Mit jedem Gefühl, das in mir eine neue Tiefe berührt, habe ich das leise Empfinden,als würde das Meer zwischen uns wachsen.
Als nähme jede Wahrheit, die durch meine Rippen ans Licht will, ein weiteres Stück von dir mit in die Dunkelheit.
Und vielleicht bist du müde geworden vom Tragen. Müde von den Nächten, in denen Gefühle nicht sprechen, sondern brennen. Müde von jener Schwere, die keine Hände kennt und dennoch alles berührt.
Ich mache dir keinen Vorwurf daraus. Manche Menschen lieben das Licht in einem, doch erschrecken, wenn sie die Tiefe sehen, aus der es stammt.
Aber wie soll ich mich verbergen – vor den Stürmen, die meinen Namen kennen? Wie soll ich sanfter werden, wenn meine Seele aus wilden Wassern geboren wurde?
Ich kann mich nicht in Oberflächen verwandeln, nur damit niemand mehr in mir ertrinkt. Und so stehe ich zwischen Sehnsucht und Verlust wie zwischen zwei Monden — den einen liebend, den anderen überlebend.
Vielleicht ist das das Bitterste an manchen Lieben: dass man sich nicht verliert, weil zu wenig gefühlt wurde — sondern weil ein Herz irgendwann zu tief wurde, um noch gehalten zu werden.
thepoeticshawty













