Glaubensfragen
(Anmerkung vorweg: Alle in diesem Artikel genannten Aussagen sind meine höchstpersönliche Sicht auf die Welt. Auch ich kann mich irren oder Dinge falsch verstehen!)
Momentan scheint alles in unserer Welt eine Frage des Glaubens zu sein:
Da haben wir auf der einen Seite Regierungen auf der ganzen Welt, die glauben ihre Bevölkerungen bevormunden zu müssen, ja sie sogar geradezu entmündigen zu müssen, sie zurück zu versetzen in den Status unmündiger und kleiner Kinder. Bei uns in Deutschland gipfelt dies darin, dass ein Minister für Gesundheit eingesetzt wird, der eigentlich - ohne despektierlich sein zu wollen - "nur" Bankkaufmann ist. Um es klar zu sagen: Bankkaufmann ist an sich ein ehrenwerter Beruf, der mit Sicherheit auch seine Ansprüche stellt. Aus meiner ganz persönlichen Sicht jedoch ist er eher das Gegenteil einer Eignung für so eine Position, wo es um Gesundheit geht. Wäre hier eventuell ein Arzt oder vielleicht sogar noch eher ein Heilpraktiker besser? Zumindest jemand, der sich besser im Bereich der Medizin auskennt..?! Wir haben eine Bundeskanzlerin, die studierte Physikerin ist. Auch dies eine Ausbildung, die durchaus ihre Ansprüche an den Menschen stellt. Um es klar festzustellen: Wir haben in beiden Fällen Menschen vor uns, welche beide "fachfremd" sind, wenn es um Gesundheit geht. Das ist durchaus auch akzeptabel, solange sich diese Menschen Rat bei Fachleuten und am besten Gremien oder auch Fachgruppen holen. In diesem Falle wird - so ist es zumindest in den Veröffentlichungen zu lesen - Rat beim RKI (Robert Koch-Institut) geholt, dessen Chef ein studierter Veterinär-Mediziner ist, also ein Tierarzt. Unsere Regierung glaubt also in Gesundheitsfragen bezüglich Menschen einem Tierarzt. Gut - dieser ist Facharzt für "das Fach Infektionskrankheiten und Hygiene der Tiere" wie in Wikipedia zu lesen steht. Eine überaus spannende - oder sollten wir besser sagen: "amüsante" - Tatsache! Nun ja - wir könnten jetzt argumentieren, dass der Mensch an sich letztlich auch nur ein Tier ist (wenn auch in vielen Fällen ein sehr besonderes solches), aber so weit wollen wir hier nicht gehen. Es liegt mir fern, die Tiere beleidigen zu wollen!
Andererseits haben wir aber zahlreiche Fachleute - allesamt Human-Mediziner - also Menschen, welche die Medizin (Aufbau, Funktion und auch Krankwerdung) des Menschen im allgemeinen studiert haben und hier auch mit reichlich Erfahrung aufwarten können und dies auch im derzeit am meisten gefragten Bereich, nämlich dem der Viren, Bakterien und sonstigen kleinen Quälgeister, welche uns Menschen krank machen können. Just diese Fachleute aber gerade sind es größtenteils, welche die Maßnahmen unserer (oben eingangs beschriebenen) Regierung scharf kritisieren. Teilweise waren oder sind diese Menschen sogar immer noch teil unserer Regierung. Diese Menschen wissen also sehr gut, worüber sie sprechen, weil sie auf diesem Gebiet sehr viel gelernt haben (weil sie die Medizin des Menschen studiert haben) und in ihrer beruflichen Laufbahn sehr viel Erfahrung damit gesammelt haben. Wenn diese Menschen also kritisieren, dann tun sie dies wohlbegründet und vor fachlich fundiertem Hintergrund!
