Was ist es?*
Wir haben da etwas entdeckt
Die Marisol ist nicht perfekt
Denn eines kann die Dame nicht
Und davon handelt dies Gedicht
(*revised 2018)
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Was ist es?*
Wir haben da etwas entdeckt
Die Marisol ist nicht perfekt
Denn eines kann die Dame nicht
Und davon handelt dies Gedicht
(*revised 2018)
Das Bild der Zukunft
T. Naß, 23.5.2004, vermutlich Hamburg
Sich die Zeit zu vertreiben, während sich die Defragmentierung von Laufwerk D über den Computer wälzt und man auf einen vielleicht nicht kommenden Anruf wartet, der einem viel und doch gar nichts bedeutet, ist eine neue und doch immer gleiche Situation für mich. Die Gefühle sind kaum andere als bisher, die Tätigkeiten unterscheiden sich gar nicht.
Und die Gedanken raffen die Vergangenheit zuammen, um sich ein Bild von der Zukunft zu machen. Warum läuft so wenig, wie ich es mir wünschen würde? Ich habe einen Stein ins Rollen gebracht, der nicht mehr aufzuhalten ist, wegen Bedürfnissen, die ich im Grunde schon gar nicht mehr habe. Wer weiß, was da für eine Lawine draus wird.
Verbotene, ungewollte Wiederholung, ein Gefühl der Erinnerung an verbotene, ungewollte Gefühle über verbotene, ungewollte Dinge sind Scheiße!
Auszug aus Lailas Klagebuch
Startup
Go for it now, put everything in
You’ve got nothing to lose, but so much to win
So got for it now, put everything in
End your dull life and let a new one begin
Die Scherben deiner Träume
Manchmal muss man abaschen, schau dich doch mal an
Siehst aus wie Tod auf Latschen, starrst Löcher in die Wand
Die Scherben deiner Träume sind noch nicht aufgeklaubt
Und alle deine neuen sind bloß Schall und Rauch
.
Es tut noch immer weh, aber endlich siehst du klar
Findest dennoch keinen Weg, auch wenn da einer lag
Und du schwörst dir es wird nie mehr wie es war…
Immerdar
.
Manches kann abwaschen, Narben bleiben dran
Das einzige, was bleibt, nach aussichtslosem Kampf
Als Einzelne entbehrlich, beschimpft und oft verschmäht
Fehlt doch das Fundament, wenn wir plötzlich alle gehen
.
Es tut noch immer weh, aber endlich siehst du klar
Findest dennoch keinen Weg, auch wenn da einer lag
Und du schwörst dir es wird nie mehr wie es war…
Immerdar
.
Fern vom ruhigen Hafen herrscht ein rauer Wind
Er trägt den Duft von Freiheit und weht doch nirgends hin
Wenn das Heulen der Sirenen am Horizont verhallt
Erblickt vielleicht Odysseus den feinen Silberstreif
.
Es tut noch immer weh, aber endlich siehst du klar
Findest dennoch keinen Weg, auch wenn da einer lag
Und du schwörst dir es wird nie mehr wie es war…
Immerdar
Level 5
My baggage is packed
Got everything I need
To go my own way
Off-grid and finally free
Will never turn back
Phaseninversion
Umnachtet blick' ich in die Sonne Die tief in deinem Rücken steht Bewund're dein Gewand voll Wonne Wie es transparent im Winde weht
Ich weiß, du bist kein Wunderwesen Es ist alles Illusion Die innere und die äuß're Phase Bilden eine Emulsion
Doch die Vernunft beginnt zu taumeln Noch bevor der Zauber brechen kann Denn du siehst mich sprachlos staunen Und kommst ganz nah an mich heran
Als du vor mir stehst und lächelst Wird mir endlich klar Dass die äuß're Phase echt ist Und die innere wird wahr
Momentaufnahme
Still ist es im Park bei Nacht
Nur der Regen tröpfelt auf das Blätterdach
Hier könnt’ ich mich vergessen
Hätte es auch fast geschafft
Doch dann hab’ ich - versehentlich -
Ganz kurz an dich gedacht
Hoch, hoch Matrosen, seid aufgestanden
Es gibt viel für euch zu tun
Lichtet Anker, macht los die Leinen
Keine Zeit sich auszuruhen
Voll beladen mit Arbeitssklaven
Für Cotton und Kaffee
Setzt die Segel, in die Wandten
Wir fahren hoch zur See
Kirschblüte
Bedaure nicht wie kurz
Die Kirschen in der Blüte stehen
Noch erfreut dein Herz
Das Frühlingsgrün
Kirschblüte
Bedaure nicht wie kurz
Die Kirschen in der Blüte stehen
Noch erwärmt dein Herz
Das Frühlingsgrün
Meine steht
Wenn du versuchst zu weinen
Aber nichts geschieht
Weil da nichts ist
Der Vorrat an Gründen ist verbraucht
.
Du siehst die Männer schmachten
Nach der verlorenen
Oder unerreichbaren
Und doch so nahen Frau
.
Und du beginnst sie zu beneiden
Wenigstens haben sie einen Grund
Einen Angelpunkt
Um den die Welt sich dreht
Im Zollamt in der Hafen City...
Hängt ein Foto von "Claas Störtebecker"
Und zunächst erscheint das sonderbar
Weil der doch gar kein Schmuggler war
Sondern ein Seeräuber
Aber dann ergibt es doch wieder Sinn
Hängt man sich schließlich Idole hin
Und Zöllner sind auch bloß Wegelagerer!
Okay, hier ist es also, mein Best of der Jahre 2004 bis 2014.
Weil ich nichts zu sagen wusste. Überall, wo es Bücher gibt unter der ISBN 978-3735758682. Z. B. auf Amazon.
Hope you guys are interested in reading some of my poems in a nice little book, because there is one coming very soon!
Like Schrödinger's cat
Can be dead and alive
She's still part of the game
She's gonna throw the dice
.
And when you open the box
You've got to realize
They didn't take into count
She even has got nine lives
Mit der nächsten Woge
Torge Naß (2007)
für Tatiana
.
Einst war ich ein Fischer auf dem Ozean
Des weihten, wilden Lebens
Doch mein Schiff ist vor langem untergegangen
Alle Hoffnung war mit ihm versunken
Und so treibe ich hier hilflos umher
Unfähig mich zu bewegen
Warum bin ich noch nicht jämmerlich
Und unbemerkt ertrunken? .
Plötzlich erscheint ein kleines Boot
Und ich versuche meine Hand zu heben
Aber selbst vor dem Ausweg aus meiner Not
Bleibt sie auf dem kalten Wasser kleben
Und auch der Hilfeschrei bleibt aus:
„Bitte, zieh mich raus!“
.
Zarte Hände ergreifen meinen erstarrten Arm
Und ein Kuss holt ich ins Leben zurück
Eine sanfte Umarmung hält mich warm
Nur ganz langsam begreife ich mein Glück
.
Und nun segeln wir um den Wind zu spüren
Und nicht um Profit zu schlagen
Denn immer wenn sich unsere Lippen berühren
Vergesse ich alle Fragen
.
Es ist ganz egal wohin es geht
Hauptsache wir fahren gemeinsam
Denn auch wenn der Wind sich dreht
Sind wir nicht mehr einsam