Huch, ein Blog? Ich habe schon öfter darüber geklagt, dass Social Media einfach keinen Spaß mehr macht. And that’s how we got here. Einerseits will ich meinen Gedanken weiterhin online einen Raum geben, andererseits ist alles gerade mega frustrierend. Wer mich noch nicht kennt: Hi, hallo, mein Autoren-Pseudonym ist Katarina. In der Vergangenheit hab ich schon mal für Visual Novels geschrieben. Ich hab Game Design studiert und versuche im Moment wieder meinen Platz in der Welt zu finden. Dementsprechend könnt ihr auf diesem Blog viel Kreatives erwarten. Ich möchte euch weiterhin auf dem Laufenden halten, was meine Geschichten angeht und hoffe, dass ihr auch ein Ohr für meine Mini-Essays und Gedanken habt.
I love asking friends, without context, "what are you really into this week?" I'll go first. this week I'm really into mouthwash and sudoku. Last week I was into peaches.
it's been incredibly freeing to realize that i'm entitled to never having to come up with anything original ever again because i already made cookie clicker and i can be satisfied with that. sorry this isn't meant to be relatable the rest of y'all still gotta try
things ppl often get wrong in academia AUs (specifically ones in modern university settings with focus on graduate students & professors):
no one is spending enough time complaining about writing
hierarchy is wrong. your grad student TA is not a professor or faculty and might not even be considered an employee. that 32 year old man is not a full professor no matter how talented he is or how old you think 30+ is, and he should be talking more about "the tenure clock"
grad students only ever taking or TAing classes & never doing research or working on their thesis/dissertation. there are masters programs with no thesis component so i'm sure there are ones that have no research requirement, but you can't get a PhD only taking classes
everyone has too much money. but also if it's set in the US there's an obsession with accumulating student debt for positions that generally you would not have to take out loans for
relationship with academic advisor never sufficiently unhinged
not enough discussion of stats where it's obvious everyone only barely understands what's happening
"the stars are guiding our lights": a solo journaling experience
game just called "NASTYFUCK"
Lancer expansion
Lancer expansion
Blungeons & Blagons; a game that's like D&D, but good! we removed all the bad parts like "combat rules" and "stats", and replaced them with cute ghibli-inspired wholesome cozy improv roleplay
one-page shitpost
Lancer expansion
a series writing-prompts calling itself "a solo RPG"
Corpo-Capitalist Murder Party: a game whose rulebook is 80% buzzwords, 15% making fun of D&D, 5% actual rules
Reading A Book: a solo rpg where you read a book
Lancer expansion
an "adaptation" of the creator's favorite game/movie/book/franchise that completely falls apart if you do anything but recreate the exact plot of the original
Cain expansion
porn game for kink you don't like
game whose entire ruleset is "just make it up lol"
porn game for kink you DO like
Lancer expansion
worldbuilding document masquerading as a rulebook
series of grievances with other ttrpgs masquerading as a rulebook
PbtA game that describes itself exclusively via references to other, better pieces of fiction
Lancer expansion
game that actually looks really interesting but you could never in a million years get a group of people to learn and play it
"AI" bad. Oh the thing we created with our hands and minds that has no will of it's own is evil? It has never known sin but our own. What are you, Catholic?
I'm so glad they got Ted Chiang -- a wonderful writer of science fiction and thinker about technology, in my opinion -- to write this essay. My favorite line was this:
Generative A.I. appeals to people who think they can express themselves in a medium without actually working in that medium.
your characters love it when you draw them floating and/or in a white void. it gives them a break from existing within the context of reality for a while it’s relaxing
Vor etwas über einem Monat, um genau zu sein am 3. Juni, hatte ich den bisher schlimmsten Tag meines Lebens. Er war so schlimm, dass ich einen Krankenwagen gerufen hatte und befürchtet hatte, dass ich, wenn ich die Nacht allein verbringe, ich mir etwas antue. Der Auslöser dafür war rückblickend erstaunlich belanglos. Es kam einfach alles auf mich eingekracht und ich hatte mein Leben zu dem Zeitpunkt als vollkommen verworfen wahrgenommen. Ich werde an dieser Stelle nicht genauer draufeingehen, was genau los war, aber das hier ist wichtiger Kontext für den Rest meiner Gedanken.
Das Ganze ist jetzt, wie gesagt, etwas über einen Monat her und seitdem hängt die ganze Angelegenheit wie eine entzündete Wunde an mir. Nichts wird wieder sein wie früher und an diesem Punkt in meinem Leben habe ich es ehrlich gesagt aufgegeben auf den Tag zu warten an dem alles besser wird. Ich habe mich mit alledem abgefunden und sehe auf die Puzzlestücke meines Lebens vor mir und kann nichts tun, als mit den Achseln zu zucken.
