Bevor ich jemanden anderes Liebe, Liebe ich lieber niemanden..
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Bevor ich jemanden anderes Liebe, Liebe ich lieber niemanden..
"Ich bin so zerstreut, dass es Tage gibt, an welchen ich nicht weiß, ob es Mittwoch ist oder September."
-Hugo Wiener ("So spielt das Leben")
Nachts
Die Schönheit der Nacht war mir in Erinnerung verloren
Doch wandere ich nun mit ihr als Begleiter
Durch die Straßen, weiter und weiter
In gedimmten Straßenlichtern wird man neu geboren
Eine eisblaue Brise fröstelt an mir
Doch empfind' ich sie als angenehm
Denn in mir hat sie neues Leben geseh'n
So bleib ich wach und bleib ich hier
Liebste Melodien erscheinen nicht mehr richtig
Der Wind schreibt eigene Symphonien
Die sich so viel mehr Inhalt bedienen
So ist mir Musik nicht mehr wichtig
Und blicke ich hinauf in das Meer
Das mir in die Seele schaut
Löst es in mir dieses Gefühl aus
Ruhe. Nicht weniger, nicht mehr
Die Bäume und Büsche flüstern mir Geheimnisse zu
Ein Rauschen für die Sonne unverständlich
Da erkenne ich ihr Schicksal endlich
Nur meines lässt mir keine Ruh
Ach Sterne, ihr macht es leichter für mich
Ihr nehmt mir diese Bürde ab
Denn wie ihr auf mich blickt herab
Wird klar, Existenz ist nur flüchtig
Neben euch ein Achat, neben euch so klein
Liege ich hier und starre
Diese Nacht, die so bizarr ist
Gehört nur mir allein
Mond, mein helles, blasses Blau
Auch du musst wieder fort
Doch zu welchem Ort?
Du schienst mir so vertraut
Nichts was du tust, hat Sinn
Gerade das macht dich bedeutend
Denn du deutest mir den Weg erleuchtend
Bis du weg bist, und ich im Lichte der Sonne bin
Trauma
Als ich bei meiner Psychologin auf der Couch saß und sie versuchte meine Vergangenheit in Worte zu fassen verschwamm mein Sichtfeld. Ich konnte sie hören Doch ihre Stimme wurde zu einem Hintergrund Geräusch. Wärend vor meinen Augen wieder diese Bilder auftauchten. Für einen kurzen Moment war ich wieder 11 Jahre alt, hilflos und verängstigt. Als würde mich eine rießen große Welle in die Tiefe reißen bis ich ertränkt. Hilflos saß ich da während meine welt wieder mal in flammen stand.
In früheren Zeiten wurde das Wort "allein" ausschließlich im Sinne von all eins verstanden. "All eins" zu sein, bedeutete, ganz zu sein, eins mit dem All, sowohl zeitweilig, als auch essentiell. Genau darum geht es beim gesuchten Alleinsein: um das Fernsein von Zerstreuungen, das es uns unmöglich macht, All-Einssein zu empfinden.
Es vergeht kein scheiß Tag an dem ich nicht einmal an dich denke.
melancholiecal
Auch wenn ich mittlerweile Jedem erzähle dass ich abgeschlossen habe, liege ich dennoch jede Nacht wach und überlege wie es hätte sein können.
melancholiecal
Meistens reden wir, reden, reden um uns von Allem zu befreien was uns beschäftigt. Aber was, wenn dein Inneres leer ist? Zerstört? Kaputt? Reden dir schwer fällt, weil du nicht weißt wie du dich ausdrücken sollst. Der Schmerz - zu stark. Die Gedanken - zu fremd. Die eigene Haut wird zum Gefängnis, und genau so fühlt sich das auch an. Erdrückend. Erschreckend. Beängstigend. Und vor allem - schmerzerfüllt.
melancholiecal