shared with the Good News App // goodnews.eu
The Shared Mobility 2030 Action Agenda and Action Network will bring about more accessible and affordable mobility options.
seen from Lebanon

seen from United States
seen from United States
seen from Hungary
seen from Dominican Republic
seen from China
seen from Germany
seen from South Korea
seen from United States

seen from United States
seen from China
seen from United States
seen from United States

seen from Malaysia

seen from United States

seen from Peru
seen from United States

seen from United States

seen from Taiwan
seen from United States
shared with the Good News App // goodnews.eu
The Shared Mobility 2030 Action Agenda and Action Network will bring about more accessible and affordable mobility options.
How Micromobility is disrupting car travel [Infographic]
â http://ecogreenlove.com/?p=13423
13. Juli 2019
Samstag der Dreizehnte oder vermutlich wird man mich demnĂ€chst öfter Pakete in die Packstation einlegen sehen und diese E-Tretroller sind auch ĂŒberbewertet
Die Kinder sind im Bett und ich möchte noch schnell eben zwei Pakete wegbringen und mir auf dem RĂŒckweg einen Burger samt Pommes kaufen. Am Samstagabend Pakete wegbringen geht deswegen, weil einer der DHL Paketshops in unserer Umgebung ein SpĂ€tkauf ist, der lĂ€nger auf hat, als ich dieser Tage wach bin. Vom Sofa flachst die Gattin "dann kannst Du ja auf dem RĂŒckweg einen der lustigen E-Scooter ausprobieren."
Eigentlich keine schlechte Idee. WĂ€hrend ich fĂŒr das eine Paket â eine BĂŒchersendung an Momox â noch das Etikett ausdrucke, google ich mal eben, was der RollerspaĂ bei den verschiedenen Anbietern so kostet. Es gibt aktuell vier in Berlin â Lime, circ, VOI und TIER. Die Preise sind offenbar gleich: ⏠1 GrundgebĂŒhr pro Ausleihe und dann 15 Cent pro Minute.
Lime und VOI haben in Berlin je ca. 1.000 Roller, die anderen etwas weniger. Meine Entscheidung fĂ€llt daher zwischen den beiden. Die Lime-App lĂ€sst sich gleich erstmal bestĂ€tigen, dass ich keinesfalls ohne Helm fahren werde. Das macht mich insofern stutzig, dass ich noch niemanden diese Roller mit Helm habe nutzen sehen. Das Servicegebiet von VOI schlieĂt zwar SpĂ€tkauf und Burgerladen ein, nicht aber unsere Wohnung. Klarer Punkt fĂŒr Lime. Weiterer Pluspunkt ist, dass ich per Apple Pay ein Guthaben anlegen kann, sprich mit einem Tippen auf den Fingerabdrucksensor sind ⏠5 transferiert, was fĂŒr die paar Hundert Meter mehr als genug sein sollte.
Lime-App: Aufwendiges Regelwerk aber einfaches Bezahlen
Ich schultere also die Tasche mit den zwei Paketen (mit der ich ungern Roller fahren möchte) und trabe los. Beim Betreten des SpĂ€tkaufs fĂ€llt mir gleich auf, dass sich an der Einrichtung etwas geĂ€ndert hat â der Paketschalter ist verschwunden. "Nee, DHL machen wir nicht mehr." "Das ist aber schade." "FĂŒr Euch schon.â *grins*.
Hrm, dann also vielleicht doch mit der Tasche auf der Schulter einen Roller chartern und damit bis zum nĂ€chsten PaketspĂ€ti in ca. 1 km Entfernung fahren? An der nĂ€chsten Ecke stehen â wie von der App angekĂŒndigt â zwei Lime-Scooter. Und davor ein asiatisch aussehender Mann, der sie interessiert betrachtet, aber gleich beiseite tritt, als ich mich mit gezĂŒcktem Smartphone nĂ€here.
Rasch mit der Lime-App den QR-Code am Lenker gescannt, und die App schaltet auch sofort auf den "Wie fahre ich los?"-Screen um. Ich rolle das GerĂ€t vom BĂŒrgersteig auf die StraĂe, ĂŒberlege noch kurz â Standbein, Spielbein â und hole Schwung. Nichts passiert. Oder vielmehr: Der Roller rollt sehr trĂ€ge, Gasgeben ergibt null Beschleunigung, stattdessen ertönt ein empörtes Pingen in ansteigender LautstĂ€rke, das unschwer als "hallo, ich werde hier gerade geklaut!" zu verstehen ist. Das erregt am Samstagabend in Berlin natĂŒrlich keine groĂe Aufmerksamkeit, aber etwas Beschleunigung hĂ€tte ich fĂŒr meinen Euro dann doch gern gehabt.