Ich werde nie wieder feste Freunde haben, Leute denen ich mich ohne Angst anvertrauen kann und die ein fester Teil meines Lebens sind? Achselzucken.
Auch wenn ich Gewicht verliere und gesund werde, meine Haare falle trotzdem in Büscheln aus. Hübsch(er) werde ich dadurch auch nicht. Achselzucken.
Dadurch werd ich wahrscheinlich für immer Single bleiben. Achselzucken.
Mir geht es jedes Jahr körperlich und geistig schlechter. Ärzte nehmen sich keine Zeit zum Zuhören und Wartelisten sind überwältigend lang oder voll. Achselzucken.
Die Freundesgruppe fällt seit einer Weile auseinander weil der Ankerfreund nur noch mit den gleichen 2 Leuten aus dem Freundeskreis interagiert, was man hat aus 30 Meilen kommen sehen können? Ich bin etwas schadenfroh, aber im großen und Ganzen: Achselzucken.
Mir ist aufgefallen, dass ich völlig die Leidenschaft an allem verloren habe.
Da kann ich bislang nicht mit den Achseln zucken. Das hat mich vor einer Weile wie der Blitz getroffen und nicht mehr losgelassen. Seit einer Weile klage ich darüber, dass ich nicht mehr schreiben kann. Die Lust ist da, die Motivation ist auch da, aber sobald ich mich an den Computer, ans Handy oder ans Notizbuch setze, habe ich keine Ahnung mehr was ich tue. Eine Freundin hat versucht zu helfen und es "Executive Dysfunction" genannt, wir haben daraufhin gegoogelt was das ist und was man dagegen tun kann und festgestellt, dass das überhaupt nicht wie das klingt, was sie weiß (holt euch eure Mental Health Informationen nicht aus dem Internet, Leute) und nicht wie das klingt, was ich beschrieben habe.
Und dann habe ich mich hingesetzt und das ganze durchdacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir Schreiben (und zeichnen) keinen Spaß mehr macht. Ich hatte bereits darüber geschrieben, dass ich niemanden kenne, der mein originelles Geschriebenes (also keine fanfictions) lesen will. Es sei zu viel Arbeit sich in eine neue Welt reinzufinden, alle leiden an 2025 brain rot und können sich auf nichts mehr konzentrieren, wir kennen es alle.
Ich wurde dann gefragt, wieso ich denn nicht für mich schreibe. Und an dem Zeitpunkt konnte ich die Frage nicht beantworten, aber jetzt kann ich es. Es hat für mich keinen Sinn mehr. Als Kind, als ich mit dem Schreiben angefangen hatte, hat niemand meine Sachen gelesen. Natürlich hatte ich meine grandiosen Fantasien meine Geschichten zu verfilmen, mir in meinem Kopf Musikvideos zu meinen Lieblingsliedern vorgestellt und so weiter. Und das ist jetzt immer noch so. Aber das Feuer in mir ist weg. Das Niederschreiben meiner Ideen löst keine Freude mehr aus. Schreiben fühlt sich an wie Zeitverschwendung.
Zu dem Kern des Problems bin ich wirklich erst gekommen, als ich aufgehört habe, aufs Schreiben zu gucken und alle Dinge angeschaut hatte, die mir Spaß machen: Zeichnen, Videospiele spielen, YouTube Videos machen, Streamen. Alle diese Sachen haben irgendwann den gleichen Kern entwickelt: Verbindung.
Verbindung, gesehen werden, Freude teilen. Das waren lange die Sachen, die mich Motiviert haben. Ich habe Bücher gelesen, die mir gefallen haben, also wollte ich eigene Geschichten schreiben, die jemandem helfen wie mir. YouTuber haben mich durch die freundelose Zeit der Schule gebracht, also wollte ich auch für andere dieser Stein in der Brandung sein. Ich liebe es mir stundenlange informative Essays anzuhören, also wollte ich selbst zurück geben und auch welche machen.
Aber ich schätze, als die Verbindung ausgeblieben ist, nicht mal Freunde wirklich die Ausdauer hatten, etwas mit mir durchzustehen auch wenn ich es teils für sie gemacht habe und immer encouraged hatte...dann fiel plötzlich alles weg.
Und ich weiß noch nicht, ob wenigstens meine Leidenschaft fürs Schreiben irgendwann zu mir zurück kehrt.