Man muss illusionslos sein und doch leidenschaftlich ins Leben verliebt bleiben, auch wenn man dessen große Vergeblichkeit entdeckt hat.
Rüdiger Safranski: “Romantik - Eine deutsche Affäre”, S. 289
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Man muss illusionslos sein und doch leidenschaftlich ins Leben verliebt bleiben, auch wenn man dessen große Vergeblichkeit entdeckt hat.
Rüdiger Safranski: “Romantik - Eine deutsche Affäre”, S. 289
Warum weinst Du? Aus Vergeblichkeit?
Wie kann es sein, dass die Lebendigkeit der Zeit von einer Hoffnung und einem Warten abhängt, dessen Vergeblichkeit man kennt.
Pascal Mercier: “Das Gewicht der Worte”, S.161
Sisyphusarbeit
mein Freund er schuftet wirklich schwer am Rollen und beim Wenden die große Gabe muss hinauf so sehr und schwer mag er's beenden ist das Talent von seiner Last befreit das Selbst am aller meisten wird es nie fertig und sogar bereit viel Größeres zu leisten da fällt der Berg hinab ins Tal mit Freund und all dem Haben sie waren weg mit einem Mal von Gipfels Ruh sich laben dort unten nun dort in der Ferne rollt er schon wieder jenen Stein sieht nur die Nacht ganz ohne Sterne sein Können ist sein ganzes Sein es sei ein Fluch so sehr zu schwitzen denkt einer der es wissen muss der Denker der will nur da sitzen sich Arbeit denken sein Genuss Sophisten lachen über Sophen und ich der Dichter lache mit wenn das Talent fällt in den Strophen das Dichte meiner Kunst entglitt
Die Vorgeblichkeit von Argumenten
Hören Sie auf Argumente? Können Sie unterscheiden zwischen guten und schlechten? Mir geht es hier um gute Argumente und bewiesene Tatsachen. Es kommt *mir - und nicht nur mir, *ich habe diesen Anstoss und die Aufmerksamkeit doch auch nur von Vor-Denk-Es übernommen - so vor, als wären Argumente nicht wichtig für uns Menschen, obwohl wir fast All-Es gerne welche austeilen. Schauen Sie nur mal im neuen Umweltministerium in Berlin an der Stresemannstrasse vorbei. Ein "Umwelt"ministerium, das völlig ohne moderne Umwelttechnik auskommt. Keine Solarzellen auf dem Dach auch keine Bepflanzung, keine Gebäudehaut die "atmet" oder vor zuviel Hitze oder Kälte schützt, keine Spitzentechnik der Klimaregulierung weder im Keller, noch sonstwo und nirgendwo irgendwo etwas aktuelle Spar- und Komforttechnik zu finden; und das Gebäude schaut aus wie eine sandgesteinte Wehrburg (ein Foto dieses Gebäudes finden Sie bestimmt im Netz). Mir geht es hier aber weder um Äusserlichkeiten noch Innerlichkeiten eines Gebäudes, *mir geht es um den Aktualitätsbezug und die argumentative Zugänglichkeit der aktuellen Lebewesen und deren Verwalter; und dieses Gebäude schreit nach dem Vorgestern, es wimmert in der Aktualität herum und es ist das - UMWELTMINISTERIUM - der deutschen Menschen. Welchen Menschen, möglicherweise ausserhalb Europas, möchten Sie dieses Gebäude zeigen und Sie daran erinnern, dass Wir Menschen vielleicht noch etwas länger auf diesem Planetensystem (Erde-Mond) erleben wollen und Was (Sie + Er + als was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) wollen Sie mit dieser technischen Nichtichkeit und baulichen Redundanz von europäischer Technik und Fortschrittlichkeit beeindrucken? Aber als Mensch, bewirken Sie beim Menschen mit den besten Argumenten meist nur !? und ein schütteln. Ich bin sehnsüchtig nach Aufgeklärtheit und erleide nur Zurückweisung und das verbleiben in der Altertümlichkeit, in Traditionalismen, in Verstocktheit, die dauernd und lichtschnell bis zur Panik reicht, wenn es darum geht etwas zu verändern. Noch ein schon jahrelanges weltpolitisches Beispiel mächtig verbohrter Trotzigkeit: der UN-Sicherheitsrat. Ein Gremium mit Vetorecht, das nach den Verheerungen des zweiten Weltkriegs den Siegermächten