Schrammel träumte in letzter Zeit wieder ziemlich dystopisches Klumpert, wahrscheinlich eine Reaktion auf all die erstaunlich tiefgehenden Gespräche mit den Kollegen im Sicherheitsbüro, es lag dann eine ganz seltsame Stimmung über allem: So nach aufgebrauchten Limits draußen mit sich nähernder, unausweichlicher Entladung.
Zum Glück ließ Schrammel einen Blick in sein persönliches Tagebuch mit den entsprechenden Aufzeichnungen zu, hier einer der letzten Einträge:
„Ich saß gemütlich im Fernsehsessel und schaute die ZIB 2 (Anm.: 'Zeit im Bild 2' – tägliches Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens), da kündigt Armin Wolf einen Beitrag über den Klimawandel und seine Folgen an, und ich denk noch: ‚Geh naaaah, net schooo wieda!‘
Dann Kameraschwenk über Ischgl und Umgebung, darunter ernste Stimme aus dem Off:
»Das Geschäft mit dem Wintersport entwickelt sich mangels Schnee auch in unseren Alpen zum Auslaufmodell, und die eingeschworene Gilde der Tiroler Skilift-Betreiber muss sich schleunigst unabhängig machen vom weißen Gold.
Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen zusammen mit FPÖ- und FDP-Spitzenkadern in Ischgl unter dem Motto „Schnee von gestern, Kohle von EU“ wurden konkrete Maßnahmen zum Erhalt des monetären Status Quo in Zeiten der galoppierenden Erderwärmung erörtert.
Neben dem länderübergreifenden Schwingen der Jobkeule bei lautem Ruf nach Subventionen hatte die deutsch-autolastige FDP-Abordnung zusätzlich zu den erfolgreich lancierten E-Fuel- und Tempolimit-Erzählungen noch weitere gezielte Maßnahmen im Köcher: So wollen die Liberalen aus dem Norden beispielsweise einen Sonderfonds für Schneekettenhersteller auflegen.«“
.
Schrammel: „Wahnsinn! Genau des meinten die Kollegen und ich erst neulich mit dem Realitätsshift – wennst demnächst genau dieses Déjà-vu hast und dich des dann goar net mehr groß wundert, dann isses eh zu spät!“
EU-Gelder: Beiträge und Vorteile für Spanien und die Kanarischen Inseln
EU-Gelder: Wer zahlt und wer profitiert?
Die Frage, wohin die EU-Gelder fließen und wer die Zahlmeister sind, dürfte viele Leser interessieren. Ich möchte mich in den folgenden Beiträgen etwas näher über die oft verschlungen Wege und Zahlungen, die Migrationshilfe an Spanien und die Kanarischen Inseln und die bekanntgewordenen Korruptionsskandale beschäftigen.
Die Finanzierung der Europäischen…
Das Deutschlandticket ab 2025: 58 Euro. Wofür Geld da ist und wofür nicht.
Jürgen Trittin twittert: “Unter Federführung von NRW wird das Deutschland-Ticket kaputtgemacht. Mehr Geld gibt es nicht. Die Preissteigerung werden kaum die Kosten der Kündigungen wettmachen. Aber weniger Menschen nutzen den ÖPNV Übrigens Geld ist genug da:”
Diesel, Dienstwagen & Co sind nur die Spitze des Eisbergs, der uns mit riesigen Schritten dem Hitzetod näher bringt. Auch Steuerbefreiung auf Flugbenzin und viele andere völlig aus der Zeit gefallene Subventionen werden von Opposition und leider auch den Bremsern in der Ampel, der FDP, zäh verteidigt.
Das kostet nicht nur Milliarden, die uns bei sinnvollen Investitionen fehlen, sondern schadet auch dem Klima. Das zeigt ein aktuelles Gutachten von sechs wissenschaftlichen Instituten im Auftrag der Bundesregierung. Danach führen staatliche Subventionen und Begünstigungen in Höhe von 36 Milliarden Euro bis 2030 zu klimaschädlichen Emissionen von 156 Millionen Tonnen CO2, berichtet der Deutschlandfunk.
Die bisher einzige Maßnahme um den CO2-Ausstoß in Deutschland langfristig zu reduzieren ist eine CO2-Steuer, die beim Autofahren momentan 45 Euro pro Tonne beträgt. 50 Jahre nach Erscheinen des Berichts des Club of Rome zum Klimawandel ist das eine winzige Maßnahme, die auch erst seit 2021 existiert.
Diese verkehrten Subventionen werden auch zu einem Großteil, nämlich rund 25 Milliarden Euro, ausgerechnet im Verkehrssektor eingesetzt. Das ist genau der Bereich, der auch die (laschen) "Klimaziele" der Bundesregierung total verfehlt. Klimapolitik geht anders!
Was bleibt als Fazit zu diesem Artikel? Deutschland lässt Herrn Guterres weiter wegen "unerwartetem Meeresspiegelanstieg" und der Forderung nach Maßnahmen dagegen jammern und die betroffenen Staaten (auch die befreundeten Niederlande) mit den Füßen im Wasser stehen und statt dessen wird in Politik und Medien über Grenzschutz gegen Menschen diskutiert ...
Mehr dazu bei https://www.deutschlandfunk.de/subventionen-verkehr-klimawandel-diesel-100.html
und https://www.deutschlandfunk.de/uno-generalsekretaer-guterres-meeresspiegel-steigt-schneller-als-vorhergesagt-100.html
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Cr
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/8884-20240827-subventionen-weisen-in-falsche-richtung.html
Die #Bundesregierung hat seit neun Monaten Schwarz auf Weiß, wie sie #Geld und #Treibhausgasemissionen gleichzeitig einsparen kann. Doch anstatt zu handeln, hat sie das #geheim gehalten.