Dann gibt es noch eine dritte Seite, nämlich die Presse und die Medien. Diese haben in den vergangenen Jahren ganz offensichtlich ihre eigentliche Aufgabe "verlernt", nämlich wertfrei und allem voran neutral über Sachverhalte zu berichten. Im Gegenteil wurde die Berichterstattung in den vergangenen Jahren oder gar Jahrzehnten immer reißerischer und immer mehr geprägt von Katastrophen, Dramen, schrecklichen Naturereignissen, sonstigen Katastrophen und so weiter. Die Medien haben sich dabei eine "tierische" Eigenschaft der Menschen zunutze gemacht, die eigentlich sehr nützlich ist, solange sie im richtigen Maß und zur passenden Zeit angestoßen wird, namentlich die Angst. Angst ist - ihrer ursprünglichen Funktion nach - im Tierreich etwas sehr nützliches. Sie sorgt dafür, dass wir entweder flüchten oder kämpfen oder uns tot stellen, wenn zum Beispiel ein Tiger vor uns steht. Eine "Funktion" also, die normalerweise für unser Überleben sorgen soll. Die Medien aber nutzen diese menschliche Eigenart aus, um ihre Auflagen zu erhöhen oder Klicks oder was auch immer, da wir Menschen natürlich - aufgrund unseres menschlichen Überlebensinstinktes - immer zuerst auf Gefahren achten oder zumindest auf Dinge, die uns gefährlich werden könnten. Also werden solche Meldungen - egal welcher Natur - auch immer zuerst beachtet. Da wir Menschen bei solchen Meldungen aber Mechanismen im Körper haben, die uns dazu befähigen sollen, im Zweifel "flüchten" oder "kämpfen" zu können und dass wir dafür auch genügend Energie haben, laufen Prozesse in unseren Körpern an, die Stoffe ausschütten, die uns in eine Art Euphorie - also ein Hochgefühl - versetzen, damit wir dem Tiger möglichst schnell davonlaufen können, weniger Schmerzen spüren, schärfer sehen und so weiter.
In geradezu pervertierter Form findet dies auch Anwendung in den so bezeichneten "Extrem-Sportarten" - sofern diese überhaupt als solche bezeichnet werden können - wie beispielsweise Bungee-Jumping, welches im Endeffekt annähernd den gleichen Effekt hat.
Wenn wir also nun Medien-Meldungen "zu uns nehmen", die sich um Dinge drehen, die uns gefährlich werden könnten, laufen zumindest teilweise genau dieselben Prozesse an, wie sie es auch täten, stünde ein Tiger vor uns - eben nur mit dem Unterschied, dass da überhaupt kein Tiger ist und vielleicht auch in kleinerem Umfang. Das berühmte "Ende vom Lied" sieht dann so aus, dass unser Körper ein Hochgefühl veranlasst, welches aber kein Ziel hat (Flucht, tot stellen, kämpfen). Da solche Gefühle natürlich überaus angenehm sind, suchen wir Menschen immer öfter nach solchen "Ursachen", die entsprechendes in uns auslösen. All dies nutzen die Medien heute schamlos aus, um die Aufmerksamkeit zu erlangen, welche sie geschäftlich benötigen.
Diese drei Gruppen - Regierungen, Fachleute, Medien - stellen aber nur einen ganz kleinen Teil der gesamten Menschheit dar! Es wäre müßig, hier eine Prozentzahl angeben zu wollen, aber sofern dies jemand wollte, sollte er sich im einstelligen Bereich bewegen, meiner bescheidenen Meinung nach!
Eine weitere "Seite" sind wir Menschen selbst, die Bevölkerungen der Länder. Hier zeigen sich in jüngster Zeit ebenfalls zahlreiche Veränderungen. Dazu gehört vor allem, dass wir Menschen uns in geistiger und oder spiritueller Hinsicht weiter entwickeln. Wir nehmen Dinge anders wahr, scheinen "mehr" zu sehen als noch vor sehr kurzer Zeit. Wir scheinen auch mehr zu fühlen. Eigentlich wären wir heute noch viel besser in der Lage, Lügen und Unwahrheiten zu ent-decken, als dies noch vor kurzem der Fall war. Natürlich entwickelt sich jeder Mensch in seiner eigenen Zeit, der eine braucht für diese Entwicklung länger, beim anderen geht es schneller. Es gibt auch einige Menschen, die bereits "weiter entwickelt" auf die Welt gekommen sind und versuchen, mit ihren Fähigkeiten den "restlichen" Menschen weiter zu helfen, indem sie Hinweise geben, unterrichten und so weiter. Keiner dieser "weiter entwickelten Menschen" würde auf die Idee kommen, seine Fähigkeiten zur "Erlangung von Macht" einzusetzen, obwohl dies natürlich jederzeit und problemlos möglich wäre.
