Doch immerhin weiß ich diese Lücke. Für immer bei mir. Unter meiner Haut.
The Hirsch Effekt ❤️

❣ Chile in a Photography ❣
🪼

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Stranger Things
i don't do bad sauce passes
we're not kids anymore.

roma★
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@psychobaebble
Doch immerhin weiß ich diese Lücke. Für immer bei mir. Unter meiner Haut.
The Hirsch Effekt ❤️
It is what it is, I guess.
That’s what it feels like.
ramble about cats and life
Is’nt it enough to just exist? Why do I feel like I have to achieve something to feel like a worthy human being on this earth. I sometimes wish I could be more like Kevin. My cat. He’s awesome. Cats are awesome. I have a strong feeling that he is actually a furry incarnation of Siddhartha Gautama. Enlightened and at peace with himself.
Alrighty then - time to brush my teeth.
Part 2: Das Etwas
Ein Jahr verging und die Beinahe-Situationen fanden täglich statt. Trotz den Vorsichtsnahmen, an die ich mich hielt. Also überlegte er sich “bessere” Regeln aus.
Vielleicht war ich es selbst.
Ich dachte und fühlte wie er. Es wurde immer schwieriger, den Unterschied zwischen meiner und seiner Stimme zu erkennen. Ich vertraute dieser Stimme. Sie war die einzige, die mich erreichte und die einzige, die mich verstand. Meine Umgebung nahm ich bis auf vage Umrisse nicht mehr wahr. Es war mir auch gleich, ob sie mich wahrnimmt.
Da war Nichts, das sie mir geben konnte. Sie sah nicht, wer mich gefangen hielt. Das Etwas, das in meiner Kehle hauste und mir die Luft zum Atmen raubte.
Wie es mir ginge, fragten sie. Nicht so gut.
Part 1: Beinahe
Von einem Tag auf den Nächsten warst du da. Hast es dir gemütlich gemacht in meiner Kehle, hast dich ausgebreitet und die Türen fest verschlossen. Kein Platz für mich oder für andere. Nur Platz für dich.
‘Was für ein egoistischer Arsch’, dachte ich. ‘Nistest dich einfach bei mir ein, wie ein radikaler Hausbesetzer. Nein schlimmer bist du. Denn dieser besetzt ein Haus, das leer steht; doch du eines, das Leben in sich trägt.’
Es brauchte nur wenige Tage bis du dein Territorium soweit vergrößert hattest, dass mir nur noch eine kleine Ecke blieb. Mein Kopf war zur Wand gerichtet. Ich war dieser Wand so nahe, dass sie meine Nasenspitze berührte und ich nichts sehen konnte. Selbst wenn ich die Augen öffnete, konnte ich nichts sehen als ein gräulich flimmerndes Bild, welches mir Schwindel und Übelkeit bereitete.
Ich verstand nicht. Wer bist du? Was willst du von mir?
Es dauerte nicht lange, bis du die ersten Hausregeln aufgestellt hattest. Hausregeln in meinem Zuhause. Du verbotest mir Vieles. Zu unsicher seien all’ diese Dinge. Du wolltest mich beschützen. Beschützen wovor?
Ich wusste wovor, da ich doch selbst deine Gedanken dachte. Ich glaubte dir und deiner Propaganda von dieser einen allgegenwärtigen bedrohlichen Gefahr, die praktisch jederzeit ausbrechen könnte - oder eben auch nicht. Nichts sei es wert, dieses Risiko einzugehen. Wagte ich es doch, wurden deine und schließlich auch meine Ängste bestätigt.
Es trat beinahe ein - also nicht. Aber beinahe reichte mir, um es nicht wieder zu riskieren.
Das Leben ist eine ewige Symptombehandlung.
nevermindbana
Boderline II.
Also hänge ich mich an jene Personen, die mir etwas bedeuten. Wenn ich fühle, dann vollkommen. Ich fühle alles intensiv – Trauer, Liebe, Wut. Glück leider zu selten, aber wenn ich es fühle, dann fühlt es sich besser als ein Orgasmus an. Doch was ist, wenn mich diese Person verlässt? Sie wird mich verlassen, wenn ich nicht alles dafür tue, um gut genug zu sein - der Person alles zu geben, was sie braucht. Jeden Tag auf ein Neues habe ich das Gefühl, mich beweisen zu müssen. Beweisen, dass ich keine Verschwendung bin. Keine Belastung. Und irgendwann werde ich doch zur Belastung - weil mich meine Angst dazu treibt, gewisse Dinge zu tun, zu denken, zu sagen, die Menschen auf Dauer schaden. Ich stoße dich weg, doch will dich ganz nah. Ich hasse dich, doch bin bloß verletzt. Ich liebe dich, aber habe Angst zu verlieren.
Borderline I.
Meine größte Angst ist es, verlassen zu werden. Alleine gelassen mit mir selbst. Verloren in einer grausamen Welt voller Menschen, die es schlecht mit mir meinen. Ich glaube kein Mensch mag mich meinet wegen. Wer bin ich überhaupt? Ich bin mir selbst nicht sicher. Was kann ich anderen Menschen also geben? Wieso sollten sie mit mir reden wollen? Und wenn mal jemand mit mir redet, dann meint diese Person es sicher nicht ehrlich. Vielleicht hat sie erkannt, was für ein Nerd ich bin, und wittert Chancen auf eine Mitschrift. Vielleicht hat sie Mitleid mit mir und fühlt sich nach dem Gespräch als besserer Mensch, der eine Wohltat vollbracht hat. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf spreche ich dir zurück. Unterwerfe mich dir.
Die ganze Welt bestand aus nichts als Mäulern und Ärschen. Aus Fressen und Ausscheiden. Und Ficken.
C. Bukowski - Das Schlimmste kommt noch
Nur einen Schritt noch / hin ins Weiß / Ein kleines Stück noch / Bin ich dann / frei von Zorn und Bang? / Lass los / löse dich / auf /
The Hirsch Effekt, Cotard
I'm constantly inhaling, not able to exhale.
When you’re 1200 words into a story and you decide to completely revamp it.
I’m feeling it.
Eine erdrückende Schwere, die über mir lastet und sich langsam in meinem Körper ausbreitet, durchdringt mich. Mit jedem Atemzug spüre ich, wie sie mich einnimmt. Raubt mir die Sicht. Lähmt meine Gedanken und füllt sie mit Dunkelheit.
Und du?
Weil ich so bin
Du wirst mich mögen und dann hassen. Aber vielleicht magst du mich... und vielleicht bin es einfach nur ich.
Slam Poetry