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(via andreaveloira)
Vegan Chocolate Chip Pie Round Up
Peanut Butter Chocolate Chip Pie
Chocolate Chip Cookie Dough Pie
Chocolate Chip Cookie Pie
Deep Dish Cookie Pie (GF/SF)
Chocolate Chip Pudding Pie (GF/SF)
Vegan Tiramisu Round Up
Vegan Tiramisu with Vanilla Cream & Coffee Ladyfingers (raw)
Vegan Tiramisu (8 ingredients)
Vegan Tiramisu (raw)
Vegan Tiramisu (GF)
Vegan Tiramisu (raw)
Schokoguss
Passt supergut auf die Brownies von letztens und ist supereinfach.
Zutaten:
1/3 cp Ahornsirup (oder Reissirup oder Agavendicksaft...)
2 EL Sojamilch
1/2 cp Kakaopulver
3 EL Kokosöl (geschmolzen)
1 Prise Meersalz
1 EL Nussbutter
besonderes Werkzeug:
Mixer oder Stabmixer
Arbeitsschritte:
1. Den Ahornsirup, die Sojamilch, das Kakaopulver bis zur Cremigkeit mixen. Die restlichen Zutaten dazu geben und erneut mixen.
2. Auf den Kuchen deiner Wahl geben und fest werden lassen. Fertig
Varianten:
- mit unterschiedlichen Nussbuttern experimentieren. Erdnuss geht gut (crunchy oder smooth ist wegen des Mixers eh egal). Mandel auch. Tonkabohne ist schon ziemlich fancy weil vanillig.
- Statt Nussbutter Spekuloos-Creme nehmen (Spekulatiusspaß auch für Spekulatiushasser!)
- Schokotröpfchen untermischen
- mit ganzen oder gehackten Nüssen dekorieren.
De Dunja ihre Omma ihr Bohnensalat
Bester. Zutaten:
1 gr Dose Brechbohnen, abgetropft
1 Packung Sojacuisine
Essigessenz (!) von Suhrig (das Wundermittel überhaupt in den Ommaküchen der Republik)
1 mittelgroße Zwiebel
Zucker
Pfeffer, Salz
Arbeitsschritte:
1. Die Zwiebel würfeln und beiseite stellen
2. Die Sojacuisine in die spätere Salatschale geben. Essigessenz dazu. Genaue Vorhersagen sind echt schwierig, manchmal reicht ein Esslöffel, manchmal sind es eher 2 oder 3. Ich vermute, das hängt mit der Sojacuisinecharge zusammen.
3. Mit dem Zucker entsprechend abschmecken, also so ca. 2 - 4 EL. Das Ergebnis sollte deutlich sahnig und süß, aber mit einer gewissen fast (!) beissenden Essignote schmecken.
4. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Bohnen und die Zwiebel dazu geben. Am besten im Kühlschrank noch etwas durchziehen lassen. Fertig.
Varianten:
Als ob ich an Ommas Rezept rumschrauben würde (naja bis auf das Veganisieren), come on! Aber: - Manchmal macht Omma den Salat auch mit gelben Bohnen, wenn sie sich fancy fühlt und so. - Das Dressing kann man auch gut für Salate benutzen. Für puren Kopfsalat nämlich und nix anderes, alles andere wäre schierer Wahnsinn!
Zwiebelmett
Eine vegane Rezeptesammlung ohne Mettrezept? Impossible! Zutaten:
100 gr Reiswaffel
1 EL Brühepulver
200-250 ml heißes Wasser
6 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer,
optional: Tabasco oder Paprikapulver (rosenschaftoder smoked) oder Cheyennepfeffer
Arbeitsschritte:
1. Die Reiswaffeln etwas kleinbröseln. Das heiße Wasser mit dem Brühepulver mischen und die Waffeln damit übergießen. Einziehen lassen.
2. Die Zwiebel möglichst fein würfeln.
3. Jetzt einfach alle Zutaten (am besten mit den Händen) zu einer Pampe vermengen und würzen.
4. Aufs Brötchen damit! Fertig
Varianten: - Gerüchten zufolge ist es möglich, die Reiswaffeln einfach nur mit übrig gebliebenem Mexikaner zu vermischen und ein passables Ergebnis zu erzielen. Das ist zwar ein bisschen eklig, hat aber den Vorteil, dass dir nach einem Mettbrötchen relativ egal ist, dass es eklig ist. Andererseits: Übrig gebliebener Mexikaner, whut?
