im Vergleich zum Erfassungssystem für wiederverwertbare Wertstoffe in der alten Bundesrepublik erreichte das SERO-System einen wesentlich höheren Rückführungsgrad in den Wirtschaftskreislauf für diese Stoffe. . Im allgemeinen Sprachgebrauch war mit SERO meist das System der Aufkaufstellen gemeint, das in der DDR ein dichtes Netz betrieb, um den oft unmotorisierten Kunden weite Wege zu ersparen. Die Aufkaufstellen wurden oft von privaten Kleinunternehmern betrieben, die relativ gut daran verdienten. Die SERO-Annahmestellen arbeiteten unter einem einheitlichen SERO-Logo, das Maskottchen war der rosafarbene Elefant Emmy. Vorläufer war das Rumpelmännchen, welches in den Anfoffsammelstellen diente. . Aufgekauft wurden unter anderem Flaschen, Gläser, Altpapier und Schrott. Haushalte warfen ihre noch verwertbaren Rohstoffe meist nicht weg, sondern brachten sie zur nächsten SERO-Annahmestelle oder überließen sie sammelnden Kindern, die sich so ein Taschengeld verdienten. . Auch die Pionierorganisation Ernst Thälmann organisierte große Altstoffsammlungen, um Geld für Hilfsaktionen zu erhalten. Zum wöchentlichen Pioniernachmittag war es eine verbreitete Aktivität, zur Altstoffsammlung auszurücken – falls vorhanden mit Handwagen. Es wurde dann von Tür zu Tür gezogen und geklingelt. (via #Wikipedia). . #SERO #Emmy #SEkundärROhstoffe #Recycling #Rohstoffe #Altstoffe #Altpapier #Glas #DDR #Planwirtschaft #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/BpHbgaJHJJc/?igshid=1gr2nr5l3c4bu
Ein Fünfjahresplan, auch Fünfjahrplan oder 5-Jahres-Plan ist ein in Zentralverwaltungswirtschaften übliches Instrument der Planung volkswirtschaftlicher Aktivitäten. Sie enthalten in der Regel Zuweisungen von Fonds und Ressourcen sowie Vorgaben für zu erbringende Produktion und Dienstleistungen. Die Pläne legen viele ökonomische Variablen fest, unter anderem Investitionen, Preise und Löhne. . Als Argument für die Aufstellung von Plänen wurde unter anderem angeführt, dass Marktkräfte nicht für eine bedarfsgerechte Verteilung von Ressourcen unter der Bevölkerung sorgen. Wesentlicher Kritikpunkt an Plänen ist, dass sie durch die Unterbindung von Wettbewerb den Fortschritt hemmen, dass es grundsätzlich unmöglich ist, die Komplexität einer gesamten Volkswirtschaft zu erfassen und auf Jahre hinaus zu planen. . Nach einem Zweijahresplan (1949–1950) setzte man auch in der DDR auf den Fünfjahrplan. Nach dem ersten (1951–1955) und zweiten (ab 1958) Fünfjahrplan wollte man 1959 den Siebenjahrplan einführen, der jedoch nur bis 1963 dauern sollte und von 1963 bis 1970 als Perspektivplan galt und in einzelnen Jahresplänen konkretisiert wurde. Fünfjahrpläne wurden von der Staatlichen Plankommission aufgestellt und enthielten Zuweisungen von Fonds bzw. Ressourcen und Vorgaben für zu erbringende Produktion und Dienstleistungen. Die Vorgabe der zu produzierenden Güter erfolgte nicht nach der Nachfrage, sondern aufgrund zentraler Mengenvorgaben, welche abwertend als Tonnenideologie bezeichnet wurde. (#Wikipedia) ___________________ . #5Jahresplan #Fünfjahresplan #Plan #Planwirtschaft #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CJnM9pPieR-/?igshid=ajd9b8g1ekk2