Damit bleibt noch der "Rest" der Bevölkerung: Normale Menschen wie Du und ich, die zwischen all diesen Stühlen stehen und versuchen, einigermaßen klar zu kommen, in Frieden ihr Leben leben wollen und was der Dinge mehr sind. Wenn ich mich mit meinen Mitmenschen unterhalte, höre ich fast ohne Ausnahme relativ einfache Wünsche: Ein Leben in Frieden, genügend zu essen, eine schöne Wohnung und so weiter. Kaum jemand nennt hier irgendwelche übertriebenen Dinge (außer vielleicht einige Jugendliche, welche den realen Wert der Dinge noch nicht wirklich einschätzen können). Der Großteil der Menschen versucht einfach nur, ein "schönes Leben" zu führen. Eine Arbeit, die Spaß macht und das Leben finanziert, die eine kleine Familie möglich macht (ernährt) und so weiter. Vor diesem Hintergrund versuchen wir alle, uns vor Gefahren zu schützen und stehen also vor der Wahl, wem wir "glauben" wollen: Den Medien, die genau um unsere Mechanismen wissen? Der Regierung, die - so scheint es zumindest - den falschen Ratgebern Folge leistet? Den weiter entwickelten Menschen, die aber eigentlich in vielen Fällen noch viel zu jung sind? Den eigenen und neu entstehenden Fähigkeiten, die wir selber noch nicht einmal ansatzweise verstehen oder "beherrschen" können?
Es ist schwierig! Wir wollen ja glauben und wir wollen auch gerne Glauben. In früherer Zeit wurde dieses Bedürfnis durch verschiedene Götter befriedigt. Wir brauchen auch heute noch etwas oder "jemanden", dem wir die "Schuld" für unser Dasein geben können, wenn etwas schief läuft oder wenn uns irgendwelche unliebsamen Dinge widerfahren. Es ist nämlich viel bequemer, jemand anderem die Schuld an einer Situation zu geben, als selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen. Nun kommen aber gerade die jungen Menschen und diejenigen mit weiter entwickelten Fähigkeiten damit an, dass wir eben ab sofort selbst die Verantwortung für alles übernehmen sollen, was in unserem Leben und überall auf der Welt passiert. Das am nächsten Liegende ist natürlich unsere jeweilige Regierung, denn diese haben wir selbst gewählt! Wir haben im "Wahl-Kampf" deren Aussagen gehört, deren Pläne, ihre Versprechungen und so weiter. Wir haben diesen Menschen unsere Stimme gegeben in der Hoffnung, dass sie sich auch an das halten, was sie uns vor der Wahl versprochen haben. Wir haben ihnen die Macht gegeben im guten Glauben (da ist dieses Wort schon wieder!), dass diese Macht nun zu unser aller Wohl ausgeübt wird; ein Missbrauch derselben kommt uns gutgläubigen Menschen dabei - wenn überhaupt - nur ganz am Rande in den Sinn und wenn überhaupt, dann hoffen wir, dass eben dieser Missbrauch ausbleibt.
Um was geht es nun an dieser Stelle?
Es geht ganz einfach darum, dass wir selbst - und zwar wirklich jeder einzelne von uns - Verantwortung für sich selbst übernehmen muss. Wir müssen uns für unsere von uns gemeinsam vereinbarten Rechte einsetzen, müssen etwas dafür tun, dass wir diese Rechte behalten, wenn wir das Gefühl haben, dass eben dieses ausbleibt, eben dass uns jemand unsere Rechte nehmen will. Natürlich müssen wir uns dabei immer an die Regeln halten, welche wir irgendwann einmal aufgestellt haben, an diese Regeln, die wir ansonsten "Gesetze" nennen. Jedoch bieten diese sehr viele Möglichkeiten! Wir haben auch immer die Möglichkeit, Dinge zu hinterfragen, uns mit unseren Mitmenschen auszutauschen. Dabei sollten wir aber immer unserem Gegenüber seine eigene Meinung belassen, so wie wir ja auch erwarten, dass wir unsere eigene solche behalten dürfen. Natürlich nur solange diese Meinung niemandem Schaden zufügt oder zufügen würde!
Hilfreich ist es aber auf jeden Fall, dass wir uns unserer "neuen Fähigkeiten" bewusst werden und so schnell wie es uns möglich ist lernen, damit umzugehen! Dass wir lernen, diese Fähigkeiten zum Wohle aller anderen - und damit auch uns selbst - einzusetzen! Damit haben wir dann noch sehr viel mehr Möglichkeiten, in schwierigen Situationen wie im Moment ruhig und gelassen zu reagieren und überlegt zu handeln. Wenn wir dies schaffen, dann erreichen wir wirklich eine Änderung. Es scheint vielleicht vielen nun utopisch oder vielleicht sogar auch "abgedreht". Aber die "Macht des Glaubens" versetzt bekanntlich Berge und so wäre es doch eigentlich langsam wirklich an der Zeit, dass wir beginnen an uns selbst zu glauben! Wir alle sind doch eigentlich neugierig und wollen wissen, was wir so alles erreichen könnten und wir alle sind auch irgendwo noch "Spielkinder", die gerne Spaß haben und Dinge ausprobieren, die neu sind...
