Die Nebel von Avalon 65: § 303 (2) StGB
Gottesdienst. Party hard, ich sag’s euch. Morgause macht sich Gedanken über Kleider, Haare, Anwesenheit im Gottesdienst und das Alter.
Galahad wird zum Ritter geschlagen und schwebt quasi meterweit überm Boden.
Beim Turnier wird Lancelot Kampfrichter sein. Gwydion macht sich darüber lustig, dass die jungen Ritter Lance alle nicht herausfordern wollen, weil er ihr Held ist.
Morgause und Morgaine unterhalten sich über (Zieh-)Söhne (Gwydion, Uwein) und Liebhaber (Anorak, Accordeon). Und dass Gwy-dred ein bisschen gruselig ist.
Ich lese das erste Mal von Artus‘ Hofnarren.
Das Turnier beginnt und ist nach ner halben Seite rum. Paar Verletzte, keine Toten, Preise.
Jemand schimpft Morgaine eine Hexe und Hure, als sie Accolon einen Preis überreicht.
Ein paar Sachsen demonstrieren mit freiem Oberkörper ihre Wrestlingkünste, was Morgause sehr gefällt.
Dann fordert Mordr…Gwydion Lancelot zum Kampf heraus. Großer Skandal, wie kann er es wagen, blabla. Sie kämpfen, Gwydion besiegt Lance und verlangt dann, zum Ritter geschlagen zu werden. Lance kann nicht anders und ernennt ihn als Mordred zum Ritter der Tafelrunde.
Morgaine und Morgause sind entsetzt/fasziniert, stellen fest, dass Gwydion Lance wirklich sehr ähnlich sieht, und wollen ihm ob seiner Unverschämtheit den Hintern versohlen.
Ich muss gestehen, mir geht der Kerl auch auf die Nerven.
Hinterher stößt Morgause zu Gareth und Mordred, die ja seit ihrer Kindheit dicke Freunde sind. Mordred verkündet, er werde sich an dem Abschlussschaukampf nicht beteiligen. Gareth wundert das extrem, da das eigentlich von allen erwartet wird. Aber Mordred erklärt, er habe ja das Gesicht und habe gesehen, wie er neben dem sterbenden Gareth kniee – Gareths Tod werde seine Schuld sein und das wolle er nicht im Spiel provizieren.
Der Kampf findet statt und ist unspektakulär. Vor allem, weil wir ihn durch Morgauses Augen sehen, die sich nicht sonderlich für das Zeug interessiert.
Die Ritter gehen duschen und Morgause frisiert Morgaine die Haare. Sie werden von einer Hofdame gestört, die von Mordred schwärmt und fragt, wer sein Vater ist.
Morgaine so: Oh my god, you can’t just ask Beltane people who their father is.
Bla, bla, Gwen ist nicht so dumm, wie uns das Buch die ganze Zeit erzählt hat, Uriens wird bestimmt hundert, sie betreten die Halle zum Festmahl.
Dort! Skandal! Auf Artus‘ und Gwens Plätzen liegen mit anstößigen Zeichnungen verzierte weiße Tücher. Gwenny fällt in Ohnmacht. Artus brüllt, wer das gewesen sei. Cai, der Letzte in der Halle, sagt, bei seinem Rundgang sei alles in Ordnung gewesen.
Morgaine hilft Gwenny wieder auf.
Gwenhwyfar schluchzte: „Wie können sie…wie können sie…wie kann mich jemand so hassen?“
Das fragst du Morgaine? Die du aus reiner Eifersucht mit einem alten Mann verheiratet hast? Die du die ganze Zeit schon hasst, weil sie in Lancelots Gegenwart gewagt hat, gut auszusehen? Die du ständig als Hexe, Hure und was weiß ich noch alles bezeichnest? Ja, wie könnte dich nur jemand so hassen? Ist mir auch ein Rätsel.
(Außerdem scheinen die Kritzeleien nicht über your average p*rn bot hinauszugehen, aber dass Gwenny das umhaut, wundert mich nicht.)
Artus lässt die Tücher verbrennen und ruft nach Weihrauch. Cai meint, das sei bestimmt der Diener, den er gefeuert habe, und man solle auf Artus und Gwen trinken. Hoch die Tassen!
Dann treten wieder die Bittsteller vor und nachdem Artus genug Fälle für die PR behandelt hat, wird weitergefeiert. Mit Jongleuren und so.
Der Höhepunkt wird erreicht, als drei Sachsenkönige die Halle betreten und Artus ihren höchst christlichen Treueeid leisten. Auf Excalibur, das geweihte Schwert.
Morgaine wird fuchsteufelswild. Uriens und Morgause halten sie davon ab, laut Einspruch zu erheben, aber sie bittet Artus um eine Privataudienz. Die wird ihr gewährt.












