Im Moment noch kein Internet... kommt aber bis Ende des Monats.

Love Begins
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Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ

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@lautdenkerin
Im Moment noch kein Internet... kommt aber bis Ende des Monats.
Lady in red
Da stand ich,
die Lippen rot geschminkt, dieMundwinkel rissig von der klirrenden Kälte.
Wartend auf den Mann, der mich so akzeptieren würde, wie ich war.
Doch was kam war entweder ein Taxi, was mich nach Hause mitnehmen wollte, der Regen oder ein Penner, der nach „'nem Euro?“ fragte.
Ein Euro. Ich fühle mich auch so abgewertet, so auf das unwesentliche reduziert, so gepresst und einlegiert in eine starre Form, wie ich zu sein habe. Ich will hier raus.....
Der Penner schaut mich mit großen Augen an, als ich mit Tränen in den Augen seine schmutzige Hand wegschiebe, ihm auf die Schulter klopfte und sage:“ Von Ihnen haben die Leute ein festes Bild und Sie bemühen sich nicht es zu ändern. Aber was machen Sie, wenn ich Ihnen sage, dass Sie attraktiv, intelligent und zu schade für ein Leben wie dieses hier im Dreck sind. Wenn ich Ihnen sage, dass Sie die Leinen viel zu früh vom Ballon gekappt haben, noch bevor dieser abheben konnte. Sie sahen Ihn davonfliegen und waren nicht imstande zu folgen.“
Zitternd stand er da.... Ein Ozean azurblau ergoss sich in seine Augen und ein Schleier durchsichtigen Nebels legte sich über seine Pupillen.
„Was, wenn Sie nicht dazu geboren sind, hier im Dreck zu enden, sondern dazu geschaffen sind, etwas Großes zu bewegen?
Wenn Sie hier vegetieren und woanders werden Sie gebraucht, ist Ihre Anwesenheit unverzichtbar?“
Er schluckte.... Dünne Rinnsale feinster Seide spannten sich über seine aufgeschürften blauen Wangen und verschwanden im zugeschnürten Saum seines Schals.
Er lockerte den Knoten etwas, so als würde ihm die Luft wegbleiben, als würde ihm der Atem stocken. Er griff sich an die Kehle, aber kein Laut verließ seinen offen stehenden Mund, seine Seele seufzte.
Ich setzte mich in den kalten tauben Schnee, nahm ihm den Becher mit den Euros aus der Hand:“ Auf das Unwesentlich so reduziert, gepresst und einlegiert in eine starre Form.... dass ist Ihr Leben und auch meins. Es ist alles betoniert und geplant, verankert und vorherbestimmt. Dieser Kreislauf wird nun gebrochen.“
Er schaute mich lange intensiv an und das azurblau schien Wellen zu schlagen und die Brandung jagte neue Schiffe aufs Meer.
Ich gab ihm das Geld, nahm den Becher und setzte mich auf die Erde. Er sagte Adieu und verlässt seine starre Form, reißt aus aus dem Leben. Er hat mich so akzeptiert, seine roten Lippen pfeifen auf alles, ich lache und singe ein Lied der Freiheit die mich erreicht hat.
Lady in red 1
I've never seen you looking so lovely as you did tonight I've never seen you shine so bright ...
1 Chris de Burgh „ Lady in Red“
"Ich hab 2 Schnecken. Eine zu Hause und eine auf der Arbeit."
(Die Rede war von Wachs, das in der Kieferorthopädie verwendet wird, um die Dratenden abzupolstern, damit sie nicht in die Wangentaschen stechen.)
"Bald ist ein d e h n b a r e r Begriff. Genau wie gleich, Schuhe oder
Kleidergrößen."
Ruhe in mir- Meditation
Schlaft ihr Sorgen, schlaft all sacht,
über euch der Mond still wacht,
Sternlein glitzernd heller Schein,
hüllt all meine Ängste ein.
Ruht ihr Worte ruht ganz still,
mein Kopf sich nun nicht kümmern will,
was sinnvoll erscheint oder nicht,
welcher Standpunkt, welche Sicht
Schweigt Gedanken schlecht und gut,
Traurigkeit sei auf der Hut,
Glück und Freude strömt herein,
wärmt mit eurem hellen Schein.
Fließ mein Atem aus und ein,
Frieden soll tief in mir sein.
Leben strömt mit Sonnenschein,
ganz tief in mein Herz hinein.
Ruhe strahle hell und klar,
aus dem Körper, wunderbar
fühln sich deine Strahlen an,
ziehn mich in deinen Bann.
So lieg ich nun hier und schweige,
langsam steh ich auf und neige
meinen Kopf empor zum Himmel,
verflogen ist das Kopfgewimmel.
Und ich kehre zurück ins Leben.
Schmetterlingsleben
Wie ein Schmetterling so sacht,
und wie der Mondschein so geheim,
schreibe ich auf dieses Blatt
einen rätselhaften Reim
Rätselhaft für alle die nie
eine Begegnung hatten
wie ich sie
hatte und Knie die sich anfühlen wie Watte.
An einem Abend ohne Sternenschein,
ohne Regen, Schnee und Wind,
lauer Sommernachtstaumelwein,
naiv wie ein frisch geborenes Kind
Da lag ich auf der Wiese vorm Haus,
es war kein besonders schönes,
es sah auch nicht gewöhnlich aus,
es ist das Haus meiner Herzensträume.
Grell laut, hysterisch und fahl,
aufgeschreckt und entblößend banal,
so sieht es in meinem Herzen aus,
alle meine Schmerzen lasse ich raus.