Linseneintopf
Ma watt Leichtes. Für'n Sommer und so. Zutaten:
100 gr Linsen, getrocknet (rote sind immer gut!)
Wasser zum Einweichen
250 gr Kartoffeln
1 große Möhre
1/2 Stange Lauch
1 Kohlrabi (weil Fuck Knollensellerie!)
1 große Tomate
1 mittelgroße Zwiebel
1 Zehe Knoblauch (oder mehr. Viel Knoblauch, viel gut!)
250-500 gr "Fleischeinlage" nach Wahl (Seitan, Bratwürstchen von Alnatura, Räuchertofu, Sojawürfel...)
0,5 l Wasser
1-2 EL Gemüsebrühenpulver
1 TL Balsamico
1 TL Zucker
1-2 EL neutrales Öl
Salz, Pfeffer
Arbeitsschritte:
1. Linsen waschen und für ca. eine halbe Stunde im lauwarmen Wasser einweichen lassen. Währenddessen das Gemüse (bis auf die Tomate) schälen und in Würfelchen schneiden (ca. 0,5-1 cm Kantenlänge). Die Kartoffeln separat bereit stellen, Möhre, Lauch und Kohlrabi können gemischt werden.
2. Tomate mit kochendem Wasser übergießen, abschrecken. Die Haut sollte sich nun relativ leicht entfernen lassen. Die Tomate nun achteln und erstmal beiseite stellen.
3. Fleischeinlage würfeln: etwa 1-2 cm Kantenlänge. Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
4. In einem großen Topf das Öl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch dazu geben und anschwitzen, bis sie leicht(!) braun sind. Den Balsamico und den Zucker dazugeben und rühren, rühren, rühren.
5. Möhre, Lauch und Kohlrabi dazugeben und etwas dünsten lassen. Mit ein wenig Salz würzen. Wasser mit dem Brühepulver vermischen und das Gemüse damit ablöschen. Aufkochen lassen.
6. Die abgetropften Linsen und die Kartoffeln dazu geben und das Ganze für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Schluss die Tomatenstücke dazu geben und noch etwas mitkochen lassen.
7. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, evtl. noch mehr Balsamico oder Zucker
Varianten: gibt es dieses Mal keine. (Obwohl... also jaaaa, man KANN auch Sellerie nehmen, aber der ist halt nunmal leider wirklich sehr ungeil. Und man kann natürlich beim Gemüseanteil variieren. Ich schätze das wirklich nur noch grob ab. So lange das Gemüse mit dem Wasser bedeckt ist, kann eigentlich nichts schief gehen.)
Jerky
Jerky, das ist doch dieses Trockenfleisch für Cowboys und LARPer. Ist in vegan aber noch geiler. Zutaten: trocken:
1 cp Gluten-/Seitanpulver
1/4 cp Nährhefeflocken
3 EL Röstzwiebeln
1 TL Salz
1/2 TL Knoblauchpulver
1 TL Pfeffer
1/2 TL Paprika (edelsüß, rosenscharf oder smoked)
flüssig:
1/2 cp Wasser
2 EL Tomatenmark
1/2 EL Senf
3 EL Sojasauce
3 EL Ketchup
10-15 Tropfen Raucharoma
1 TL Zucker
und ca. 6 EL BBQ-Sauce als Marinade
besonderes Werkzeug: - Mixer/Stabmixer
Arbeitsschritte: 1. Die Röstzwiebeln zusammen mit den flüssigen Zutaten im Mixer vermischen (am besten die Röstzwiebeln zuerst allein kleinhäckseln).
2. Die restlichen trockenen Zutaten vermischen, die flüssigen dazu geben und alles gut vermengen.
3. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck geben und relativ dünn ausrollen (da Seitan recht unkooperativ ist, geht es meistens besser, wenn man ihn vorsichtig auseinander- und in die passende Form zieht und dann mit den Händen alles gleichmäßig plattdrückt. Es hilft, wenn man ihn zwischendurch wendet.)