Auch das Display am Lenker zeigt nach dem Ausleihversuch weiterhin den die Anweisung "Scan to unlock." Ich scanne den Barcode des Rollers erneut, dann den des zweiten Zweirads, stets mit demselben Ergebnis. Ich erhalte keinerlei Hinweis, aber Lime wĂ€re nicht die erste App, deren Entwickler dem Diktum unbedingter Einfachheit auch gleich alle Fehlermeldungen geopfert hĂ€tten. Unter "Fahrtverlauf" findet sich in der App auch kein Eintrag, was mir immerhin Zuversicht gibt, das fĂŒr meine Fehlversuche jetzt nicht auch noch Mietkosten anfallen.
Weiterhin die Tasche mit den Paketen auf der Schulter trotte ich zurĂŒck. Immerhin hat sich die Schlange im Burgerladen aufgelöst, die ich auf dem Hinweg sah, und ich kann fĂŒr den Rest des RĂŒckwegs ein Mobike chartern und damit nach Hause radeln. Das Rad hat den bei Mobikes hĂ€ufig auftretenden Defekt, dass der höhenverstellbare Sattel unter der Belastung durch den Fahrer â ich habe ein durchschnittliches Gewicht â stĂŒckweise hinabsinkt. Das ist mir aber jetzt egal â ich will nur noch meine Burgerbeute vor dem nahenden Sommerregen nach Hause schaffen.
(Virtualista)
Nachtrag: Etwas spĂ€ter lerne ich, dass man fĂŒr eine erfolgreiche Ausleihe bei Lime alle Screens der Anleitung durchscrollen und am Ende noch einmal bestĂ€tigen muss, dass man sich an die Regeln halten wird.
How Micromobility is disrupting car travel [Infographic]
â http://ecogreenlove.com/?p=13423
17. Oktober 2019
Zu nah am Wasser geparkt
Abends gehe ich zu einem Konzert im Festsaal Kreuzberg. Google empfiehlt mir, mit der Ringbahn bis zur Station Treptower Park zu fahren. Von dort sind es dann noch ein paar hundert Meter, fĂŒr die ich ein Mobike miete.
Direkt nach dem Abstellen des Rads am Zielort bekomme ich sowohl in der Mobike-App als auch per SMS den Hinweis, ich hĂ€tte in einer Verbotszone geparkt und dafĂŒr wĂŒrde mir jetzt eine StrafgebĂŒhr von ⏠5 berechnet. Auf der Karte in der App sieht man, dass diese Zone recht groĂzĂŒgig den Uferbereich des nahe gelegenen Flutgrabens einschlieĂt. Das Abstellen 30 m weiter östlich wĂ€re aber offenbar in Ordnung gewesen. (Die von Kathrin hier erwĂ€hnte einmalige kostenlose Verwarnung habe ich bereits bei einer anderen Gelegenheit kassiert.)
Ich werde auch darauf hingewiesen, dass mir die GebĂŒhr zurĂŒckerstattet wird, wenn ich das Rad (oder ein anderes Mobike) innerhalb einer Stunde aus der Verbotszone in den erlaubten Bereich bewege. Da ich noch auf Freunde warte, habe ich einige Minuten Zeit. Allerdings kann ich das Rad nicht ohne Weiteres erneut ausleihen, da ich Mobike jetzt ⏠5 schulde und deswegen offenbar mein Monatspass ausgesetzt wurde.
Das Rad einfach die paar Meter zu tragen hĂ€tte vermutlich nicht den gewĂŒnschten Effekt, da dann ja nicht klar wĂ€re, dass ich die gute Tat begangen habe. Ich muss also zunĂ€chst in der Mobike-App die ⏠5 per Kreditkarte auf mein Kundenkonto einzahlen, kann dann â kostenlos â das Rad erneut leihen, es 30 Meter weit schieben, mich in der Kartenansicht der App nochmal versichern, dass es jetzt legal parkt und es dann abschlieĂen.
Folgt es psychologischem KalkĂŒl, dass man bei VerstöĂen vorĂŒbergehend das âDuâ entzogen bekommt?
Die ⏠5 werden mir natĂŒrlich nicht zurĂŒckĂŒberwiesen, sondern verbleiben als Guthaben auf meinem Mobike-Kundenkonto. So könnten sie aber immerhin das Procedere bei einem erneuten ParkverstoĂ vereinfachen.
(Virtualista)
August 2019
City Trip Madrid
Im August 2019 besuchten wir auf unserer Spanienrundreise die Hauptstadt Madrid mehrere Tage. Folgende Apps nutzten wir auf dem Smartphone:
Photo â fĂŒr Fotos (diesmal auch bevorzugt in Schwarz/WeiĂ um die prĂ€chtigen HĂ€userfassaden in Madrid besser zur Geltung zu bringen)
WhatsApp â um einige Fotos an unsere Freunde zu schicken (statt Postkarten natĂŒrlich)
Instagram, um die besten Fotos gleich zu posten
Google Maps â so ziemlich fĂŒr alles:
- Wir speicherten die Orte die wir sehen wollten - Wir suchten nach dem besten Weg zu Fuà - Wir suchten eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Wir lasen die Bewertung von Tapas-Restaurants
