Albert Camus, Caligula (tr. by Stuart Gilbert), 1944

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Albert Camus, Caligula (tr. by Stuart Gilbert), 1944
heftiger Herzschlag nachdem ich das gelesen hab.
„Wenn du meine Welt bist und ich dein Universum, so ist der Mond unser kleinster gemeinsamer Nenner“, erinnerte er sich an ihre Worte, die sie ihm so oft ins Ohr geflüstert hatte. Damals hatte er nur das große, offensichtliche Bild gesehen, das sie damit malte. Die Tatsache, dass der Mond das erste rational erreichbare Ziel war, wenn der Mensch das Universum besuchte. Der Mond als Verbindungsglied zwischen der Erde und dem Universum, der Mond als Dreh- und Angelpunkt zauberhafter Liebespoetik. Heute jedoch sah er mehr. Nicht nur das Bild, sondern auch das, was darunter lag. Die Leinwand gewissermaßen, die Leinwand, die sie zuvor aus Gedankenfäden gewebt hatte. Der Mond ist unser kleinster gemeinsamer Nenner. Näher würden sich Erde und Universum nie kommen, zwischen ihnen würde immer der Mond stehen, und wenn er es eines Tages nicht mehr tat, dann nur deshalb, weil die Erde nicht mehr existierte.
Verzweifelt malst du sprachliche Bilder, in der irrtümlichen Hoffnung, Schönheit ließe sich visualisieren.
Ich liege am Boden, bin so tief gesunken, und läge so gern noch viel weiter unten.
it is better to be alone than to be with someone who cant see who you are
Nichts
Nichts schmerzt schlimmer, als das Nichts
Nichts ist los und ich hab nichts zu sagen
Da sind keine Worte um zu erklären
Wie mich meine eigenen Gedanken plagen
Nichts zermürbt mehr als zu viel Zeit
Mit seiner hungernden Seele zu sprechen
Niemand kann unser Herz brutaler schänden
Als wir selbst vermögen es zu brechen
Nichts eitert schlimmer als die Wunden
Die wir wie mit Besessenheit anschauen
Wir könnten so vollkommen sein
Könnte ich mir und dir vertrauen
“Wenn du Schmerz nicht benennen kannst, trägst du ihn in die ganze Welt. Bäume, erleuchtete Fenster, Mittwochnacht: Alles wird Schmerz.”
— Patricia Lockwood
Fern
Unbekannter Prinz Ich kenne deinen Namen Hab dein Gesicht Auf einem Bild gesehn Doch kurz vorm Bilderrahmen Bleiben die Gedanken stehn Wir teilen eine Leidenschaft Ertränken uns in Welten Und doch werd ich dich niemals kennen Du nie meinen Namen nennen Weil zwischen dir und mir Eine ganze Welt klafft Und wo die Welten sich berühren Mit stillem Zauber mich Und alle meine Kunst verführen Da bleibt der Schmerz Der Fremde
Das Leben ist ein Trip und du bist die gottverdammte Überdosis.
“You’re still my favorite ‘what-if’.”
—
just-useless-things // 3 years later
(via perfeqt)
“I cannot rid myself of the feeling that I’m not in the right place.”
— Franz Kafka (via surqrised)