4. Mit der Hälfte der Sauce bestreichen und bei 200°C für etwa 20 Minuten backen.
5. Die Jerkyplatte wenden und vorsichtig in gleichmäßig große Streifen schneiden. Geht ganz gut mit einem scharfen Pizzaroller. Vorsichtig sein und nicht das Backpapier schreddern oder das Backbleck zerkratzen!
6. Mit der restlichen Sauce bestreichen und bei gleicher Temperatur noch einmal 20 Minuten backen. Nach 10 Minuten die Dinger am besten nicht mehr aus den Augen lassen, nicht, dass sie noch verbrennen! Fertig.
Varianten: - Das Raucharoma durch Limettensaft (ca. 1 TL) ersetzen, statt BBQ-Sauce eine Marinade aus 1 EL Agavendicksaft, 3 EL Ketchup, 2 EL Sojasauce und 1/2 TL Limettensaft verwenden.
- Das Raucharoma durch einen TL Erdnussbutter ersetzen, zusätzlich ca. 2 EL Basilikum mit den flüssigen Zutaten pürieren. Ähnliche Marinade wie oben, nur statt Limettensaft einen TL Erdnussöl nehmen.
- Das Raucharoma durch 1 TL Mirin (jap. Reiswein zum Kochen, ähnlich wie Sake) ersetzen. Die gleiche... (man ahnt es, oder? Also 1 TL Mirin statt Limettensaft.)
- Chili dazu! Ich nenne hier mal keine exakten Angaben, weil Schärfe ja echt extrem subjektiv ist. Und wer weiß, welche Sorte ihr so da habt... Und den Limettensaft einfach weglassen.
COOKIE DOUGH SPREAD! (!!!)
:)~~~~~
Zutaten:
100 gr Mehl
100 gr Margarine
200 gr Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt oder 1/2 Fläschchen Vanillearoma
100 gr Schokotröpfchen
2 EL Wasser
ein bisschen Sojamilch
Arbeitsschritte: 1. Alle Zutaten bis auf Mehl und Schokotropfen (und Milch) schaumig rühren.
2. Das Mehl dazu geben. Eventuell auch noch ein bisschen Milch. DIe Masse sollte streichfähig, aber nicht zu flüssig sein.
3. Schokotröpfchen unterheben. Fertig
Varianten: Never change a winning team und so, deshalb ist es ein wenig schwierig, Varianten zu finden. Aber naja:
- Mandel- oder Rumaroma statt Vanille nehmen.
- echte Vanille statt Aroma (meine Mama hat mir an Weihnachten eine Fuhre Vanillezucker mitgegeben, den sie im Vitamix (weil meine Mama ziemlichen Swag hat!) gemacht hat. Geht aber auch ohne: 1/2 Schote Vanille auskratzen und mit 500 gr Zucker in den Mixer, bis man Puderzucker hat. Und dann halt etwas weniger Zucker nehmen und dafür den Vanillezucker dazu. So 1 TL etwa.
- weiße Schokolade nehmen. Vegane weiße Schokochips gibts ua von Vantastic Foods. Die kann man dann noch ein bisschen kleinhacken.
- 1 EL Kakao in den Teig rühren.
Hail Seitan
Echt die allerallerallereinfachste Methode für Seitan. Also so wirklich pipieinfach! Und der Vorteil ist, dass sich bei dieser Methode der Seitan nicht bis ins Unendliche ausbreiten kann und so schwammig wird. Hier hasse noch richtich watt inne Hand, do! Zutaten: trocken:
200gr Seitanpulver
3 EL Paniermehl
1/2 TL Pfeffer
1 TL Salz
nass:
200 ml Wasser
1 mittlere Zwiebel in groben Stücken
1 Knoblauchzehe in groben Stücken
1 El Tomatenmark
2 EL Sojasauce
1 TL Senf
2 EL Öl
Gewürze, zB:
2 TL Paprika (rosenscharf, edelsüß oder smoked, je nach Bock) und 2 TL Grillgewürz, ODER
5-15 Tropfen Flüssigrauch, ODER
2 TL Paprika und 2 TL Hähnchenwürzer
besonderes Werkzeug:
Mixer oder Stabmixer
Wurstgläser oder andere Einmachgläser (Hauptsache, das Glas verjüngt sich nach oben hin nicht!). Etwa 3 - 5, je nach Größe.
