Peter und Bob müssen Flyer für den Detektivclub verteilen. Und das bei 33 Grad! Doch Peters Idee mit einem Abstecher zum Strand wird das Leben der beiden ordentlich auf den Kopf stellen.
(Bob x Peter, fluff)
Masterlist
AO3
Die schwüle Sommerluft war drückend in der Zentrale und Bob fragte sich, warum sie bei 33 Grad im Wohnwagen hocken mussten. "Mir ist heiß", nuschelte Peter, der sich lang auf der Couch fläzte, eine Dose Cola gegen die Stirn gedrückt.
"Mir ist langweilig", murmelte Bob und wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht.
"Kollegen", sagte Justus. "Wir brauchen einen neuen Fall!"
Bob schielte zu ihm herüber und fragte sich, wie sein Freund bei so einem Wetter so motiviert sein konnte. Zwar fächerte der alte Ventilator ihnen aus der Ecke etwas Luft zu, doch man konnte deutlich die Schweißflecken auf Just's T-Shirt erkennen.
Dieser lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und zupfte an seiner Unterlippe. "Unser letzter Fall liegt schon ewig zurück. Es wird Zeit für etwas Neues."
"Wir haben Sommerferien.", entgegnete Peter. "Und außerdem, doch nicht bei solchen Temperaturen. Ich frag mich immer noch, warum ich nicht gerade am Strand bin."
Justus hob einen Stapel Papiere vom Schreibtisch auf. "Weil ich euch her bestellt habe. Wenn der Fall nicht zu uns kommt, kommen wir eben zum Fall!" Damit drückte er jedem der Freunde einen Stapel Zettel in die Hand. Bob runzelte die Stirn und las vor.
"Sie haben ein unlösbares Rätsel? Merkwürdige Vorkommnisse? Wir stehen Ihnen zur Seite. Die Drei Detektive lösen jeden Fall!" Er sah auf. "Was soll das Just?" Der erste Detektiv rieb sich voller Tatendrang die Hände. "Wir werden wir verteilen! Überall in der Stadt."
Peter setzte sich auf und stellte die Cola Dose auf den Tisch. "Wir sind jetzt aber nicht mehr so unbekannt, die Leute wenden sich doch bereits an uns wenn sie Hilfe brauchen."
Justus schüttelte leicht den Kopf. "Vielleicht haben die Leute es einfach vergessen. Unser letzter Fall ist beinahe ein halbes Jahr her." Er sah bedeutungsvoll in die Runde.
"Und deshalb werdet ihr beide diese Zettel überall in Rocky Beach verteilen. Wir werden im Handumdrehen wieder einen neuen Fall haben. Ach was, gleich zwei!"
Peter sah zweifelnd zu Bob und raunte: "Ich glaub der hat 'nen Sonnenstich." Bob verkniff sich ein Lachen.
"Das hab ich gehört Zweiter. Und nein, hab ich nicht. Aber ich muss heute Nachmittag mit Onkel Titus zu einer Auktion fahren. Und daher dachte ich dass ihr die Zeit effektiv nutzen könnt."
"Ich würd sie lieber für‘s Surfen nutzen", grummelte Peter.
"Ach Zweiter, komm!" Justus stand auf und scheuchte die beiden aus der Zentrale. "Und schön sichtbar aufhängen, ja?", rief er ihnen zum Abschied zu, als er zum Wohnhaus lief.
"Ja ja", murmelte Bob halbherzig zurück.
Eine gute halbe Stunde später liefen Bob und Peter durch die Innenstadt von Rocky Beach und verteilten die Zettel. Sie pinnten beim Grocery Store einen an die Werbe-Pinnwand und kauften sich zwei kühle Getränke. Peter hatte seine Cola schon halb leer, als sie den Laden wieder verließen. Die schwüle Luft knallte ihnen entgegen, nachdem sie eben noch im klimatisierten Geschäft waren. "Boah, ich fass es nicht.", sagte Peter und sah zur Sonne hinauf. "So warm kann es doch gar nicht sein!"
"Leider doch.", seufzte Bob.
"Hey, ich hab eine Idee!", Peter's Miene erhellte sich. "Lass uns zum Strand gehen!" Bob sah ihn zweifelnd an. "Und die Zettel?"
"Das machen wir danach! Wir können an der Strandbar und am Surf-Club ja auch ein paar aufhängen. Na, was sagst du?"
