he wasn't even looking at me and he found me
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Xuebing Du

Love Begins
Sade Olutola
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let's talk about Bridgerton tea, my ask is open

if i look back, i am lost
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wallacepolsom
seen from France

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@ruheschrei
i wish i could be normal or just fucking die honestly
》 T R A P P E D 《
why do i ever get my fucking hopes up.
Fyodor Dostoevsky, White Nights
maybe if i keep ignoring this feeling of impending doom it'll go away
one of my favorite sensations is when you can feel the ocean nearby without seeing it
I wish I wasn’t such a dreamer. I’ve ruined this life for myself.
N.M. Sanchez
Ich habe nicht damit gerechnet, dass jemand hinsieht. Nicht so. Nicht mit Wärme. Nicht mit Anerkennung. Und schon gar nicht mit einem Lächeln, das sagt: „Bleib genau so.“
Es war keine große Sache. Nur ich, im Tanz, im Klang, im Überfluss meiner eigenen Freude. Ich habe gelacht, gegrölt, gestrahlt – nicht, um zu gefallen, sondern weil ich mich endlich wieder gespürt habe. Weil ich wieder genießen konnte, was ich mir lange versagt habe.
Und es wurde gesehen. Nicht als Schwäche. Nicht als Albernheit. Sondern als etwas Schönes. Als etwas Echtes. Zum ersten Mal seit Langem habe ich mich nicht angepasst. Nicht zurückgehalten. Nicht gefragt: „Ist das zu viel?“
Ich war einfach da. Ungefiltert. Unverstellt. Und es war okay. Mehr noch – Es war schön.
Vielleicht ist das der Anfang. Nicht von etwas Großem. Sondern von etwas Wahrem. Dem Anfang von mir. Wenn ich mir wieder erlaube zu leuchten, auch wenn niemand es erwartet. Oder auch gerade dann.
Es gibt einen Ort, über den kaum jemand spricht. Ein Ort zwischen dem Ende und dem Anfang, zwischen Abschied und Entscheidung, zwischen dem letzten Wir und dem ersten echten Ich.
Ich bin dort. Nicht mehr drinnen, noch nicht draußen. Ein Zwischenraum. Leise und weit. Erschreckend offen. Und seltsam vertraut. Hier steht keine Uhr an der Wand. Hier gibt es keine Regeln. Nur mich und den Widerhall meiner eigenen Schritte.
Die Tür hinter mir – sie trägt Kratzer, Erinnerungen, unausgesprochene Bitten. Große Hoffnungen.
Ich habe lange dort verweilt, die Hand auf dem Holz, das Herz im Rückblick. Aber sie wird nicht mehr geöffnet. Nicht von mir. Und auch von niemand anders, denn ich drehe den Schlüssel im Schloss.
Vor mir eine neue Tür. Keine Einladung. Kein Zwang. Nur die Möglichkeit. Eine Ahnung von Licht. Ein anderer Weg. Eine Begegnung, die zeigt: Es könnte weitergehen.
Doch ich halte noch Abstand – emotional. Nicht aus Furcht, sondern weil ich mich selbst noch nicht ganz gefunden habe.
Denn hier, im Raum zwischen den Türen, verliert man sich leicht in all den Stimmen, die man war, und den Bildern, die andere von einem hatten.
Ich suche mich. Nicht im Spiegel, sondern in der Stille. In der Art, wie ich atme, wenn niemand mich beobachtet. In dem, was bleibt, wenn ich niemandem gefallen muss.
Manchmal fühlt sich dieser Raum leer an. Manchmal übervoll. Mit Sehnsucht - Fragen. Mit Teilen von mir, die ich lange nicht berührt habe.