Arbeitsschritte: 1. die trockenen Zutaten (inkl Gewürze - außer man benutzt Flüssigrauch) in eine Schüssel geben. 2. die nassen Zutaten in einer anderen Schüssel pürieren.
3. die nassen Zutaten zu den trockenen geben und alles gut per Hand oder Rührgerät miteinander vermischen.
4. Stücke abteilen und die ausgekochten Wurstgläser damit befüllen. Bis fast unter den Rand, das Seitan dehnt sich ja noch aus. Gut verschließen!
5. Entweder in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. So viel, dass etwa 1/3 des Glasses bedeckt sind. Gläser in den Topf stellen und bei niedrigster Stufe und geschlossenem Deckel ca 120 Minuten köcheln lassen.
6. Oder den Ofen benutzen. In ein tiefes Backbleck etwa 2 cm hoch Wasser geben und die Gläser drauf platzieren. Aufpassen, dass sie sich nicht untereinander berühren (Leave room for Jesus! ;D). Ofen auf 175°C vorheitzen und den Seitan ca 30 Minuten einkochen. Danach die Temperatur auf 150°C zurückdrehen und weitere 90 Minuten kochen.
7. Gläser für mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht, abkühlen lassen, fertig.
Varianten: - mit Gewürzen experimentieren. Typisch für mehrere Bratwurstvarianten ist zB Marjoran. Für indische Gerichte könnte man zB mit Garam Masala würzen, für marrokanische mit Ras el hanout, etc. - für Brotbelag den Seitan dünn aufschneiden, für Döner/Gyros den Seitan in gröbere Stücke schneiden und scharf anbraten, evtl. noch mal nach Belieben nachwürzen
- als Eintopfeinlage am besten Seitan nehmen, der mit Raucharoma gemacht wurde
- den Seitan etwas gröber aufschneiden (ca. 1 cm dick), mit ein bisschen Öl einpinseln und grillen
Käsesauce. Für Nachos und so.
Das schlimmste ist nämlich, wenn man keine Nachos mit Chemiepampe mehr essen kann. Ist echt so. Aber ich hab da was:
Zutaten:
2 cps Kartoffeln, gekocht und grob gestampft. Das sind ca. 2-3 mittlere Kartoffeln.
3/4 cps Möhren. gekocht und in grobe Würfel geschnitten
1/2 cp Nährhefe
1/3 cp Olivenöl
1/3 cp Wasser
1 EL Zitronensaft
1 1/2 TL Salz
besonderes Werkzeug:
Mixer/Stabmixer mit MEHR POWER (Im Magic Bullet habe ich es gar nicht erst versucht und meinen 10€-Stabmixer musste ich hinterher im Wald verscharren)
Arbeitsschritte: 1. Gemüse schälen, würfeln und kochen (ca. 20 Minuten - sicher ist sicher - bei mittlerer Hitze). 2. Die Möhren grob abmessen, bei den Kartoffeln sicher gehen, dass der Cup pickepackevoll ist. Alle Zutaten in den Mixer geben. Beim Standmixer am besten die flüssigen Zutaten zuerst, beim Stabmixer genau andersherum. 3. Mixen, bis eine glatte Masse entsteht. Fertig. Hälft sich im Kühlschrank ca eine Woche und lässt sich gut bei Bedarf aufwärmen.
Varianten: - Gemüse (Blumenkohl- oder Broccoliröschen, Erbsen, Mais, Paprikastückchen, etc), bei Bedarf blanchiert, unterrühren und als Nudelsauce benutzen. - Auflauf und Pizza damit überbacken. Hefeschmelz go home! - Tortilla, Sauce, Tortilla stapeln, vorsichtig in der Pfanne erhitzen = Quesadilla - Same, aber mit Brot (Außenseiten vorher mit etwas veganer Mayo bestreichen) = GRILLED. CHEESE. -Und der Klassiker: Tortillachips, Sauce, Jalapeños, vollkommenes Glück
Feta (Veta!)