gegönnt wurde, als MachtZuckerl. Das Heute, 2014, aber sowas von VorGestern ist; für *mich zu erleiden nun schon bereits seit Beginn der "Nordwestlichen Feldzüge" um das arabische Öl, und noch verschärft seit Beginn der "Revolutionen" in Nordafrika und der Levante. Syrien schreit seit Anbeginn der inneren Revolte, um Hilfe und verständnisvolle Intervention! Das Ergebnis aber ist sture Blockade und die politische Unfähigkeit der Menscheit, der menschliche Weltgemeinschaft, mit jeglicher Konflikt-Linderung, und der AnPassung an die aktuellen Gegebenheiten, z.B. auch in den Gremien - gerade in deren Zusammensetzung -. Das Ergebnis in Syrien sind inzwischen weit über einhunderttausend Tote und ein weitgehend verheertes Land. Die fehlerhafte Zusammensetzung dieses "Rates" ist seit fast zwei Jahrzehnten, spätestens seit Ende des "kalten Krieges" bekannt, was ist in dieser RaumZeit passiert? ... Sie wissen, dass das nur einige winzige Beispiele für unser verkrampftes Festhalten an alten Gegebenheiten sind, was ja bei manchem auch ganz schön ist - als ex-Bayer denke *ich gerade im Sommer auch an die schöne Tradition der Biergärten -; was aber gerade in den vielen Misshandlungen zwischen Menschen enorm viel Leid verursacht. Derweil ist es doch so einfach zu unterscheiden, zwischen Traditionen, die zur Pflege und zur Freude der Lebendigkeit beitragen und die zu bewahren ein Glück ist; und all dem Leid, was durch dumme, weil unsensitive und verständnislose Sturheit, durch Trägheit und Blockaden, wie auch die der Beibehaltung der UN-Strukturen und der Zusammensetzung des UN-Sicherheitsrates, verursacht wird. Und, verdammt!!!, ich gebe das gerne zu: in [Oliver-August Lützen]mir tobt dieser Abwehr-Kampf und diese Bockigkeit genauso, schliesslich bin *ich ebenso Mensch, wie Sie. Trägheit, KleinGeistigkeit und Feindverteidigung sind dabei die obersten Gebote. Aber das muss doch nicht so bleiben!
Selbst-Entscheidung sVoraussetzungen
Freier Wille. Die Frage ist ja: Wie wird diese Freiheit gemessen? Zum Beispiel könnte *ich als Mass, die Anzahl der Entscheidungen nehmen, die ein Mensch am Tag trifft. Vom einschlafen, bis zum einschlafen und allem was DaZwischen entschieden wird. Wann steht ein-Es auf, was für eine Zahnbürste und Paste benutzt Es, wie lange wird geputzt, was trinkt Es zuerst nach dem Aufstehen, was isst Es, wie lange isst Es, ..., wann und wie geht Es zu Bett, was tut Es während des Schlafens. Wieviele Entscheidungen braucht ein-Es (1 Selbst) um diese 24 Stunden zu überleben und zu gestalten? 1.000? 100.000? 1 Million? Wahrscheinlich weniger als 1.000. Die Menschen, die *ich gefragt habe, waren bei der Vorstellung von 1.000 pro Tag schon überfordert. Die Wirklichkeit sind MultiBilliarden pro LebeWesen pro 24 Stunden. Um ein so komplexes LebeWesen, wie das Mensch am erLeben zu lassen, braucht das Körper pro Sekunde Billionen Entscheidungen. Denn den meisten Menschen ist unbekannt, dass Es - = 1 Selbst - nur deshalb is[s]t, weil Es aus etwa 100.000.000.000.000 Zellen ist. Alleine ein ganz kurzer Gedanke, wie z.B. das Wort "Freiheit", wird nur dadurch zu einem spürbaren Wert, weil daran Millionen Nervenzellen beteiligt sind und daran arbeiten; wenn dieses eine kurze Wort dann auch noch ausgesprochen werden soll, also ein paar hundert Muskeln und Sehnen bewegt werden, um das Wort hörbar zu machen, gehen die Entscheidungen für dieses eine ausgesprochene Wort in die MultiMilliarden. Fast keinem Menschen sind diese Zusammenhänge seines daSein auch nur bekannt. Noch einmal die Frage: Wie hoch ist der Anteil der Selbst-bewussten und wirklich nur im Selbst entwickelten und geformten Entscheidungen pro 24 Stunden? 10? 13? 