Ich will nicht dich, ich will nur das Gefühl, dass du mir gibs.
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Ich will nicht dich, ich will nur das Gefühl, dass du mir gibs.
Wieso ist heut zu Tage auf niemanden mehr wirklich verlass? Ich meine verdammt wir sind soziale Wesen, brauchen wir einander denn nicht?
Deine Augen blicken mich an, als wenn du mir etwas sagen willst, als wenn du es herausschreien möchtest. Aber dein Mund schweigt und ich kann dir nicht helfen solange du mir nicht sagst wie.
Es ist nicht so als hätte ich plötzlich die Kontrolle verloren, ich beginne nur langsam zu verstehen, dass es so etwas wie Kontrolle nicht gibt. Und ich hab solche Angst, jetzt weiß ich zwar, dass es nicht immer meine Schuld ist, aber auch dass ich es nicht ändern kann. Ich treibe haltlos, der Welt ausgeliefert im Raum und ich habe Angst...
Auf dem Weg ...
Ich blickte durch die durchsichtig, undurchsichtigen Scheiben des Bahnhofes. Ich fragte mich wann ich endlich ankommen würde, wann würde ich endlich zu Hause sein? Ich atmete ein und aus, immer wieder ein und aus, ließ die Menschen an mir vorbeiziehen, ohne mich zu berühren, ohne mich zu kümmern. Ich wollte frei sein, aber meine Blicke folgten den im Strom gefangenen Menschen, als hätte sie das eine, dass ich suchte, als würden sie alle antworten kennen. Ich dachte ich wäre glücklich, wenn ich nur ein Teil dieses geschäftigen Lebens sein könnte. Und so war ich auf dem Weg, auf dem Weg irgendwohin, auf dem Weg nirgendwohin. Die Blicke der Menschen im Zug wirken immer so als wüssten sie genau wohin sie wollten, als wüssten sie welchen Weg sie zu gehen hatten. Aber wie kann man sich auf einen so endlos wirkenden Ozean für eine Route entscheiden und warum nahmen sie alle die selbe, auch wenn sie dabei ständig gegenseitig in den Ozean stießen? Ich verstand diese Welt nicht, ich verstand die Menschen nicht. Ich wusste nur ich wollte sein wie der Wind, stark, frei und unabhängig. Ich wollte fliehen und gleichzeitig wollt ich so sein wie Sie.
Ich fühl mich unsicher, ich treibe im Wind, ich versuche mich treiben zu lassen, aber ich habe Angst. Ich weiß nicht wo der wind mich hinführt, also versuche ich ihn zu lenken, ihn zu kontrollieren, aber das kann ich nicht. Also bleibe ich in einem Strudel aus Angst und Unsicherheit gefangen.
Du leidest ich kann es sehen, aber ich weiß nicht wie ich dir helfen kann?