Peters freudiges Grinsen fuhr Bob in Mark und Bein. Es rief Gefühle wach, die Bob eigentlich bisher gut verdrängen konnte. Im Alltag ignorierte er sie oder schloss sie tief in seinem Herzen weg. Doch manchmal kamen sie wieder hervor, kämpften sich an die Oberfläche. So wie jetzt. Dass er einen heftigen Crush auf Peter hatte, wollte er immer noch nicht wahr haben. Er konnte doch nicht in einen Jungen verliebt sein! Auch wenn das hier in der Nähe von Hollywood und L.A. kein großes Ding mehr war. Aber verliebt in seinen besten Freund, den er seit Kindertagen kannte!?
Bob schämte sich manchmal für seine Gefühle, wusste andererseits jedoch, dass er dazu stehen sollte. Er hatte nur zu viel Angst seinen besten Freund dadurch zu verlieren. Bob schob die Zweifel beiseite und sah in Peter's aufgeregtes Gesicht. Er musste lachen.
"Du willst doch nur Mädels im Bikini sehen." Peters Blick wurde seltsam und er sah Bob einen Moment zu lange in die Augen. "Ähm nein, ich will da hin weil es dort kühler ist." Bob zuckte mit den Schultern. Peter hatte ihn schon längst um den Finger gewickelt. "Na schön, lass uns gehen."
"Klasse!"
Die Sommersonne von Rocky Beach brannte vom Himmel. Die Luft flimmerte als die zwei Freunde am Strand an kamen. Peter hatte sie zu einer kleinen Bucht geführt, wo nur wenige Besucher waren. Die meisten waren im Meer und nur die verlassenen Handtücher lagen in der Sonne. Peter schirmte dir Augen mit Justus‘ Zetteln ab und sah verträumt zum Horizont hinaus. Hinter ihnen ragte eine kleine Steilküste auf, sodass tatsächlich etwas Schatten auf den breiten Strand traf. Die Jungs ließen sich dort nieder und steckten die Zettel in den Stand, sodass sie nicht weg flogen. Eine leichte Brise wehte vom Meer zu ihnen herüber. Es war herrlich!
Peter war schon dabei T-Shirt und Hose auszuziehen und Bobs Herz machte einen kleinen Satz. Sein Freund pfefferte die Klamotten in den Sand und reichte ihm die Hand. "Na komm! Ab ins Wasser!"
Bob starrte Peter an, der nur in Boxershorts vor ihm stand. Die drei Freunde hatten einander schon oft nur in Unterwäsche gesehen, doch seit Bob Gefühle entwickelt hatte, war es nicht mehr so einfach. Sein Herzschlag verdreifachte sich. Der Dritte schluckte und griff nach Peter‘s warmer Hand. Er ließ sich von ihm hochziehen.
"Na gut", sagte er und zog ebenfalls das T-Shirt aus. Peter rannte schon vor und stand bereits bis zur Hüfte im Wasser, als Bob nach kam. Zuerst war das kühle Nass ein Schock an seinen überhitzten Füßen. Doch dann folgte die Abkühlung und die Jungs konnten gar nicht schnell genug im Wasser sein. Peter tauchte ab, genoss die Wellen um sich herum. Wasser war sein Element.
Bob schwamm große Züge, um seinen Freund zu folgen. Auch er tauchte kurz ab und kühlte seinen Kopf. Das Wasser war ihre Rettung vor der drückenden Hitze.
Peter sprang durch die Wellen als wäre er ein junger Wal. Fehlte nur noch sein Surfbrett, dachte Bob. Er liebte es Peter beim Surfen zuzusehen. Wie er die Wellen hinab glitt und die Balance auf dem rutschigen Board halten konnte, faszinierte ihn. Er konnte den Blick nicht von Peter abwenden. Doch plötzlich holte dieser tief Luft und tauchte ab. Bob stoppte seine Schwimmbewegung und ließ sich auf dem Wasser treiben. Er streckte die Füße aus und erreichte gerade so den Boden des Meeres. Hier draußen war es still. Bis auf das Rauschen der Wellen und entferntes Kindergeschrei hörte er nichts. Er schloss genüsslich die Augen, balancierte mit den Armen auf den Wellen. Sein Herzschlag beruhigte sich und die Lethargie und Hitze des Tages fielen von ihm ab.