(Ich hasse ja eigentlich dieses notorische Austauschen von Konsonanten gegen V: Vurst, Visch, Vleisch, Ohrveige…) Zutaten: 170 gr blanchierte Mandeln 50 ml Zitronensaft 45 ml Olivenöl 1 Zehe Knoblauch 1 TL Salz
Besonderes Werkzeug:
Mixer oder Pürierstab
Kaffeefilter (sowohl einer aus Plastik/Porzellan als auch einer aus Papier) ODER feines Sieb und Mulltuch/dünnes Küchentuch UND ein kleines Schälchen zum Auffangen der Flüssigkeit
Arbeitsschritte:
Die Mandeln in einer mittleren Schüssel mit Wasser bedecken und ca. 24 Stunden einweichen lassen. Abgießen.
Die Mandeln, den Zitronensaft, das Öl, das Salz und ca 125 ml Wasser pürieren. Ich mach das in einem Magic Bullet (teilweise für 25 Euro bei Amazon zu haben!). Stabmixer geht aber auch, dauert nur etwas länger.
Die Masse in die präferierte Abtropfvorrichtung geben und ca 12 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.
Die mittlerweile ziemlich feste Masse nun entweder in eine kleine Aufflaufform geben oder aber auf dem Backbleck einen Laib formen. Bei ca. 200°C ca 10 Minuten und anschließend bei 170°C etwa 20 Minuten backen. Fertig.
Varianten: - Kräuteröl dazu geben: Dafür etwa 50 ml Olivenöl zusammen mit zB Thymian- und Rosmarinzweigen erhitzen. Oder statt Kräutern getrocknete Pepperoni/Chili nehmen. Auf den noch warmen Veta sprenkeln.
- Oder einfach schon vor dem Abtropfen ein paar Kräuter nach Wahl unterheben. Oder vielleicht sogar minikleine Olivenstücke.
- Das Backen weglassen und den Veta einfach so als Aufstrich servieren
- Statt Mandeln zB Chashews oder Haselnüsse nehmen.
- den ungebackenen Veta zum Überbacken benutzen. In Lasagne oder MOUSSAKKA! Der Feta wird übrigens nicht hundertprozentig fest und ist auch nicht so gummiartig wie echter, hat aber ansonsten ein ähnliches mouth feel und kommt auch von der Säure ganz gut hin (für Janine habe ich in diesem Rezept den Zitronensaftanteil verringert. ;D).
Brownies
Zutaten:
4 cps Mehl
3 cps (Rohrohr)zucker
1 1/2 cps Kakaopulver
2 TL Backpulver
1/2 - 1 TL Salz
1 Dose Kokosnussmilch (die große, das sind ca. 400 g
1 cp neutrales Pflanzenöl
optional: ein paar Tropfen Aroma nach Wahl (Rum, Vanille, etc.)
optional: 1/2 - 1 cp Wasser, wenn der Teig zu dickflüssig ist
Attenzione: Wenn ich hier (und nur hier bei diesem Rezept) cps schreibe, dann meine ich nicht die amerikanischen Cups, sondern die größten Messbecher aus einem alten IKEA-Set. Weil ich das nämlich da hatte, als ich das erste Mal an dem Rezept herumgedoktort habe (2011) und zu faul zum rumrechnen war. Außerdem war das Verhältnis trockene Zutaten - Kokosnussmilch so perfekt. In diesem IKEA-Messbecher sind 100 ml. - Man bräuchte beim Nachbacken also noch nicht mal einen Messbecher mit tausend Strichen und so. Voll gut.
Arbeitsschritte:
1. Die trockenen Zutaten miteinander mischen.
2. Die Kokosnussmilch schütteln (bei den guten setzt sich oben in der Dose nämlich ziemlich was ab) oder kurz im Wasserbad erwärmen. Zu den trockenen Zutaten geben und verrühren.
3. Jetzt erst das Öl dazugeben (sonst bindet das Gluten im Mehl nicht richtig!). Wenn der Teig an den Knethaken hängen bleiben sollte, ein bisschen Wasser dazu geben.
