Die Erfindung der guten Mutter
Die gute Mutter!
Nach meiner aktuellen Erfahrung und dem erworbenen Wissen rund um das Thema Matriarchat, Ödipus & Co. und damit der ursprünglichen Mutterfrage empfinde ich mich durch die Dokumentation in meiner Haltung gestärkt. Man muss, das dürfte an dieser Stelle tatsächlich wichtig sein, den möglichst gesamten Kontext betrachten, was hier durch die Dokumentation sehr gut gegeben scheint. Eine jede Zeit hat ihre eigene Zeitphase. In diesen Phasen gehen Entwicklungen einher, mit einem Schwerpunktthema. Ich bringe hier immer gerne das Beispiel der Pflanze ins Spiel, deren Elemente des Lebens in ihren jeweiligen Zeitphasen heranwachsen. So stelle ich natürlich die These auf, dass die Mütter, die in der Zeit des Wirtschaftswunders groß wurden und mit technologischen Bequemlichkeiten, und damit sehr arglos aufgewachsen. Nach der Kriegszeit, man denke an die Trümmerfrauen, war das Bedürfnis nach Frieden und einem sorglosen Leben groß. Der Perfekte Nährboden für den anschließend folgenden Marshallplan und seiner Auswirkungen – die Wirtschaftswunderzeit entstand. In den 1970er Jahren hat man offensichtlich den Sinn für Gefahren verloren. Mit der Folge, das die nachfolgende Generation wie Helikopter um ihre Kinder herumschwirrten, aus größter Sorge, ihnen könnte etwas passieren. Mütter dieser Zeiten neigten dazu ihre Kinder zu erdrücken und sich Emanzipatorisch die Freiheit zu nehmen das alleine sie das Mutterrecht haben und damit die Gewalt über die Erziehung. Die Gesetzeslage hat dies bis in die späte 70er Jahre begünstigt. Frauen mussten die Männer bitten wenn sie arbeiten wollten!
Glücklicherweise wünschen sich heute viele Frauen diesbezüglich mehr Freiheit und wollen sich nicht als Gebärmaschine abstempeln lassen. Das Phänomen aber, das Frauen sich bis heute in dieser Rolle verstecken wollen ist, laut Otto Rank dem infantilen Wunsch nach zuzuordnen, sich nicht aus der intrauterinnensituation, also der molligen Wärme und Liebe im Mutterleib, entfernen, entfremden lassen zu wollen. Genau an dieser Stelle ist es nötig das heranwachsende der Heldenmythologie zu übergeben. Doch, es ist natürlich ein zwiespältiger Geist, bei dem ich den von Sigmund Freud ins Spiel gebrachten Begriff des Ödipuskomplexes miteinbringen muss. Es geht darum, das der Mensch zwischen dem väterlichen und dem mütterlichen Geist am Wechseln ist. Laut Rank werden hier die Unzulänglichkeiten des vorausgegangenen Lebens, also Unzulänglichkeiten die sich während der Zeit bei den Eltern ergeben haben, fortgeführt, so das diese Nachkömmlinge im Geiste der Eltern ihr weiteres Leben vollziehen. Weil sich aus dem Geschlecht zeitlebens die Eigenschaften eines Menschen produzieren, wirkt dieses unmittelbar auf den sich entwickelnden Geist. Daher ist das Eltern-Kind-Thema, von dem Wilhelm Reich beschreibt, werden die Kinder zeitlebens nicht los, bis die Eltern in der Lage sind dies aufzugeben. Reich spricht hierbei von krankhaften inzestuösen Bindungen in der Eltern-Kind-Beziehung und weist zeitgleich darauf hin, das der durch die Eltern gespeisten Energiequelle nur dadurch Einhalt geboten werden kann, in dem volle orgastische Befriedigung erreicht wird. Dies wirke der Neurose maximal entgegen. Und das spricht natürlich für eine vor uns liegende Zeit wie in den 1968ern. es muss sich Liebe entwickeln um Frieden zu finden.„Die Pathogenität des Ödipuskomplexes hängt vom Grade der Sexualenergie ab“, schreibt Reich in "Die Entdeckung des Orgons, die Funktion des Orgasmus".