Neue Fähigkeiten
Der ein oder die andere mag sich nun fragen, was mit diesen "neuen Fähigkeiten" gemeint sein könnte. Die Antwort darauf ist so einfach und schwer zu gleichen Teilen. Einfach deshalb, weil wir in unserer Sprache durchaus Begriffe für diese hier nun oft genannten "neuen Fähigkeiten" haben wie zum Beispiel "Empathie" oder "Telepathie". Schwer im Gegensatz aber, weil eben so ein Begriff wie "Telepathie" nur allzu gerne in den Bereich der Science Fiction verbannt wird. Dabei entdecken derzeit immer mehr Menschen solche und vergleichbare Fähigkeiten an sich. Diese sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Jeder entdeckt etwas andere Fähigkeiten an sich. Für viele Menschen sind diese aber meistens zuerst erschreckend und mancher mag denken "jetzt dreh ich wohl ganz durch". Dabei geht es aber vielen Menschen so.
Immer wieder und immer öfter erlebe ich es, dass Menschen mich fragen, ob sie sich dies oder jenes nur einbilden würden. Da ich selber meine besonderen Fähigkeiten aber nun schon seit Jahrzehnten "habe" und sie für mich mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil des Alltags geworden sind, kann ich jenen Menschen dann eigentlich immer nur sagen, dass sie eben nicht unter Einbildungen leiden, geschweige denn am durchdrehen sind!
"Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung" sagte der Philosoph Heraklit (520-460 v. Chr.) sehr treffend. So verändert sich die Natur und mit ihr auch die Tiere, zu denen natürlich auch die Gattung oder Art "Mensch" gehört. Alles entwickelt sich beständig weiter. Warum also sollte es derart verwunderlich sein, dass auch wir Menschen uns weiterentwickeln? Was vorgestern noch zu den Absonderlichkeiten eines mittelalterlichen Jahrmarkts der Marketender zählte und gestern schon selten auftauchte, ist heute dann zahlreich und morgen üblich.
Wer nun aber auf die Idee verfällt, hier befänden wir uns im Bereich der Glaubensfragen, der findet sich höchstselbst nachgerade auf dem berühmten Holzweg!
"Wie aber finde ich nun meinen persönlichen Weg und oder wie finde ich heraus, was für mich wie richtig ist?" Diese und ähnliche Fragen bekomme ich immer öfter gestellt. Auch wenn bei mir die Maxime gilt "es gibt für jeden Menschen ein Werkzeug aber nicht jedes Werkzeug funktioniert bei jedem Menschen", so haben wir Menschen dennoch eine "Technik", welche uns in die Position versetzt für uns einen Überblick zu bekommen, namentlich die der Meditation. Wobei allein dieser Begriff auch schon Bibliotheken füllen könnte und dies auch der Fall ist, denn der Begriff der Meditation schließt viele verschiedene Formen in sich, auf die aber an anderer Stelle eingegangen werden soll. Hier reicht die Tatsache, dass wir - egal welche Ausprägung von Meditation wir anwenden - zur Ruhe kommen, unseren Geist still werden lassen können und unserem ewig plappernden Verstand endlich einmal ein Redeverbot erteilen. In der in uns damit entstehenden Stille - welche für viele Menschen einen äußerst unangenehmen Zustand darstellt - passiert auf einmal Raum. Raum für unser eigenes Selbst, unser ganz individuelles Sein. Damit wir in diesem Raum nun aber auf unsere tatsächliche Person - unsere eigentliche Persönlichkeit - treffen, sind aus meiner bescheidenen Sicht aktuell drei Begriffe von zentraler Bedeutung: Klarheit - Wahrheit - Heilung. Diese Begriffe können in jeglicher Form Meditation Anwendung finden und erhellen uns im Chaos unserer inneren Welten den "richtigen Weg" zu uns selbst. (Anmerkung: Eine konkretere Beschreibung hierfür findet sich in meinem Text "Gesundheit für uns alle - eine Gruppen-Meditation". Wer diesen gerne haben möchte, ist eingeladen, mir ein Email zu senden!) Ferner wichtig ist allem voran auch für betroffene die Erkenntnis, dass derzeit immer mehr Menschen des morgens aufwachen und dergleichen Neuem an sich entdecken. Der Satz "ich bin nicht allein damit, es geht vielen so" kann hier die erste Hürde sogar gänzlich verhindern.
In Abwandlung Shakespeares können wir zusammenfassend behaupten "Glauben oder Nicht-Glauben - DAS ist hier KEINE Frage!"... In jedem Fall dürfte allein die Lektüre dieses Pamphlets aber schon für Verkehr in der ein oder anderen Windung unserer Hauptsache - unseres Gehirns - sorgen!











