Kindliche, unendliche Träume, Träume von einer Zukunft, gefüllt von Wünschen und Hoffnungen, besser zu sein. Die Welt steht offen, grenzenlos, weder für die Phantasie, noch für Talent. Die Hoffnung eines Kindes ist seine größte Macht. Aber mit jedem Jahr, das es wächst, größer und stärker wird, realisiert es die Namenlosigkeit, Bedeutungslosigkeit in einer großen Welt. Mit jedem Tag, der verstreicht, der einen Moment der Zukunft raubt, geht ein Traum zu Ende, verendet auf dem Scheibenhaufen der Realität. Wir sind nicht gebaut, um zu fliegen, aber geboren es zu tun. Verloren ist der Funke, der sich in den Augen der Kinder hielt. Jeder von uns tritt auf der Stelle, sieht sich im Spiegel an und fragt sich, wen diese Reflektion zeigt. Die Angst zu vergehen, ohne zu hinterlassen, trifft. Irgendwann, irgendwo, irgendwen. Man verfährt sich, verläuft sich, sucht verzweifelt. Bis in eine Sackgasse, zu eng um zu wenden. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Am Boden bleiben und die Realität akzeptieren oder sich in die Luft zu erheben und es riskieren zu fallen. Denn wir, Menschen sind nicht gebaut, um zu fliegen, aber geboren es zu tun.