Ist die leise Hand, die das Herz berührt, wenn es in die Ferne schaut.

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Ist die leise Hand, die das Herz berührt, wenn es in die Ferne schaut.
Manchmal sehne ich mich nach jemand anderem, nicht weil du mir fehlst - sondern weil ich mir selbst fehle.
ob mir mein Ausdruck fehlt? ich habe einen Hang zum Nostalgischen, wenn ich mich selbst lese. über ein Jahrzehnt blättern, digital und in Notizbüchern. ich vermisse das Mädchen, das schreibt
aber nicht die verzweifelte Sehnsucht danach, endlich angesehen und -gehört, verstanden, gefühlt - zu werden
ich muss mir mich nicht länger selbst beschreiben und erklären, um mich selbst zu finden und für mich Verständnis aufzubringen, ist kein Sezieren mehr nötig, kein Abstrahieren, kein Analysieren und Poetisieren und Paraphrasieren und kein Publikum. ich brauche heute eure Hände nicht mehr: ich habe mich selbst im Blick; ihr müsst mir keinen Spiegel mehr vorhalten, damit ich in meine Augen sehe. ich mag, wer ich geworden bin wie ich mich gemacht habe. aber schreiben - ich würde gerne wieder schreiben. der Zweifel daran, dass ich es überhaupt noch kann, ist mein Begleiter und Co-Autor.
„Ich vermisse dich, vergiss mich nicht.“
Und am Ende suchen wir doch alle nur jemanden, bei dem wir unsere Maske fallen lassen können.
@maskenmadel
„Wenn du es hast, dann tu‘ alles, um es zu behalten.“
Diese Sehnsucht is so schrecklich schmerzhaft.