ger(a)echt.
Ich würde So gerne In See- not stechen Die Waage Soll mir zum Schluss das Schwert brechen
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@zibzuma
ger(a)echt.
Ich würde So gerne In See- not stechen Die Waage Soll mir zum Schluss das Schwert brechen
Visionen.
Ich will diesen und den nächsten Teil - Einen Abschnitt Deiner Welt. Will bergauf, bergab, nur vorwärts gehen, An Deiner Seite in die Zukunft sehen Und ungeblendet sicher sein:
Ich bin nicht mehr allein.
Feuertaufe
Wir setzen Segel In Flammen Und stechen in See
Wir erleuchten den Hafen Mit brennender Gier
Nach Leben und Tod Dem Ende, dem Ziel Nach immer mehr
Und viel zu viel
Die Folgen einer Nacht
Ich hab' heut Nacht vom Tod geträumt Und er trug Dein Gesicht Ich habe ihn sofort erkannt Doch Dir entziehen Wollte ich mich nicht
Die Finger kalt, doch längst nicht fremd Zogen Linien auf der Haut Den Hals entlang, die Luft entwich Doch mir kein einz'ger Laut
Mit aller Kraft schlug höher noch Mein Herz in kalter Hand In dieser Nacht, da merkte ich Was Vernunft nicht recht verstand
Lass mich Deine Hand nehmen Und Dich um diesen Tanz bitten - Heute Nacht will ich nicht träumen.
Terra Incognita.
Lass mich Dir ein Kompass sein In unbekanntem Land Auf dass Du Dich nicht verirrst Bei Blick und Schritt über den Rand Ich will mit Dir die Welt ergründen Karten zeichnen, Grenzen streichen Und gemeinsam keinen Widrigkeiten weichen
Ich will für Dich der Leuchtturm sein Der Dich führt in sich'ren Hafen Will Laternen sein und Mondenschein Auf allen Deinen Straßen Damit Dir nichts verborgen bleibt Im Schatten eines Menschen
Lass mich Dein Kompass sein In unbekanntem Land
Bedingungslos.
Deine Stimme: eine Klinge Deine Worte: eine Pforte Eine Welt auf and'rer Seite Ein Augenblick in schwarzer Weite
Ich will es hören, will beschwören Will verstehen, endlich sehen Was sich in Deinen Augen spiegelt Wie ein Wort den Mund versiegelt
Nicht mehr zeigen, nur noch schweigen Nicht mehr sehen, nur verstehen Wie zu zweit der Rhythmus schlägt Und uns Vernunft auf unvernünft'gen Schwingen trägt
Ich hab’ die Zeit im Auge.
Ich hab’ vom Augenblick, vom Mond geträumt, Vom Schein auf Deiner Haut. Von Nähe, die die Leere füllt, Vom Tanz mit Dir im Eis - es taut.
Dein Kleid war weiß, von Schnee bedeckt, Dein Gang auf leisen Sohlen. Ein jeder Schritt erzählt von uns: Von Momenten, die wir uns gestohlen. Doch bleibt uns nichts als dieser Tanz - Augenblicke, die so schnell vergeh’n. Denn uns’re Zeit ist längst vorbei Und wir - wir können uns nicht seh’n.
Ununterbrochen.
Ich schweige - Ich zeige - Ich brauche - Ich tauche In meine Welt ein. Ich suche - Ich fluche - Ich renne - Ich kenne Mich in mir Nicht aus.
Aufbruch, Abbruch.
Aus dem Fenster und ins Leben Die Tristesse in Ketten legen Endlich Wind und Regen spüren Nicht mehr folgen, sondern führen Eine Welt in Scherben lassen Nicht mehr sich und andre hassen Einfach los und Neues schaffen Auf den Brücken Tränen lachen
Grüne Meile
Ich fühle mich im Kopf gefangen, Ertrunken - in meinen eigenen Gedanken ”Lieber tot als weiterhin zu wanken!” Steht an allen Wänden In meinen eigenen Gedanken
Weltoffen.
Ich reiße meine Augen raus - Ich fülle meinen Schädel mit der Welt. Ich strecke meine Arme aus - Ich lasse zieh’n, was mich noch hält. Und ich greife nach den Sternen - Doch ich muss es schließlich lernen: Dass die Sterne ewig glühen Und die Höhe einsam macht.
Ausgebrannt.
In mir bleibt nur die Leere, Sie verzehrt mich, ich erblinde. Und sind die Menschen, die ich treffe, Wie ein Schatten, wie die Winde, Ist sie die Wüste - und die Meere.
Flammenmehr.
Du warst die Glut in meiner Hand, Bist nicht mehr da und doch verbrannt' Ich meine Finger 'neut an dir, Denn du bist dort - Und nicht mehr hier.
Du warst ein Feuer meiner Welt, Du gabst mir Licht, hast das erhellt, Was mir allein zu dunkel schien - Doch bist du fort, Ich musste fliehn.
Veitstanz.
So wie der Mond die Meere zieht, Die Ebbe von den Ufern flieht, So wie der Schnee der Blüte weicht Und der Herbst dem Wind die Blätter reicht, So tanzen wir, im steten Tausch, In unsrer Willkür wildem Rausch.
Zeitlos.
Zwei Geschicke stets vereint, Lang getrennt und nie allein. Eng verwoben und doch blind, Woher weiß ich, was wir sind?
Vergebens.
Wie der Baum nach Sternen greift, Die Zweige in den Himmel reicht, So halte ich die Arme offen, Um auf den Tag mit dir zu hoffen.
Ω
Du zeichnest in dein eigenes Gesicht Die Geschichte von der Liebe, von der Pflicht, Vom Verlangen, einer Reise, Zuversicht - Und das ganz im grauen Neonlicht.
Der blasse Schimmer auf der Haut, Aus der du jüngst dein Ich gebaut, Weil um dich rum dein Panzer taut - Als dein Blick vom Silber schaut.
Und du vergisst, dich 'neut zu fragen, Was du nicht alles hast ertragen, Um letzten Endes stolz zu sagen Dies sind Segen, keine Plagen.