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祝日 / Permanent Vacation
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Love Begins

★
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Sweet Seals For You, Always
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@arbeitstitelmeinblock
1-2-3-4-5-6-7-8
Nein, wir wollen nicht fotografiert werden!
Von mir? Nee, keine Fotos von mir. Warum von mir?
Nein, kein Interesse! Tschüss!
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Im Hallenbad
Peter Antweiler arbeitet seit 7 Jahren im Memelbad. Gebürtig kommt er aus Oberhausen, gleich um die Ecke, dort hat er vor 20 Jahren als Schwimmmeister angefangen. Als das Schwimmbad schließen musste, zog er nach Neudorf und fing im Memelbad an. Ich find den Stadtteil genial, du hast hier alles was du haben willst. Auch von den Leuten, es ist ein bunt gemischtes Völkchen hier in Neudorf, dass macht den Stadtteil interessant. Peter kennt die Neudorfer, und die Neudorfer kennen ihn. Wenn ich durch die Einkaufsstraße muss, brauch ich eine halbe Stunde. Neudorf ist wirklich ein Dorf, da ist der Name Programm. Er kennt die Stammrentner, die Morgens immer um die gleiche Uhrzeit kommen und ihre Bahnen ziehen, oder die Studenten aus allen möglichen Nationen, die meist Abends kommen. Studenten aus 183 verschiedenen Nationen studieren an der Uni-Duisburg, das hat er die Tage noch im Radio gehört.
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Der Beruf ist sehr vielschichtig. Du bist hier auch mal Seelsorger oder Paartherapeut.
Auf jeden Fall weg
Samstag Nachmittag, 2°C. Als ich Martin, Andreas, René, Rognis und Jessica treffe, stehen sie an einer Kreuzung rum. Auf meine Frage, was sie den gerade so machen, wissen sie nicht so richtig eine Antwort.
Das ist öfter so, sagt Jessica. Wir laufen dann einfach ein bisschen rum, einer wird geärgert oder wir spielen Fussball.
Kurz bevor ich mich verabschiede, frage ich, ob sie denn in Duisburg bleiben wollen. Auf diese Frage wissen sie dann plötzlich recht schnell eine Antwort: Auf jeden Fall weg!
Samstag Nachmittag
Es gibt hier auch genug unfreundliche Menschen. Gerade wenn du Zeitungen austrägst, dann lernst du die Alle kennen.
Im Frühling macht Christian sein Abi, danach will er ein duales Studium als Kommunikationstechniker anfangen. Wo weiß er noch nicht genau. Paderborn steht noch aus, in Leipzig hat er schon eine Zusage, aber das ist ihm ein bisschen zu weit weg.
Der Comicladen
Herr Wedekamp hat schon als Kind Comics gesammelt, ebenso als Jugendlicher, auch nach der Bundeswehr ... und irgendwie ist er dann in einem Comicladen gelandet.
Kevin ist Auszubildender im zweiten Lehrjahr. Langweilig ist es eigentlich nie. Natürlich gibt es auch Tage wo mal wenig los ist, aber das hat natürlich auch Vorteile. Die wahre Kunde besteht schließlich darin, auch mal einen Comic zu lesen.
Im Hinterhof
Durch einen Tipp bin ich auf die Künstlerin Regina Bartholme aufmerksam geworden. Sie arbeitet in ihrem Atelier recht versteckt in einem Hinterhof.
Ich bin total zufrieden mit dem was ich tue.
Grüner als gedacht
Divan Market
Seit einem Jahr hat Familie Sahin einen kleinen Obst&Gemüse-Laden in der Oststraße.
Kübra macht gerade ihren Realschulabschluss. Nachmittags hilft sie, zusammen mit ihrer Schwester, im Laden der Eltern. Was sie nach der Schule machen möchte, weiß sie noch nicht. Erst einmal eine Ausbildung. Den Laden ihrer Eltern übernehmen möchte sie auf jeden Fall nicht. Sie möchte zurück in die Türkei, zumindest erstmal, für eine Jahr, oder so.
Arbeiten ist schön. Wenn man irgendetwas macht, das man sehr gerne macht, dann ist das gut. Arbeiten ist immer gut.
Kelvin
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Den Blumenstrauß hat Kelvin zu seinem Bachelorabschluss vor ein paar Wochen bekommen. Kelvin macht gerade seinen Master in Informatik an der Universität Duisburg-Essen. Als ich ihn am Sonntag Nachmittag treffe, kommt er gerade mit ein paar Freunden aus der Kirche.
Dieses Jahr Weihnachten wird er wahrscheinlich das erste mal seit 4 Jahren zu seiner Familie nach Kamerun fliegen. Bisher fehlte im dafür die Zeit und das Geld.
Der Kiosk
Seit 22 Jahren führt Frau Schmitz den Kiosk an der Kreuzung Oststraße - Bismarkstraße jetzt schon. Den Kiosk gibt es aber schon länger, seit 60 - 70 Jahren etwa. Früher war der Kiosk noch ne Bretterbude, das Haus wurde dann irgendwann oben drauf gebaut.
Von halb sieben Morgens bis um halb zehn Abends ist der Kiosk geöffnet, Angestellte hat sie nicht. Als plötzlich ein Mann neben mir steht und sich dafür entschuldigt, dass er stört, dreht Frau Schmitz sich um und reicht ihm eine Schachtel Zigaretten — welche Marke er raucht, weiß sie.
Die sind im Sammelrausch, die Drei. Da hauen die ihr ganzes Geld für aufn Kopf. Was die Kinder sammeln ändert sich immer mal wieder, zur Zeit sind es Fussball-Sammelbilder. Wenn im Fernsehen Werbung für solche Sammelkarten läuft, merkt sie das, sagt Frau Schmitz. Da springen die Kinder drauf an.
Die Mangel
Die Kneipe