Lime, Circ oder eine andere App â zum Ausleihen von E-Scootern, um damit im Strassenverkehr von Madrid herumzufahren â um dann festzustellen, dass man sie nur an wenigen Orten wieder abstellen darf
Paeso del Arte â Diese App gab es kostenlos zum Downloaden mit dem Kauf von Tickets fĂŒr das Reina Sofia Museum
Feedly â RSS-Feeds halfen uns, keine Nachrichten von zu Hause zu verpassen
Google Translate â zum Ăbersetzen der Speisekarten (man macht ein Foto bzw. hĂ€lt die Kamera ĂŒber die Speisekarten und wie bei Harry Potter verĂ€ndert sich die Schrift und man kann es in mehr oder wenigen guten Deutsch lesen)
Wetter â um uns zu informieren, wie heiss genau es heute ist
Eine NFC App zum Bezahlen per Smartphone
Airbnb, Trivago oder eine andere App fĂŒr Hotelbuchungen â um die nĂ€chste Ăbernachtung zu finden und zu buchen
Trip Advisor â um ein gutes Restaurant fĂŒrâs Abendessen zu finden
Vielleicht habe ich in dieser AufzĂ€hlung ein paar Apps vergessen. Jedenfalls war es kein Wunder, dass â wenn man sein Smartphone den ganzen Tag benutzt â die Batterie auch sehr schnell leer ist. Zum GlĂŒck hĂ€ngen in der Metro von Madrid diese lustigen Schachteln an der Wand. Der Nutzen erschliesst sich dem Touristen sofort, auch ohne groĂe Spanisch-Kenntnisse. Beim Aufladen des Smartphones fragt man sich dann noch kurz, warum so etwas nicht auch die MĂŒnchner Verkehrsbetriebe anbieten.
(Patrick Blume)
5. August 2019
Eine neue Option ist verfĂŒgbar, ich probiere sie aber nicht aus
Ich steige aus der S-Bahn. Von hier sind es noch ein paar Stationen mit dem Bus. Wenn es ein Leihfahrrad gĂ€be, wĂŒrde ich es nehmen, ĂŒberlege ich, denn es ist eine schöne warme Nacht. Ich bin bei sehr vielen Anbietern angemeldet, aber ich halte mich gerade knapp auf der falschen Seite des S-Bahn-Rings auf, also existiert hier so etwas Urbanes vermutlich nicht.
Neben der Bushaltestelle gibt es tatsĂ€chlich eine âDeezer Nextbikeâ-Station. Das ist allerdings der einzige Anbieter, bei dem ich kein Konto habe, und zwar, soweit ich mich erinnere, weil ich Stationsgebundenheit doof finde. (Update: Nach dem Aufschreiben stellt sich heraus, dass ich doch eins habe.)
Ich sehe bei Google Maps nach, wie lange ich auf den Bus warten muss. Das ist einfacher als auf dem Fahrplan an der Bushaltestelle. Google hat seit meiner letzten Verbindungsanfrage eine neue Option eingefĂŒhrt: Unter âAlso considerâ tauchen jetzt die Elektrotretroller von Lime auf.
FĂŒr die vergessliche Zukunft hier vorsichtshalber mit ErlĂ€uterung zu den Status-Icons oben, von links: Ungelesenes in Telegram, zwei Benachrichtigungen ĂŒber neue Kommentare in Google Docs, irgendwas mit Location, das Handy darf keine GerĂ€usche machen, ich habe zwei SIM-Karten-Slots, einer davon ist fĂŒr Internet zustĂ€ndig, mein Akku ist voll und es ist 27 Minuten nach Mitternacht.
Die anderen in meiner Nachbarschaft vertretenen Elektrotretrolleranbieter voi, circ und Tier haben offenbar kein ganz so gutes VerhĂ€ltnis zu Google. Ich habe in den letzten Tagen mehrere rollerverteidigende BeitrĂ€ge in Zeitungen und bei Twitter geschrieben und bin der Sache freundlich gesinnt. Ich habe auch in meiner Nachbarschaft schon viele Leute â darunter ĂŒberraschend viele halbwĂŒchsige Jungs mit Nahostakzenten â darauf herumfahren und zufrieden wirken sehen. Aber selbst ausprobiert habe ich es noch gar nicht.
Ich stelle mir vor, wie ich mich auf die Suche nach diesem ânearbyâ aufgestellten Roller mache und dann mit meinem Reiserucksack auf dem RĂŒcken die Sonnenallee hinauffahre. Fahrradweg gibt es dort keinen, ich mĂŒsste mir also die StraĂe mit den Autos teilen. Beim Fahrradfahren wĂŒrde ich darĂŒber nicht weiter nachdenken, aber im Zusammenhang mit dem neuen und doch sehr kleinen Fahrzeug erscheint mir das unangenehm. AuĂerdem soll es laut Google 3-4 Euro kosten, wĂ€hrend der Bus durch die City-Option meines Fernstrecken-Bahntickets bereits bezahlt ist. Und da kommt er auch schon.
(Kathrin Passig)