Der lautlose Kampf Und die Maschine, die nicht aufhört zu laufen
Kennst du das, wenn du dich komplett im eigenen Kopf verlierst, aber dein Gesicht trotzdem lächelt?
Genau das ist er. Der lautlose Kampf. Niemand hört ihn, niemand sieht ihn, aber er tobt jede Sekunde in dir.
Ich merke, wie meine eigene Mauer von Tag zu Tag dicker wird. Sie ist mittlerweile so massiv, dass absolut niemand mehr durchkommt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie es sich überhaupt anfühlt, ohne diese Mauer zu leben. Ohne diesen Schutz. Ohne diese Distanz.
Aber das ist okay. Denn ich halte alles zusammen. Das tue ich immer.
Es ist völlig egal, ob es mir selbst gerade schlecht geht. Es ist egal, ob ich genau dieselben Probleme habe, die mich innerlich zerreißen. Ich stehe hier. Ich helfe. Ich funktioniere einfach. Warum? Weil meine Familie ganz oben steht. Über allem. Über mir.
Mittlerweile fühle ich mich wie eine perfekt programmierte Maschine, die einfach keinen Ausschalter mehr besitzt. Oder wie ein kalter Soldat an der Front, der stur seine Pflicht erfüllt. Sucht euch die Variante aus, die für euch am besten klingt.
Aber die schlimmste Version, die man sich überhaupt im Kopf vorstellen kann... genau das bin ich gerade.