Amazon macht es clever mit den Subventionen der Ampel
Wann merkt die Ampel, das sie mit den Subventionen keine Industrie auf Dauer ansiedeln kann?
Vor 10 Jahren ca. kam Amazon mit einem Sortierzentrum nach Dormagen. Das Grundstück war frei, da eine Baufirma insolvent war. Es gab auch Hilfen beim Bau der Anlage, da dort 350 neue Arbeitsplätze entstanden sind.
Ein neuer Standort ist schon gefunden in Horn Bad Meinberg. Dort gibt es wieder neue…
Die Bundesregierung will Intel bei der geplanten Chip-Fabrik in Magdeburg mit Milliarden unterstützen. Angesichts der Krise des Konzerns häl
Der US-Chiphersteller Intel steckt tief in den roten Zahlen und hat aufgrund hoher Kosten ein massives Sparprogramm angekündigt: Mindestens 15.000 Stellen sollen gestrichen werden und auch die Investitionen für die kommenden Jahre werden zurückgefahren.
Der geplante Bau der neuen Chipfabrik in Magdeburg ist offenbar nicht gefährdet. Intel hält an der Strategie fest, durch den Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA und der EU Lieferketten widerstandsfähig zu machen. Trotzdem zeigen die Geschäftszahlen und die Stellenstreichungen, wie drastisch die Lage ist.
tagesschau.de: Setzt Deutschland mit seiner Subvention in Höhe von fast zehn Milliarden Euro auf das falsche Pferd der Branche?
Clemens Fuest: Die Chipbranche ist sehr kapitalintensiv, und die Nachfrage ist konjunkturabhängig. Es kommt häufig vor, dass Hersteller Investitionspläne ändern und Stellen abbauen müssen. Bei Intel kommt allerdings hinzu, dass die Firma in letzter Zeit dafür kritisiert wird, wichtige technologische Entwicklungen verschlafen zu haben. Vor diesem Hintergrund ist es zumindest fragwürdig, dass ausgerechnet Intel in Magdeburg so hohe Subventionen bekommt.
tagesschau.de: Auf der einen Seite Subventionen abgreifen und auf der anderen Seite so massiv Stellen streichen - geht das überhaupt zusammen?
Fuest: Bei den Subventionen an Intel geht es nicht darum, Arbeitsplätze zu schaffen. Gemessen an der Zahl der Arbeitsplätze wären die Subventionen viel zu hoch. Die Subventionen werden mit dem Ziel begründet, sich gegen Lieferrisiken abzusichern - beispielsweise im Fall einer Verschärfung des Konflikts zwischen China und Taiwan. Hier muss man kritisch fragen, ob das Ziel erreicht wird und die sehr hohe Subvention dem entsprechenden Nutzen für Deutschland gegenübersteht.
tagesschau.de: Die Absicherung gegen Lieferrisiken sei keine Aufgabe des Staates, es gebe zu viele offene Fragen, das Ganze sei ein Signal der Schwäche an die Welt, es gebe bessere Alternativen für Investitionen - und und und: Schon im Sommer 2023 hatten zahlreiche Ökonomen die Intel-Subvention scharf kritisiert. Ist das jetzt die Spitze des Eisbergs?
Fuest: Absicherung gegen Lieferrisiken kann durchaus staatliche Eingriffe erfordern, allerdings kann sie private Absicherungsbemühungen auch verdrängen. Kosten und Absicherungseffekt müssen in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen. Dass das erfüllt ist, kann man bezweifeln. Im Krisenfall könnte Intel seine in Magdeburg hergestellten Chips meistbietend auf dem Weltmarkt verkaufen. Für Deutschland wird keine wirkliche Versicherung gegen Lieferrisiken erreicht.
tagesschau.de: Intel fehlt ein konkurrenzfähiger KI-Chip, um dem Weltmarktführer Nvidia Paroli bieten zu können. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Prozessoren für klassische Server. Zur Strategie von Intel-Chef Pat Gelsinger für das Überleben des Konzerns gehört daher auch, stärker zum Auftragsfertiger für andere Chip-Entwickler zu werden. Welchen Mehrwert hat Intel dann überhaupt für Deutschland?
Fuest: Subventionen könnte man rechtfertigen, wenn Intel hier neue Technologien entwickeln würde, also in großem Umfang Forschung nach Magdeburg bringen würde. Das ist aber nicht geplant. Deutschland hat von all dem wenig.
tagesschau.de: In Dresden beginnt Ende August der Bau der neuen TSMC-Chipfabrik, die wohl ebenfalls mit fünf Milliarden Euro subventioniert wird. Sind die Gegebenheiten dort anders oder würden Sie die staatliche Unterstützung für das Werk ähnlich stark kritisieren?
Fuest: Auch in diesem Fall muss man zwei Fragen stellen: Wird in Dresden in größerem Umfang Forschung und Entwicklung angesiedelt? Sichert diese Ansiedlung die deutsche Wirtschaft im Krisenfall gegen Lieferprobleme auf eine Weise ab, die private Absicherung nicht leistet, oder könnte TSMC auch im Fall einer Lieferkrise seine Produkte meistbietend auf dem Weltmarkt verkaufen? Ich fürchte, die Antworten auf diese Fragen fallen so aus, dass die Subvention nicht zu rechtfertigen ist.