Mit einem Mas streifte ihn etwas. Bob hielt es für Treibholz oder eine Alge. Doch als er die Augen öffnete und sich umdrehte, stand Peter nah bei ihm. Dieser grinste schief. Er stand genau wie Bob auf dem weichen Sand des Meeresbodens und war somit ein Stückchen größer als der Dritte Detektiv. Aber Bob störte das nicht, im Gegenteil.
"Ich könnte ewig hier draußen bleiben.", sagte Peter verschmitzt. Bob musste schmunzeln. "Ich weiß." Gebannt sah er zu, wie Wassertropfen aus Peter's Haaren zurück ins Meer fielen. "Ich auch. Ich hab gar keine Lust wieder zurück zu Justus in die stickige Zentrale."
"Boah nee!" Peter warf spielerisch genervt den Kopf zurück. Bob grinste ihn an. Peter‘s Blick fiel auf ihn und für einen Moment entstand eine kurze merkwürdige Stille zwischen ihnen. Bob biss sich auf die Unterlippe. Solche Momente gab es in letzter Zeit öfter. Wo keiner der beiden wusste was er sagen sollte, dabei waren sie doch beste Freunde. Bob's Gedanken wirbelten umher und er suchte die passenden Worte. Sein wild klopfendes Herz war dabei keine große Hilfe. Gerade als er anbieten wollte, dass sie zurück zum Strand schwimmen sollten, erhob Peter die Stimme. "Bob? Ich muss dir was sagen."
Er klang betreten und irgendwie niedergeschlagen. Bob erschrak und etwas in ihm zog sich zusammen. Das klang nicht gut. Peter rang mit den Worten und wuschelte sich durchs Haar, sodass Tropfen Bobs Gesicht trafen. "Weißt du… Ich hab doch vor einem halben Jahr mit Kelly Schluss gemacht.", begann er. Bob nickte. Daran konnte er sich gut erinnern, er war da schon in Peter verliebt gewesen. Peter und Kelly hatten sich getrennt, weil sie beide unterschiedliche Interessen entwickelt und sich auseinander gelebt hatten. Bob meinte, dass es sogar einen kleinen Streit gegeben hatte.
Peter sah ihn ernst an. "Das war nicht, weil wir uns auseinander gelebt hatten. Sondern weil…" Er vermied es Bob in die Augen zu sehen. "Weil ich mich in jemand anderen verliebt hatte." Über ihnen durchbrach eine Möwe kreischend die Stille. Bob‘s Herz setzte einen Moment aus. Dann traf es ihn wie einen Schlag: Peter hatte sich verliebt. Jegliche noch so kleine Hoffnung, dass es auch nur eine Chance gab, dass Peter seine Gefühle erwiderte, wurden zunichte gemacht. Er fühlte sich, als würde ihm das Herz herausgerissen. Dabei war es nicht ungewöhnlich dass sich Leute neu verliebten. "Pete.." Bob wusste nicht was er sagen sollte. "Wer?"
Peter hob den Blick und seine Augen bohrten sich förmlich in die von Bob. Dieser merkte plötzlich Peters Unruhe und rechnete mit dem Schlimmsten. Irgendeine Zicke aus der Schule. Eine Cheerleaderin aus seiner Fußballmannschaft. Irgendwer. Aber nicht - "Du"
Bobs Welt schien für einen Moment aus den Angeln zu geraten. Das Meer, welches vorher so schön kühl gewesen war, schien sich jetzt um einige Grad zu erhitzen. Du. Er. Bob Andrews. Er konnte es nicht glauben. Sein größter Traum war wahr geworden. Oder hatte er sich verhört?
"Warte was?", stammelte Bob verwirrt. Peter ließ ihn nicht mal ausreden, so verzweifelt schien er. "Ich weiß, das ist total scheiße! Bob es tut mir so Leid. Ich wusste nicht, ich…" Peter blinzelte heftig. "Ich hab alles kaputt gemacht…", flüsterte er dann und sah nach unten auf die Schaumkronen. Fassungslos stand Bob vor ihm und musterte seinen besten Freund. Peter schien am Boden zerstört. Seine Augen schimmerten verdächtig. Und mit einem Mal realisierte Bob es. Das, was er die ganze Zeit gefühlt hatte, diese Sehnsucht, die Angst alles zu zerstören wenn er die Wahrheit sagte. All damit hatte Peter ebenfalls zu kämpfen gehabt! All die Zeit.
"Pete", sagte er erneut und berührte ihn sanft am Arm. Peters Lippe zitterte und er biss darauf. "Es tut mir Leid Bob."
