Internetkatzen im Jahre 2016
Nach zwei Interviews zu Cat Content innerhalb weniger Tage (was haben die auf einmal alle?), kann ich immerhin eineinhalb neue Gedanken als Nachtrag zu ›Internetkatzen‹ (2013) vermelden.
Vorneweg: Cat Content ist jetzt natürlich kein »Hype« oder »Trend« mehr, egal wie oft das noch geschrieben wird, sondern ein relativ stabiles Netzphänomen.
Anders seit 2013 geworden ist:
1. In Cat Content müssen gar nicht mehr unbedingt Katzen vorkommen, Quokkas, Igelchen und Eulchen tun es auch.
2. Katzen- oder Tierchen-Content funktioniert immer noch milieuübergreifend, weil es das virtuelle ›Gönn dir‹ ist und wie ein per Screen konsumierbares Stück Schokolade oder ein Keks wirkt, als kleiner Trost zwischendurch, wenn es einem gerade mal wieder zu viel wird mit der AfD oder den Geflüchteten, je nachdem, weswegen man sich »privat hier« so grämt. (Cat Content wirkt ja vorbewusst und dadurch parteilos.)