Sie rennen auf Straßen schlagen Schaufenster ein,
randalieren trinken Sommernachtstaumelwein,
gellen und gröhlen, ziehen in die Schlacht,
eine Schlacht, die Gedankenopfer macht.
Sie schlagen um sich gefesselt und verschlossen,
sprengen sich frei,
Granatensplitterbomben aus Zorn, heiß wie Kamillentee der sich über die Decke beim Fernsehschauen ergießt und sich tief in die Haut brennt,
lodernde Massenflucht eingefleischter Lügen,
RENNT RENNT BLEIBT NICHT STEHEN! STURMTRUPP ANGRIFF LEBENSMÜDE!!!!
Es schüttelt mein Herzenshaus,
Aschewolken steigen aus den Ruinen empor,
stille legt sich wie schweigender Applaus,
auf ein jedes hörende Ohr.
Wie totgelähmt liege ich da,
vor meinem einstigen einzigartigen Haus,
gebaut aus Schmerzen, die ein und aus
eine Grimasse in mein Lächeln zogen.
Die Watte in den Knien verwandelt sich in Zement,
die Arbeiter der Seele rücken als Trümmerfrauen aus,
damit es niemand mehr so leicht erkennt,
mein neues altes Herzenshaus.
Heimweh nach der Routine
Das Leben ohne Verpflichtungen istverlockend und hässlich zugleich: es streckt dir seine zuckersüße Seite entgegen und sobald du anfängst an ihr zu lecken, macht es dich entweder süchtig und du kannst nicht genug davon bekommen oder es schnürt dir die Seele zu, bis du langsam und einfallslos daran zugrunde gehst. Es ist ein Spiel um Verlangen, Sehnsüchte, Schmacht und Hormone, Schweiß und Blut, Feuer und Asche.
Ich verbrenne mir jeden Tag die Finger und pikse sie mir blutig an den scharfen Dornen des Frusts und der Angst es zu verpassen aufzuhören. Aufzuhören an dich zu denken, das Kissen zu umklammern und mit Tränen zu benässen, deine Stimme in mir widerhallen zu lassen, dich zu spüren.
Dein warmer Atem strömt unaufhaltsam in meinen Nacken und die Härchen stellen sich senkrecht, als ob sie nur darauf warten würden deine vollen, feuchten, warmen Lippen zu spüren und die Endorphine durch meinen Körper zu jagen.
Ein 'Katz- und- Maus- Spiel' beginnt und ich bin der Jäger, der sich gejagt fühlt. Gejagt von meiner inneren Sucht nach dir.
Aber du bist nicht hier. Hauchst mir nicht in den Nacken, spiegelst nicht meine Gefühle und verwandelst sie in etwas Fröhliches, dass ich lachen muss. Es knallt mir entgegen wie von einer weißen Wand zurückgeworfenes Neonlicht: Krankenhausstimmung, Ängstlichkeit, Verzweiflung wechseln sich ab im stillen Beat der Traurigkeit. Monotonie der einzige Anker der bleibt und sich nicht bewegt, sondern mich festhält im hier und jetzt, mich auffängt und verfängt, mich fesselt und anleint. Die Leine ist kurz, aber zum Atmen reicht es. Es muss sein, es muss bleiben. Monotonie. Polyphonie in meinem Herzen, ein grässliches Konzert ergießt sich in Schweißausbrüchen und das Finale lässt mich hochschrecken: Nacht, Einsamkeit, das halbleere Wodkaglas, der feuchte Fleck auf dem Boden, die unerträgliche Stille, wo doch sonst aufmunternde Worte, ein zärtliches Streicheln an meinem Wangenknochen, ein starker Arm um meinen Kopf, ein Kuss in den Nacken.......waren....
Aber was ist schon wahr? Die beste Wahrheit ist doch auch halb gelogen, genauso, dass ich dich vermisse: ICH STERBE VOR SEHNSUCHT DU ARSCH! Ich sterbe und jeden Tag verliert sich ein weiterer Teil von mir und löst sich in Selbstmitleid auf. Ich bin ein Krüppel! Zum Krüppel gemacht vom Märchenprinzen: und wenn sie nicht gestorben ist, zerfällt ihr Herz noch heute. Unweigerlich, unaufhaltsam und unhörbar....
Wie Blätterteig hat es sich entfaltet und dich umhüllt und aufgesogen, nun, da du fehlst, fällt langsam alles in sich zusammen und zerbröselt in kleine Flocken, die vom Tisch in den Müll gefegt werden.
Du hast es nicht gewollt, aber dem Glauben geschenkt, dass es mich nicht tötet, sondern abhärtet.Ich dachte ich habe deinen weichen Kern gefunden und doch auf Granit gebissen.
Jetzt beiße ich mich durchs Leben... Durchs Leben 2.0. Es ist ein neues Leben in einer miesen Verfilmung, wo der Regisseur drauf scheißt wer sich den auf der Leinwand anschaut. Hauptsache er verdient daran und das tut er gut und verdammt nochmal zu gut!
Du hast dein Leben, ich den Tod, du deine Freude, ich die Arschkarte, die du mir zugeschoben hast.
Und dabei hat dir mein Arsch doch so gut gefallen!
Ich würde dich nicht mal mehr damit anschauen, wenn du verrecken würdest. Nein, ich würde dich küssen du Arschloch! Schmecke dein süßes Gift und bin erneut gefangen.
Ich habe statt der Routine wieder den Wahnsinn gewählt.
Und so wird es bleiben.