Ich habe mein Schicksal genutzt, und aus dem unerwünschten Singleleben die Erkenntnis ziehen können, das die einzige Form, sich aus der Gefangenschaft der Eltern zu befreien, in der es durch die Kriegstraumata zu seelisch-geistigen Übergriffen (Überangepasstheit) kommt, sich einem lebenslangen Trennungsprozess von den Eltern zu unterwerfen. Während die Eltern versucht sind die Bindung nach ihrem Denken, ihrer Generation aufrechterhalten zu wollen, muss ich versuchen diese Bindungen zurückzuweisen. Nur so verändern sich in akribischer Kleinarbeit tagtägliche Umstände. Die einzige Chance sich aus den Wirren der Kriegstraumata zu entfremden, zu befreien. Und damit wird auch eine der Wurzeln der Atomisierung von Menschen sichtbar. Die Klärung der Frage, warum die Tendenz zum Alleinleben, zur Entwicklung eines selbstbestimmten Charakters zunehmend, erforderlich ist. Und so ist auch ein Teil des mütterlichen Geistes, geprägt von der Zeit des Krieges, bei dem ein große Drang nach Frieden herrscht. Begleitet von traumatischen Gedankenzügen und ihren Auswirkungen. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis das immer wieder aufs neues aufbereitet werden muss. Man muss dafür ein Gefühl entwickeln dürfen. In gewisser Weise schütze ich ein Kind vor größeren Gefahren, oder wo echte Hilfsbedürftigkeit zu erkennen ist. Doch man muss sich auch ständig vergegenwärtigen, und das beschreibt das „Trauma der Geburt“ von Otto Rank, ein Kind ist nicht Eigentum einer Mutter. Es wird durch die Mutter geliebt und erfährt durch sie die Liebe. Aber, das Kind muss lernen Überlebensinstinkte zu entwickeln. Vielmehr muss es die Freiheit haben diese erfahren zu wollen. Ein Bedürfnis des männlichen Geschlechts. Ich bezeichne es als ein Wunder, welche unvergleichbaren Eigenschaften männliches und weibliches Geschlecht hervorbringen. Er muss den Heldenmythos produzieren, Sie neues Leben schenken. Keines von beiden Geschlechtern muss zeit seines Lebens diese Fixierung innehalten. In der Regel kann nur jemand wie der Verfasser dieser Zeilen so etwas schreiben und mitteilen, der aus praktischer Sicht wenig Erfahrung hat, den so jemand hat die nötige Distanz zum Thema und damit genug Objektivität. Betroffenen fällt es natürlich schwer diesen Thesen überhaupt annehmen zu wollen. Im Trauma der Geburt beschreibt Rank diesen Wechsel zwischen dem hin zur Mutter und dem weg von der Mutter hin zur Eigenschaft des Vaters als dem Weg zum Heldenmythologen zu werden, was für beiderlei Geschlechter gilt. In der Dokumentation werden diese Wechselspiele durch die zeitlichen Phasen in den Jahrhunderten gut wieder gegeben. Eine gute Mutter, sofern hier eine Werturteilung erfolgen müsste, ist daher diejenige, die den besten Weg findet ihre Kinder unter möglichst wenig Traueranteilen zu einem völlig selbstständigen Leben zu erziehen. Tausende, Millionen Kinder dieser Welt werden und wurden durch Kriege und Konflikte zu Waisen. Am Lebenshunger und der Motiovation der Kranken und Schwachen kann man sich sozialisieren, das wesentliche und wichtige zur Orientierung abschauen. Denn darin ist Gott mächtig heisst es! Es gibt diese Welt, in der es einzig und alleine wichtig ist, in einem Menschen ein Bild von Orientierung erzeugen zu können. Zu wissen, da ist ein Leben im Himmel und auf Erden, das mich für diese Welt erwählt und gewünscht hat.
Anhand von zahlreichen Bilddokumenten, kunsthistorischen Schätzen, Fotografien und Filmausschnitten werden die vielfältigen Mutterbilder und








