Ist die Welt zu laut, bin ich wohl zu schwach...
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@abby-liv
Ist die Welt zu laut, bin ich wohl zu schwach...
Zwischendurch - wenn es mir mal besser geht - denke ich, ich bin über alles hinweg, "geheilt", meine Wunden alle verheilt und geschlossen.
Bis ich wieder den Mut verliere, mich aufgeben will.
Aber dann bricht es wieder aus...
Und jedes Mal wenn die Schatten mich einholen, werden sie lauter als zuvor.
Sie ziehen mich in die Dunkelheit, tief in den Abgrund.
Doch kurz vor dem Aufprall, erwacht die falsche Hoffnung wieder...
Fürn Arsch. Ob du nun drüber sprichst oder nicht....macht keinen Unterschied. Zumindest nicht bei mir.
Meine Geschichte wuchert wie ein Wald aus Jahren,
und kein Buchrücken ist breit genug für ihr Gewicht.
Die Nadel in meiner Hand...
Sie wollen sie nehmen...
Steh am Rand...
will mich nicht mehr schämen...
Ein Stechen in der Brust...
weg mit dem Frust...
noch mehr Blut...
alles wird gut...
Sie reden von fixieren...
zu doll gefährdet...
Wollen mich nur kontrollieren...
Bin doch geerdet...
Werd die Nadel jetzt tief in mich stecken...
Keine Wunden mehr lecken...
Keine Ängste mehr...
Fröhlichkeit zu lange her...
Ein Schritt ohne Wiederkehr...
Abtauchen im tiefen Meer...
Nicht mehr erwachen...
Kein Lachen...
Nichts mehr machen...
Das sind Tatsachen...
Goodbye...
Don't cry...
Bin im heute...
So viele leute...
gucken mich an...
wollen an meine Wunden ran...
alles verschlossen...
fühl mich wie angeschossen...
durchsiebt...
ein Körper der sich ergibt...
Ein kleiner Wurm...
im tiefen Sturm...
geschwind
weggetragen vom Wind...
Stimmen dringen in meinen kopf...
an mir hängt noch der Tropf...
Lautes Piepen um mich herum...
Alle in Panik, nichts mehr stumm...
reden auf mich ein...
ich soll hier bleiben...
Der Schmerz
durchzieht mein Herz...
Zerfetzte Seele,
Blut in der Kehle...
Keine Kraft mehr...
Alles zu schwer...
Mein Vermissen zu sehr...
Fühl mich leer...
Beschmutzt...
Benutzt...
Hilfe war zu spät...
Warte nur bis die Schwester geht...
Bin wach...
Fühl mich schwach...
Wurde belogen...
Wurde betrogen...
Keine Liebe...
Nur Hiebe...
Nur Eimer für die Triebe...
In meinem Kopf überall Siebe...
Will gehen...
Alles nicht mehr sehen...
Nichts mehr hören...
Niemanden mehr stören...
Die Welt liegt schwarz, kein Laut erwacht,
nur Schatten wiegen meine Nacht.
Das Herz so müd, die Hände leer,
ein Schritt noch hier, doch weiter? Mehr?
Gedanken sinken, schwer wie Stein,
kein Funken bleibt, kein Hoffen, kein Sein.
Atem zieht wie kaltes Blei,
und jede Stunde frisst sich frei.
Ich bleibe hier, im Schweigen fest,
ein müder Leib, ein trüber Rest.
Ich denke an dich
und stolpere über das Wort war.
Es passt nicht,
also lasse ich es liegen.
Ich gehe unsere Gespräche durch
wie Zimmer,
in denen das Licht noch brennt.
Dein Platz ist da.
Deine Antwort fehlt.
Ich frage mich,
ob ich etwas überhört habe.
Ob zwischen zwei Sätzen
ein Hilferuf lag,
den ich nicht erkannt habe.
Die Welt läuft weiter,
als hätte sie nichts bemerkt.
Ich bleibe stehen
bei einem Namen,
der jetzt schwerer ist als zuvor.
Ich vermisse dich
nicht mit Lärm,
sondern mit diesem stillen Druck,
der bleibt,
wenn eine Stimme plötzlich endet.
Stille und Frieden...
Jetzt find ich den Mut...
Den Schmerz besiegen...
Alles wird gut...
Ich glaub das wird mein letzter Text...
Danach geh ich endlich weiter...
Danach werde ich nie wieder etwas schreiben...
Denn ich bin müde und brauch Schlaf für ne Weile...
Die Welt ist ein besserer Ort ohne mich...
Verbände reichen nicht...
Diese Menschen, die alles bekommen, weil sie die größten Schleimer sind und den Leuten in den Allerwertesten kriechen...
Und diese Menschen, die ihnen alles geben, weil sie diese Oberflächlichkeiten und Lügen genießen...
Und selber reißt du dir den Hintern auf und gibst alles, arbeitest fleißig und hilfst anderen, nur um einen Tritt nach dem anderen zu bekommen...
ICH...
...soll perfekt sein, aber Fehler machen den Menschen aus.
...soll still sein, aber meine Gefühle ausleben.
...soll dünn und gut aussehen, aber das Aussehen ist subjektiv.
...soll glücklich sein, aber die Realität nicht vergessen.
...soll lachen, aber zu viel wirkt aufgesetzt.
...soll keine negativen Gedanken haben, aber sie unterdrücken frisst mich auf.
...soll mich nicht verbiegen, aber immer hören und brav sein.
...soll vor allem individuell sein, aber bitte so wie die anderen.
Interessiert Niemanden, wo ich bin...
Interessiert Niemanden, was ich mache...
Interessiert Niemanden, wohin ich gehe...
Interessiert Niemanden, wann ich wieder komme...
Interessiert Niemanden, wer ich bin...
Hab immer gegeben...
Nie was bekommen...
Warum noch leben...
Sie haben mir Alles genommen...
Warum hoffen auf eine bessere Zeit...
Macht Alles keinen Sinn...
Mein Leben durchzogen von Leid...
Alle glücklicher wenn ich weg bin...
Hätte gern einen frohen Tag...
Ohne Angst und ohne Druck...
Ohne weiteren Schlag...
Ohne, dass ich auf den Spiegel spuck...
Mit mir und allem unzufrieden...
Versteh, dass Niemand mich erträgt...
Hab zu viel Nähe immer vermieden...
Angst davor, dass Liebe mich erschlägt...
Keiner da, der mich aufhält...
Werde endlich fliegen...
Bin allein auf dieser Welt...
Werde den Schmerz endgültig besiegen...
"Where is the hope in a world so cold?"
- Red "Not alone"
"Ich will fliegen", sprach sie und stürzte in die Tiefe.