"Do you know what an artist and a sniper have in common? Details. Like when a touch of color is out of place, when a shadow does not match with its surroundings or when a shape is not where it is supposed to be. The only difference is the stakes".
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"Do you know what an artist and a sniper have in common? Details. Like when a touch of color is out of place, when a shadow does not match with its surroundings or when a shape is not where it is supposed to be. The only difference is the stakes".
"Ach, och"
Löschzug für Durstige! 🍻Feinherbes Pilsener trifft auf spritzige Zitrone. Genau das richtige für den Spätsommer ☀️ #radler #misch #zisch #frisch #privatbrauerei #nachhaltigkeit #regional #kurzetransportwege #lokal #hohenfelder (hier: Privat-Brauerei Hohenfelde) https://www.instagram.com/p/CS_S4WSsk1w/?utm_medium=tumblr
21 Zacken zur Glückseligkeit: Der Kronkorken - ein Symbol für Biergenuss. Erfunden wurde der Kronkorken übrigens von William Painter im Jahre 1892 in Baltimore (USA). Damals hatte hatte der „Crown Cork“ auch noch 24 Zacken. #kronkorken #crowncork #bierverschluß #bierwissen #zisch #biergenuss #privatbrauerei (hier: Privat-Brauerei Hohenfelde) https://www.instagram.com/p/CBcoyq1pKtP/?igshid=yhw0o6vk2oz7
🤚Die verbrannte Hand
Zisch Prospekt – Gültig ab 23.04 bis 28.04
#Zisch
Generation 'Aufgeben'
Sie greift ihre Tasche und läuft die Treppe hinunter ins Esszimmer, wo auch schon einige ihre Familienmitglieder sitzen. Ein tagtäglichges, neutrales „Guten Morgen“ kommt Jemima (15) über die Lippen. Niemand macht sich die Mühe ihr zu antworten, nur ihr Vater gibt wiedereinmal ein Kommentar darüber ab, was sie noch in dieser Familie suche. Jemima presst die Lippen voller Wut und Trauer zusammen und verlässt das Haus. Auf der Straße rollten ihr unkontrolliert einige Tränen über die Wange und in ihrem Kopf toben die Gedanken. Du bist unwichtig! Niemand braucht dich! Bring dich um! Schreien die Stimmen in ihrem Kopf sie an. Sie hat es schon mehrere Male versucht, warum sollte sie es diesmal nicht schaffen sich endlich das Leben zu nehmen? Total in Gedanken versunken, nimmt sie erst jetzt das Mädchen auf der anderen Straßenseite wahr. Das Mädchen hat ein bisschen runderes Gesicht, als Jemima selbst, aber sie ist von der Figur her trotzdem so schlank wie sie. Das Mädchen sieht traurig aus, denkt Jemima noch, bevor sie die Straße überquert und sie aus den Augen verliert. Was starrt die denn so?, fragt sich Marieke B (15), als sie Jemima erblickt, die sie so lang ansieht, bis sie die Straße überquert und aus Mariekes Sichtfeld verschwindet. Sie ist gerade auf den Weg zu ihrer Schule und muss wie jeden Morgen, an der Gemeinschaftsschule vorbei, wo schon wieder einige Jungs und Mädchen stehen und Marieke anschreien, warum sie denn so fett und hässlich sei. Sie lässt es über sich ergehen und versuchte einfach nicht zu weinen; nicht vor denen. „Hör mal auf, so viel zu fressen, Mondgesicht!“, schreit ihr ein Junge hinterher. Der Junge hat Recht, warum isst du überhaupt? Hast du dich mal angesehen? Das ist ekelerregend, du bist ekelerregend. Ihr kommt ein schon etwas älteres Mädchen entgegen. Sie trägt eine Brille und sieht auch sonst sehr klug und wissberierig aus. Als Marieke ihr aufmunternd zulächelt, sieht sie nur schüchtern weg. Was will sie von mir? Warum lächelt sie mich an? Wollte sie mich auch auslachen und verspotten? Gerade als sie die große Eingangstür zur Gemeinschaftsschule aufdrücken wollte, zieht jemand an Meike S.' (16) Schulter. Wie jeden Morgen wird sie von dem Mädchen aus ihrer Klasse mit „Hey Emi was läuft?“ begrüßt. Nie hat Meike darauf geantwortet, sondern nur zu Boden gesehen. In der Klasse angekommen darf sie sich Kommentare wie „Na ritzt du dich auch schön, Emi?