Willkommen auf meinem Blog, dem Blog einer TrĂ€umerin. Ich bin das MĂ€dchen, das frĂŒher stundenlang rausgeschaut und sich in seine eigene Welt getrĂ€umt hat, um der realen zu entfliehen. Denn egal wo ich hinkam, ich habe mich immer anders als der Rest gefĂŒht, als wĂ€re ich jemand Fremdes. Als wĂŒrde ich nicht zu ihnen gehören. Nicht zu meinen MitschĂŒlern, nicht zu meiner Familie, nicht zu dieser Welt. StĂ€ndig war ich auf der Suche nach mir selbst und immer wenn ich dachte, ich hĂ€tte mich gefunden, verlor ich mich doch wieder oder merkte, dass auch diese Version von mir nur eine Fassade war, um irgendwo dazuzugehören. Das war es, was ich immer wollte. Ich wollte mit anderen lachen, einen festen Platz bei jemandem haben, gute Freunde, die fĂŒr einen da sind, doch mit denen man auch SpaĂ haben kann. Aber egal, welchen Raum ich betrat, immer blieb dieses GefĂŒhl. Dieses GefĂŒhl, "anders" zu sein. Ich lernte, alleine zu leben, wurde ein EinzelgĂ€ger. So sehr hatte ich mich an das Alleinsein gewöhnt. Doch auf meinem Weg lernte ich immer wieder neue Meschen kennen. Einige blieben, andere gingen, doch beide gaben mir Erfahrungen. Durch UnterstĂŒtzung, Liebe, meinem damaligen Freund und meinem Job fand ich wieder zu mir selbst. Es hat Jahre gedauert, bis ich mich weniger einsam, weniger traurig gefĂŒhlt habe. Aber ich habe es geschafft. Ich kann nun wieder das Licht sehen, meine Depression lĂ€sst sich nur noch selten blicken. Die Leute sagen immer, dass einen der ganze ScheiĂ nur stĂ€rker macht. Und sie haben Recht. Ich bin eine KĂ€mpferin und habe meinen Krieg mit mir selbst gewonnen. Aber was sie Dir nicht sagen, ist, wie tief Du fallen musst, bis Du aus Deinen SchwĂ€chen Deine Kraft ziehen kannst. Das musst Du selbst herausfinden. // Hey Du :) Ich wĂŒnsche Dir viel Kraft fĂŒr Deinen eigenen Weg. Vergiss nicht: Es ist okay, traurig zu sein. Es ist nicht schwach, zu fallen. Du musst nur wieder aufstehen. Immer und immer wieder. Bis Du lernst, den Weg weiter zu gehen. // 02.10.2000 , falls sich jemand fragt, wie alt ich bin :P // Du. Du hast meine Welt ein wenig heller gemacht, mein LĂ€cheln viel echter und mein Leben viel herzhafter.' Danke. // xxx
Jein. Ja, denn ich war schon an vielen Orten mit meinen Eltern. Ja, ich mag es natĂŒrlich zu reisen, aber fĂŒr mich geht es da eher um den Urlaub. Nein, denn ich bin bisher fast nur mit meinen Eltern gereist und habe Anxiety, also macht mir alles Angst, was ich allein handhaben muss wenn ich allein oder ohne sie reise. Diese Angst hĂ€lt mich von Dingen, die ich gerne machen wĂŒrde - wie zB einen Freund in einem anderen Bundesland zu besuchen - ab. Desswegen jein, ich mag es aber ich brauche jemanden dazu.
ZurĂŒck zur Bedeutung meines Blognamens. Der Name ist viel mehr metaphorisch gemeint. Ich hatte nie viele Freunde und war als Kind viel einsam. Deshalb habe ich mir in meinen Gedanken Welten erschaffen, unsichtbare Freunde, um mich nicht einsam zu fĂŒhlen. Und dann bin ich spielend in meiner Fantasie immer von einer Welt zur anderen gereist. Von der realen zu meiner ausgedachten Welt.
Und falls Ihr Euch jetzt fragt, warum ich Euch das mittlerweile:
Ich glaube ich habe Angst, sonst nicht wahrgenommen zu werden.
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"Glaub mir, es ist einfach. Du musst einfach an Dich glauben!"
Singt Faber aus meiner Bluetooth-Box. Genervt skippe ich den Song. Obwohl ich ihn eigentlich sehr gern mag. Das nĂ€chste Lied. Zu fröhlich. Will nicht so fröhlich. FĂŒhl nicht so fröhlich. Mache die Musik aus.
Was soll das eigentlich heiĂen, 'Du musst einfach an Dich glauben' ? Wie glaubt man an sich? Und wenn man an sich glaubt... ist man dann nicht eingebildet?
Hier könnte jetzt eine gute Ăberleitung zum nĂ€chsten Punkt stehen. Doch es gibt keine. Die Gedanken in meinem Kopf haben auch keine guten Ăberleitungen. Sie sind abgehackt und springen schnell von einem Punkt zum nĂ€chsten. Und jedes Mal, wenn ich ĂŒberlege, sie auszusprechen oder aufzuschreiben, schweigen sie. Dann sind sie plötzlich still und geben mir das GefĂŒhl, dass sie nicht wichtig sind. 'Ach komm, so schlimm ist es auch wieder nicht.' "Das ist kein Grund zum Heulen," hallt gleichzeitig der ewige Satz meiner Mutter in meinen Ohren nach.
Und es tut weh. Da sind so viele GefĂŒhle in mir. So viele Gedanken. Die ganze Zeit. Und ich weiĂ nicht wohin damit. Deshalb fĂŒhle ich gerade so viel Druck. So viel Druck, mich zu schneiden. Alles zu fokussieren und einfach rauszulassen. Und vielleicht sieht ja auch jemand den Hilfeschrei.
Den Hilfeschrei den ich gesetzt habe. Als ich, um einen RĂŒckfall zu umgehen, mit der HaarbĂŒrste auf meinen Arm eingeschlagen habe. Geschrien habe. Endlich. Endlich kommt etwas aus mir raus.
Was bleibt, ist eine kleine Spur. So winzig, dass man sie fast nicht sieht. Und wenn doch, hĂ€lt man sie fĂŒr ein Versehen. Doch es war kein Unfall. Es war Verzweiflung.
Es tut weh. Und ich verstehe es nicht. Warum lÀuft es immer wieder auf's Gleiche hinaus? Dass ich einem Lerngruppen-Kontext allein bin. Dass ich keine Freunde finde, und wenn doch, sie wieder verliere.
Ist die Frage, was mit mir falsch ist, dann nicht langsam berechtigt?
Wie die Leere im Hörsaal fĂŒhlt sich das Loch in meinem Herzen nach dieser scheinbar beendeten Freundschaft an.