Ich musste an das Bild von dir denken, auf dem du in die Kamera lächelst. Dein Kopf ist leicht geneigt, dein Blick wirkt durchdringend, zugleich aber auch sanft. Ich habe mir dieses Bild immer und immer wieder angeschaut, als wollte ich etwas Verstecktes darin finden, ein Zeichen, das zu mir sprach oder eine Verbindung zu mir herstellte. Die Fremdheit, die mir stattdessen daraus entgegenstieß, erschütterte mich, ich konnte sie regelrecht spüren, als würde sie von nun an zwischen uns stehen. Wie oft habe ich mich gefragt, wer das Bild gemacht hat, wem dein Blick galt. Manchmal kam es mir so vor, als dürfte ich das Bild überhaupt nicht anschauen, als würde ich durch das bloße Hinblicken eine Grenze überschreiten, die du zwischen uns gezogen hattest.