“ anhören, doch nie hat sie etwas darauf geantwortet, sondern immer nur alles in sich hinein gefressen und sich dann Zuhause dafür bestraft, dass sie so ist, wie sie ist. Den Spitznamen Emi (andere Beschreibung für Emo) trägt Meike, seit Jemand aus ihrer Klasse herausgefunden hatte, dass sie sich selbstverletzt. Nachdem sie die Schulstunden so gut es geht überlebt hat, rennt sie fluchtartig aus der Schule und stößt in der Aula ausversehen gegen ein Mädchen, das sie schon oft auf dem Schulhof gesehen hat. Meike flüstert noch ein hastiges „Es tut mir leid“ und läuft davon. Ich komme noch zu spät zu meiner Verabredung, dank diesem Mädchen eben!,fluchte Larissa B.'s innere Stimme. Sie verlässt das Gebäude und folgte dem Straßenverlauf und durchläuft eine Art Park, der nur einige Straßen von ihrer Schule entfernt liegt. Minute für Minute wird Larissa immer langsamer und die Gedanken in ihrem Kopf immer mehr. Hier in der Nähe ist es passiert. Hier hat er mich gepackt und verschleppt zu sich nach Hause, angestrengt versucht sie die Gedanken zu verdrängen und geht stur weiter geradeaus. Es ist schon relativ kalt für den frühen Herbst. Überall sind braun-gelbliche Blätter an den Bäumen und einige liegen auch schon auf dem Weg zu ihren Füßen. Auf der linken Seite sieht Larissa ein altes Gebäude, mit vielen, hohen Fenstern. Sie erinnert sich noch ganz genau an ihren Aufenthalt dort. Es war eine furchtbare Zeit, aber sie war nie ganz allein, nie musste sie ihre Mitschüler ertragen, die sie tagtäglich immer und immer wieder verspotten. An einem der Fenster steht ein Mädchen, das selbst auf die Entfernung unzufrieden aussieht und eine gewisse Kälte ausstrahlt. Das Mädchen da unten sieht unglücklich aus und so, als würde ihr etwas Angst einjagen, dachte Vanessa (16), die am Fenster ihres Zimmer in der Klinik steht. Sie ist seit fünf Monaten hier und noch immer keine Besserung in Sicht. Wegen ihrer Depression und Essstörung, ist sie in der Klinik und wöchentlich muss sie zu einer Therapheutin, die ihr in der Klinik zur Verfügung steht. Ein Pfleger, war vor Kurzem erst in ihr Zimmer gekommen und hat nach ihr gesehen und überprüft, ob sie ihr Mittagessen schon erbrochen hat. Brich endlich, du fettes Kind!, schreit sie die Stimme Ana an. Vanessa nickt nur und hört auf, gegen die Stimme anzukämfen und begibt sich zur Toilette. Wie sie es schon so oft getan hat, kniet sie sich vor die Schüssel und steckt sich die Finger in den Hals. Ihre Abfürmittel hat man ihr weggenommen, sodass ihr nur noch das blieb. Sie bricht schon wieder, denkt Paul K. (16), als die Spülung im Nebenzimmer zum dritten mal getätigt wird. Er hört wie die Tür aufgerissen wird und ein Pfleger das Mädchen von nebenan von der Toilette wegzieht. Sie schreit und wehrt sich unüberhörbar. Paul sitzt auf seinem Bett und betrachtet andächtig seine aufgeschnittenen Arme. An jeden einzelnen Schnitt kann er sich erinnern. Vor seinen Augen macht sich das Bild eines kleinen Raumes auf und er sieht seine Familie. Er lebte einst in Armut, er hatte kaum Geld geschweige denn Geld oder Platz für ihn oder seine kleine Schwester. Noch ganz genau erinnert sich Paul an die Kommentare seiner Mitschüler, wie sie ihn ausgrenzten, nur weil er kein Geld hatte. Ungeheure Wut stieg in ihm auf und er räumt mit einer Handbewegung den gesamten Schreibtisch leer. Eine Vase mit Blumen krachen zu Boden und ein Glas mit Wasser zerschellt an der nächstgelegenen Wand. Nimm dir eine der Scherben, Paul. Er tut was die Stimme in seinem Kopf ihm sagte und greift nach einem der zerbrochenen Stücke. Jetzt schließ dich ein. Paul stellt unter die Türklinke den Stuhl, sodass es unmöglich ist die Tür zu öffnen. In seinem Kopf sind auf einmal tausende Gedanken und trotzdem schien alles so klar, er musste es endlich tun, um sein Leid zu beenden. Er setzt die Scherbe an und zieht parallel zu seinem Arm einen langen Schnitt. Das Blut quellt herraus und läuft ihm über den Arm auf den Boden. Langsam wird ihm schwindelig und alles was er noch hört ist, wie die Tür aufgebrochen wird. Dann ist alles schwarz um ihn herum..
Achte auf deine Mitmenschen und auf die Worte, die du für sie wählst. Worte können vieles bewegen und verändern und genau deshalb, solltest du nachdenken, bevor du einen deiner Mitschüler wieder einmal „aus Spaß“ als Emo bezeichnest. Du weisst nie, wie es in dem anderen Menschen aussieht. Damit es nicht noch mehr Menschen so ergeht wie diesen Menschen.
Einmal vielen lieben Dank für die Menschen, die sich frewillig für diesen Artikel bereiterklärt haben mir von ihrer Jugend zu erzählen!! ♥ viel Liebe und Kraft an euch und nochmal Danke :)
So ein Comic schreibt sich eben nicht von selbst.