4. In eine gefettete Form geben (meine ist eine Auflaufform aus Metall, ca. DIN A4 groß)
5. Backen. Im vorgeheizten Ofen bei ca. 175°C für 25-30 Minuten.
6. Stäbchenprobe machen. Bleibt am Schaschlikspieß noch Teig hängen, noch mal etwa 10 Minuten im Ofen lassen. Fertig. Varianten: - Aroma mit dem Öl vermischen und dazugeben. Vanille ist immer gut. Rum auch.
- Nüsse oder sonstiges unterheben! - Walnüsse passen gut, sind aber ziemlich sperrig. Deshalb ca. eine Hand voll in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Hammer oder einer Teigrolle ein bisschen drauf rumprügeln. Ansonsten passen auch Kokosraspeln oder Backmohn.
- Schnapps! In den fertigen, abgekühlten Kuchen kleine Brunnen mit einem Schaschlikspieß (oder für mehr Schnappsdurst: mit einem Essstäbchen) stechen, ein paar Tropfen alkoholisches Erzeugnis deiner Wahl drauftröpfeln. Captain Morgan zum Beispiel. Oder Liqueur 43! - Schokoguss! - Rezept für den besten ever (ever) folgt.
BBQ-Filets
Zutaten: - Sojamedaillons (texturiertes Sojaeiweiß aus der Tüte, zB von Vantastic Foods.) - 2 EL Tomatenmark - 1-2 TL Salz - 15-20 Tropfen Flüssigrauch - 1 TL Hefeextrakt - 2 EL Sojasauce - Gewürze nach Wunsch (gut gehen zum Beispiel Zwiebel- und Knoblauchpulver oder -granulat, Grill- und Steakwürzer, Smoked Paprika, Grillhühnchenwürzer...) - BBQ-Sauce (entweder selbstgemacht - Rezept folgt - oder aus dem Supermarkt. Viele sind mittlerweile vegan.) Arbeitsschritte: 1. Zuerst eine Brühe aufsetzen: Tomatenmark,Salz, Flüssigrauch*, Sojasauce, Hefeextrakt und sonstige Gewürze (auch in etwa 1 TL) mit etwa 2 l Wasser zum Kochen bringen. 2. Das Soja dazugeben. - Menge nach Hunger. Die fertigen Stücke sind am Ende ca. 6*6 cm groß und 0,5-1 cm dick, falls das hilft. ;) 3. Kochen lassen. Mindestens 30 Minuten, ich lass das Ganze eher länger kochen oder lasse die Mischung stundenlang ziehen. Sicher ist sicher. 4. Brühe abgießen, das Soja etwas erkalten lassen und GUT ausdrücken. Hierfür eignen sich zum Beispiel Frühstücksbrettchen echt gut. Einfach zwischen zwei davon klemmen und zusammendrücken (echte Pros benutzen Schraubzwingen!). 5. Marinieren! - Zum Beispiel in BBQ-Sauce (entweder selbstgemacht - Rezept kommt später - oder aus dem Supermarkt. Viele sind mittlerweile vegan.). Dazu das ausgedrückte Soja in eine Schüssel geben und mit ca 5 EL pro 10 Stück vermischen. Mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank damit. 6. Ab auf den Grill mit den Dingern! Varianten: - Die Marinade einfach weglassen, dafür dann die Sauce dann eben später auf dem Teller dazugeben. Es soll ja Leute geben, die BBQ-Sauce scheiße finden. - unmarinierte Filets kommen auch geil im Salat. Dann vor dem Grillen noch ein bisschen mit Hähnchengewürz würzen. - Spießchen bauen. Die Filets auf Schaschlikspieße fädeln. Immer abwechselnd mit zB Zwiebeln, Cocktailtomaten, Paprikastücken, Champignongs, Zucchinistücken, etc. - statt Medaillons die Rinderfilets nehmen. ______________________________________ *Flüssigrauch: Gibts zum Beispiel bei Veganz oder im Internet. Meistens in der verdünnten Form. Die meisten Rezepte im vegan underbelly des Netzes arbeiten mit dieser Version. Ich hab mir mal die konzentrierte Form gekauft und find die eigentlich viel geiler, weil günstiger. Gibts bei ebay als Hickory Raucharoma in 100-150 ml Flaschen. Ich gebe die Menge beim Raucharoma also immer in Tropfen an. 5-10 Tropfen pur entsprechen so uuuungefähr 1 TL verdünnt.