Leiden und Licht und Leben (Version 1)
Dem Tode man ist nicht fern,
Sobald des Lebens Kern
Sich verkrümmt und entfaltet
Und verjüngt und veraltet.
Das Leid, dieses Ungestüm,
Ist Lebens Sinn wie Liebgewinn,
denn
Freud' kommt nur mit den Mühen,
die
Kommen und gehen wie der Wind.
Und diese Entscheidungen,
Ob Leid oder nicht,
'Samt Wandlungen, die
Zeigen, ob Licht
Erscheint oder entspringt
Aus dem Inner'n unser,
Wo dann endlich auch beginnt
Ein Leben als Künstler.
Aber keine Bittsteller,
Keine Feigheit und Angst,
Die dann mit den Hämmern
Leben verbauen
Und Seelen misstrauen
Im Gewaltengewand!
Und so nur dann frei und verbunden,
'Samt keiner Zeit 'gar geschunden,
Wenn getan und gelebt wird all' jenes,
Was nur immer wert ist des Lebens.