Ich weiß nicht, wie lange ich hier bleibe. Aber ich weiß: Ich muss diesem Raum nicht entfliehen. Er ist kein Nichts. Er ist der Ursprung. Der erste echte Ort, an dem ich ganz mir selbst begegne.
Und vielleicht, wenn ich mich darin wiedergefunden habe, werde ich irgendwann bereit sein, eine neue Tür zu öffnen.
Nicht weil ich es muss. Sondern weil ich es will.
Ich vermisse ihn. Nicht nur nachts, wenn die Welt leiser wird und meine Gedanken lauter. Ich vermisse ihn in jedem Atemzug, in jeder Bewegung, in jedem Moment, der keinen Sinn mehr macht ohne ihn.
Nicht in der Art, wie man ein Lied vermisst oder einen Ort, den man mochte. Ich vermisse ihn wie ein Herz, das plötzlich seinen Takt verloren hat. Wie Hände, die nicht mehr wissen, wohin mit sich, weil sie nichts mehr halten dürfen, was einst ihr Zuhause war.
Morgens ist sein Platz neben mir leer – nicht nur das Kissen, nicht nur das Bett. Die Luft ist leerer. Die Zeit bedeutungslos.
Die Sonne scheint kälter. Und ich frage mich, wie ein Mensch, der einmal alles war, plötzlich nur noch Abwesenheit sein kann.
Ich vermisse ihn in Liedern, in jedem Takt unserer Playlist, in jeder Stimme, die nicht seine ist. In jedem Moment, in dem ich mich dabei ertappe, mein Handy zu entsperren, nur um festzustellen, dass er nie wieder schreibt.
Ich vermisse sein Lachen, sein Grinsen, wenn ich mich über Kleinigkeiten aufgeregt habe. Ich vermisse die Art, wie er mich ansah, als wäre ich der Ort, an dem er landen kann – immer.
Als wäre ich sein Zuhause.
Vielleicht erinnert er sich nicht mehr an diese Blicke. Vielleicht verdrängt er sie. Vielleicht kämpft er gegen sie an. Vielleicht hat er sie in jemand anderem vergraben, der ihm nicht so viel von sich zeigt, damit er sich nicht selbst erkennen muss.
Aber ich erinnere mich. Ich trage sie alle. All seine Versionen. Die hellen. Die gebrochenen. Die ängstlichen. Die liebevollen. Die mutigen.
Ich habe ihn gesehen. Immer. Ganz. Ehrlich.
Und ich habe ihn geliebt – in jedem dieser Zustände. Nicht, weil er perfekt war, sondern weil er er war. Weil sein Licht mein Licht berührte, auch wenn es manchmal nur flackerte.
Ich vermisse seine Stimme, wie sie leiser wurde, wenn er mir vertraute. Ich vermisse die Gespräche über alles und nichts, die schweigenden Umarmungen, die Pläne, die wir schmiedeten.
Mittelaltermärkte. Wanderungen. Festivals.
Nächte unter Sternen. Morgende im Halbschlaf.
All die kleinen Fluchten in ein Leben, das wir zusammen aufbauen wollten.
Jetzt stehe ich in den Trümmern einer Zukunft, die wir mit Liebe erbaut haben. Jetzt schneide ich mich an Erinnerungen, die zu scharf geworden sind, um sie ohne Schmerz zu halten.
Und doch halte ich sie. Denn sie sind alles, was mir bleibt. Er ist alles, was mir fehlt.
Ich stelle mir vor, wie er einfach durch die Tür kommt. Wie seine Arme sich um mich legen. Mich festhalten, als hätte sein Herz nie aufgehört, meines zu rufen.
Wie mein Kopf an seiner Brust zur Ruhe kommt – dieser vertraute Klang seines Herzens, den ich selbst in der Stille noch hören kann.
Ich würde ihn nicht loslassen. Nicht diesmal. Nicht wieder.
Denn mein Körper weiß noch, wie er sich anfühlt. Meine Seele kennt noch die Frequenz seiner Nähe. Und mein Herz – mein Herz ruft ihn in jeder schlaflosen Nacht.