"Wohin soll ich gehen?" -
"Immer an der Angst entlang."

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"Wohin soll ich gehen?" -
"Immer an der Angst entlang."
An deinen Mundwinkeln
Worte entzünden
nichts ahnend
der Stille entkommen
In Wind und Sturm bin ich dein Kind und trotze den Gezeiten. In Wellen, die das Meer hergibt möcht ich den Herbst begleiten. Und sind auch Meer und Welt so wild als müssten sie zerbersten, so will ich für mich ganz allein hinaus in stille Weiten.
Ich realisiere, dass ich an etwas festhalte, das gar nicht mehr existiert. Dass die Person, die ich vermisse nicht mehr existiert. Menschen verändern sich. Ich kann mir den ganzen Tag wünschen, dass du noch dieselbe Person bist. Aber du bist es nicht.
— Gedankensplitter
Nachts
Die Schönheit der Nacht war mir in Erinnerung verloren
Doch wandere ich nun mit ihr als Begleiter
Durch die Straßen, weiter und weiter
In gedimmten Straßenlichtern wird man neu geboren
Eine eisblaue Brise fröstelt an mir
Doch empfind' ich sie als angenehm
Denn in mir hat sie neues Leben geseh'n
So bleib ich wach und bleib ich hier
Liebste Melodien erscheinen nicht mehr richtig
Der Wind schreibt eigene Symphonien
Die sich so viel mehr Inhalt bedienen
So ist mir Musik nicht mehr wichtig
Und blicke ich hinauf in das Meer
Das mir in die Seele schaut
Löst es in mir dieses Gefühl aus
Ruhe. Nicht weniger, nicht mehr
Die Bäume und Büsche flüstern mir Geheimnisse zu
Ein Rauschen für die Sonne unverständlich
Da erkenne ich ihr Schicksal endlich
Nur meines lässt mir keine Ruh
Ach Sterne, ihr macht es leichter für mich
Ihr nehmt mir diese Bürde ab
Denn wie ihr auf mich blickt herab
Wird klar, Existenz ist nur flüchtig
Neben euch ein Achat, neben euch so klein
Liege ich hier und starre
Diese Nacht, die so bizarr ist
Gehört nur mir allein
Mond, mein helles, blasses Blau
Auch du musst wieder fort
Doch zu welchem Ort?
Du schienst mir so vertraut
Nichts was du tust, hat Sinn
Gerade das macht dich bedeutend
Denn du deutest mir den Weg erleuchtend
Bis du weg bist, und ich im Lichte der Sonne bin
Wie einfach es wird zu vergessen, wenn du keine Zeit mehr hast zu denken, zu fühlen, zu leben.
Fragment XXXXIII
Er hatte wundervolle und zerstörerische Dinge getan und jetzt war es an ihm, wundervoll zerstört zu werden.
Behind the scenes.