Jukka und Kaifek aus "Die Weiße Hölle und der Kojote" – ernster, naiver Wächter und verschlagener Trickster
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Jukka und Kaifek aus "Die Weiße Hölle und der Kojote" – ernster, naiver Wächter und verschlagener Trickster
Zitat aus "Die Füchse von Kalkstadt"
Iden aus "Die Füchse von Kalkstadt" 🦊
"Das erste Mal war nichts Außergewöhnliches gewesen. Nichts Schicksalhaftes. Nichts, was sich von allen anderen Toden unterschied, die je ein Lebewesen erdulden musste."
– aus "Die Füchse von Kalkstadt"
Bernstein und Asche aus meinem Tierfantasy-Buch "Die Trauerwölfin" 🐺
Kaifek der Kojote aus meiner Novelle "Die Weiße Hölle und der Kojote"
Auszug aus "Die Weiße Hölle und der Kojote"
Inzwischen war er so nah dran, dass der Kojote ihn zweifelsfrei bemerkt haben musste. Doch dieser ignorierte ihn frech und betrachtete stattdessen ein dünnes Rinnsal, das sich vom Fluss abgespalten hatte und sich einen neuen Weg durch das Gras bahnte.
»Hey du! Kojote!«, rief Jukka.
Der Kojote löste den Blick vom Bächlein. Er hob langsam den Kopf und wandte sich Jukka zu. Seine Lefzen zogen sich zu einem unverschämten Grinsen zurück. Im Gegensatz zu Jukka wirkte er nicht überrascht, an diesem verlassenen Ort jemandem zu begegnen. »Wie gescheit von dir, dass du mich mit ›Kojote‹ ansprichst«, erwiderte der Fremde süffisant, »ansonsten hätte ich nicht gewusst, ob du mich meinst – bei diesem regen Treiben hier.« Er machte eine umfassende Kopfbewegung, um überflüssigerweise zu demonstrieren, dass außer ihnen keine Seele hier war, die Jukka hätte ansprechen können.
Wie unhöflich! Wie konnte dieser Fremde es wagen, sich über ihn lustig zu machen? Jukka entfuhr ein leises Knurren und er machte einen bedrohlichen Schritt vorwärts.
Der Kojote legte den Kopf schief und blickte ihn fragend an.
Sogleich riss sich Jukka wieder zusammen. Er durfte keinesfalls die Beherrschung verlieren und etwas Respektloses tun. Nicht, wenn dies tatsächlich der Kojote der Veränderung war. Er entspannte die Lefzen und gab sich Mühe, friedfertig auszusehen. »Sag, bist du derjenige? Der … Der Kojote?«
»Bin ich derjenige«, wiederholte der andere nachdenklich. »Der Kojote. Das ist eine schwierige Frage. Nun, ein Kojote bin ich schon mal auf jeden Fall. Aber derjenige? Werjenige genau sollte ich denn sein?«
Das Grinsen des Kojoten wurde noch breiter, und Jukka unterdrückte ein weiteres Knurren. »Ich warte auf jemanden.«
»So? Und dieser jemand bin ich? Was für eine Ehre«, sagte der Kojote liebenswürdig.
"Warum ist das so?"
– Molechet Mori
Es stimmte.
Nichts verschwindet jemals für immer.
Selbst wenn es für immer verschwindet.
– Aus "Die Trauerwölfin"
Und doch befand er sich wieder da, an diesem fremden Ort; dem Ort, den er in letzter Zeit immer besuchte, sobald er einschlief. Wenn es wirklich ein Traum war, so fühlte er sich erstaunlich echt an, so obskur und tot diese Welt auch wirken mochte.
Und ebenso wie hier kannst du entweder am Leid der Welt zugrunde gehen, oder du machst einfach mit deinem Leben weiter.
– Kaifek, aus "Die Weiße Hölle und der Kojote"
Jukka, Kaifek und Akleja aus "Die Weiße Hölle und der Kojote"
»Meinst du, der Tod ist es nicht wert, dass man um ihn kämpft?« – Asche
Moodboard zu "Die Trauerwölfin" – melancholische Tierfantasy für Erwachsene.