20. Februar 1996
Rabenvögel bedrohen meine eurocheques im Urlaub
Aus einem zum Aufschreibezeitpunkt 2020 nicht mehr rekonstruierbaren Anlass bekomme ich Schecks von meiner Bank, zu diesem Zeitpunkt ist das noch die Berliner Sparkasse.
Anmerkungen 2020: Ich glaube nicht, dass man Schecks einfach grundlos bekam, ich muss wohl an einen Schalter gegangen sein und danach gefragt haben. Wahrscheinlich wollte ich ins europäische Ausland reisen. Das Einlösen von Schecks war zu diesem Zeitpunkt noch ein normales Verfahren, um im Ausland an die jeweilige einheimische Währung zu kommen. Ich glaube, das lag daran, dass man sich in kleineren Orten auf das Vorhandensein von Geldautomaten nicht verlassen konnte, und vielleicht auch daran, dass die deutsche Bankkarte im Ausland nur an den Automaten ganz bestimmten Partnerbanken akzeptiert wurde. Ich glaube, man ging zum Einlösen der Schecks in eine Bank, kann mich an die Details aber nicht erinnern.
Zu den Schecks gibt es gratis eine Plastikhülle für die sichere Aufbewahrung:
So sehen sie aus. Wie man Schecks ausfüllt, haben wir in der Schule gelernt.
Halbherzig ausgefüllter Vermerk über die Aushändigung:
Und das Wichtigste: Eine Ermahnung, im Urlaub gut auf die Schecks aufzupassen. Irgendwie lassen sie sich also vermutlich auch dann einlösen, wenn man gar nicht ich ist.
Der mit meiner Kontonummer überdruckte Teil des Textes lautet “t Diebe – ac”.
(Kathrin Passig)