2? Was hat das bewusste / denkende Teil-Selbst im Gesamt-Selbst zu entscheiden? Die Spanne dessen, ist, wie durch die obigen Informationen vielleicht klar geworden ist, kaum messbar. Prozent oder Promille sind hoffnungslos weit entfernt. Jedes LebeWesen ist ein bestimmtes LebeWesen, ein Selbst-Bestimmtes LebeWesen. Das Selbst und dessen jeweilige Triebe und Bedürfnisse bestimmen das alltägliche daSein und alles Handeln. Die jeweilige Selbst-Verschiedenheit im Aussehen und Handeln ist (lediglich) eine Folge der Verschiedenheit innerhalb der RaumZeit die ein-Es ist, und in der ein-Es ist. Ist das jetzt irgendwie schlimm, oder so? Wieso? So isses schon immer gewesen. Und bisher haben wir damit erfolgreich überlebt und erLebt. Ausserdem verhindert das doch ganz und gar keine Veränderung in Richtung der Vergrösserung des Selbst-entschiedenen Anteils! Dass die zum erLeben nötigen körperlichen Entscheidungen und die darauf folgenden Bewegungen / Handlungen zu fast 100 Prozent unbewusst sind und meist auch jeden bewussten Eingriff behindern, ist doch bis Heute von Vorteil. Gewesen? Glauben Sie alles nicht? Na, dann könnten Sie die obigen Informationen und Einlassungen (im) Selbst überprüfen. Freier Wille? Freiheit? Wissen wir Menschen, wovon wir da reden, oder reden wir einfach mal, ohne wirklich zu erkennen oder gar zu wissen, von was und woraus. Bis jetzt ist die Freiheit also eine Kleinlichkeit, besser, eine schöne Vorstellung. Unsere Freiheit im Selbst - und nur von und einschliesslich in diesem einen Selbst, ohne jegliche Beeinflussung durch die Prägung der Region (z.B. Klima) / Tradition, der Familie, der Eltern und noch tiefer, der Prägung als Mensch und von Trieben, wie dem Fortsexungstrieb, und dem Bedürfnis und Verlangen von anderen Menschen - zu entscheiden, was das Selbst wann und wofür und in welche Richtung und ... tut, ist also eigentlich nicht messbar, wenn alle Entscheidungen in und von einem Selbst damit verglichen werden. Die Freiheit ist also schön gerechnet - im Durchschnitt - etwa 0 bis 2 von 100.000.000.000.000.000.000.000... pro Tag, was wirklich Nichts ist, so wie *ich dieses Nichts begreiffe. Aber wir fahren oder gehen oder auch erLeben gut mit dieser nicht vorhandenen Freiheit. Freiheit, die ein Wunsch ist, eine schöne Idee, eine gute Vorstellung, eine passable Entwicklung sRichtung. Vielleicht ist die Zukunft Freiheit? Aber, um diese Zukunft zu erLeben brauchen wir Veränderungen des Selbst und darumherum auch der Gruppen und Gesellschaften, die wir formen und in denen wir Geborgenheit und Verlässlichkeit und Liebe und Spiel und Freude finden. Aber da wir in Masse zu bequem sind Selbst zu denken und die Bestimmtheit in der wir erLeben zu verkleinern, werden zumindest wir heutigen Menschen diese Zukunft nicht mehr erLeben. Das zu den Voraussetzungen. Den vergeblichen Voraussetzungen der Selbst-Entscheidung.
Vergeblichkeit
Du liebes Himmel! *ich merke doch beständig, wie entsetzlich schwer die Vergangenheit und Vergänglichkeit in uns LebeWesen wirkt und wirkt und wirkt und jedwede Befreiung mit Angst bis zur schnellen Panik, mit rasendem Pumpmuskel und schnappender Atmung, behindert, bei den allermeisten von Uns sogar verhindert. Als wenn *ich nicht wüsste, was leicht fällt, also den alten anerzogenen und triebig bedingten "Befehlen" zu folgen! Wie schwer sind alle Neuerungen angehoben und wie leicht fallen sie dann wieder zu "Boden". Sprache ist schnell mal geändert, von einem und einer, zu ein-Es, ist wenig Aufwand, aber das auch im Denken und dann erst auch im grösseren, also im Gefühl, im mitEinander Aushandeln des Alltags, auf einfache Weise umzusetzen, das ist ein grosser Aufwand! Es ist zu schaffen, für ein-Es, aber fast vergeblich für All-Es. Aber deswegen aufgeben, Nein.