"Nein du… Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich…"
Er seufzte. Selbst jetzt wo er alles wusste, konnte er es nicht aussprechen. Sein Freund hob den Blick und Bob zerbrach es beinahe das Herz, so traurig sah er aus. Peter holte tief Luft. "Vielleicht ist es besser, wenn wir-"
Doch er wurde abrupt unterbrochen, als Bob sich vor beugte und seine Lippen auf Peter‘s presste. Ein Feuerwerk explodierte in seinem Inneren. Wie lange hatte er davon schön geträumt! Peters Lippen waren feucht und salzig vom Meer, doch das machte es nur noch besser. Es war ein kurzer Kuss und schon löste Bob sich. Er wollte nichts überstürzen. Peter starrte ihn völlig baff an. Doch als er realisierte, was da gerade passiert war, küsste er ihn umso heftiger zurück. Wie ein Ertrinkender, der seit langem wieder Luft bekam. Er presste sich an Bob und legte die Hände um sein Gesicht. Der Dritte erwiderte den Kuss ebenso leidenschaftlich. Seine Welt war wieder zurecht gerückt. Er vergrub eine Hand in Peter‘s rotbraunem Haar. Wir lange er das schon machen wollte! Peter‘s Lippen waren weich und himmlisch. In Bobs Magen drehte sich alles vor Glück.
Als beide keine Lust mehr bekamen, lösten sie sich widerstrebend voneinander. Peter grinste ihn an, eine Hand lag immer noch an Bobs Wange. "Na endlich, Bobbele." Dieser musste bei dem Kosenamen lachen. Er knuffte Peter in dir Seite. "Eyy! Du weißt dass ich den Namen nicht mag", lachte er. Doch insgeheim liebte er es wenn Peter ihn so nannte. Dieser nickte nur. "Ja schon klar." Er ließ sich mit dem Rücken wieder aufs Wasser sinken.
"Ich glaube, das ist der schönste Tag meines Lebens.", gab Peter zu. Bob lächelte ihn überglücklich an. "Meiner auch."
Er schwamm neben Peter her zurück zum Strand. Sie spritzten sich gegenseitig mit Wasser nass und tauchten einander unter. Zwischendurch hielten sie kurz an und küssten sich. Die Sonne trocknete ihre nasse Haut und Haare. Peters Geruch verdrängte das Salz des Meeres. Alles um Bob herum verschwamm, für ihn gab es nur noch sich und Peter. Dieser legte nun die Stirn an seine. "Wäre ich doch bloß früher damit herausgerückt.", flüstere der Zweite. Bob lachte leise. "Ich hab doch auch nichts gesagt."
"Aber ich hab geahnt, dass etwas los ist. Du warst mir gegenüber manchmal so anders seit einiger Zeit. Besonders wenn wir alleine waren."
"Ja ich weiß. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte.", gab Bob etwas kleinlaut zu.
"Ich ja auch nicht. Mann, ich hab mit Kelly Schluss gemacht deswegen." Peter sah dem Dritten Detektiv fest in die Augen und drückte seine Hand. "Aber das war all den Stress wert."
Bob schmunzelte. Mit dem Kopf nickte er zum Strand. "Wollen wir?" Er wäre gerne für immer hier geblieben. Doch es war Zeit zu gehen.
Hand in Hand liefen sie zu ihren Sachen am Strand zurück. Die Zettel mit der Anzeige der Drei ??? hatten sich aus dem Sand gelöst. Bob sah gerade noch, wie eine Windböe den Letzten mit sich riss und den Strand entlang pustete. Die anderen Zettel lagen verstreut in der Ferne. Einige waren sogar im Meer gelandet und weichten jetzt durch. Eine Möwe pickte an einen Zettel herum. Die beiden Freunde sahen sich an.
"Ähm… Was sagen wir denn jetzt Just?", fragte Bob zweifelnd. Peter blickte den verstreuten Zetteln hinterher. Er zuckte die Schultern. "Wir haben sie verteilt." Damit zog er Bob näher zu sich heran uns küsste ihn.
🕷
survived another russian mass attack with dozens of uavs ballistic missiles rockets shit knows what else just to show you this pic of spider-man i made this night hope you like it mates
As always, I'm not too sure how to feel about the Russos' saying that we're basically starting from Phase 0 after Doomsday, that "we're not leaning on anything from the past", but
They said the same thing on a smaller scale about Born Again s2, and yet, here we are. Guess we'll have to wait and see what it all really means 👀