Ich fange morgen an.
In meinem Kopf. Die ganze Zeit. Aufschieben wie ein Meister. Klausuren sind schon bald und ich mache nichts. Irgendwas läuft schief. -.-'
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Ich fange morgen an.
In meinem Kopf. Die ganze Zeit. Aufschieben wie ein Meister. Klausuren sind schon bald und ich mache nichts. Irgendwas läuft schief. -.-'
Ich Spinne
Ich: AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHH
Mama: (verschlafen) Was? Was ist los?
Ich: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH Scheiße!
Mama: (zu meinem Vater) Kannst du mal schnell zu ihr hingehen, irgendwas ist los! Was ist los?
Ich: AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH (renne aus meinem Zimmer raus)
SPIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNEEEEEEEEEEEEEEE!
Vater: Wegen sowas hast du Angst?
Mutter: Hast du mich wegen einer Spinne geweckt?
Vater:(geht rein und tötet Spinne) Du bist aber bescheuert.
Ich: Spinnen sind eklig.
Halbzeit
Das Jahr ist schon fast vorüber und so ist auch das Semester.
Wenn man jetzt die Bilanz ziehen sollte, dann heißt es:
Schlaflose Nächte
Verrückte Hausaufgaben
Panische Vorbereitung für Kolloquien
Konstante Müdigkeit
Ich habe das Studium zwar erst begonnen, aber die Einführung war nicht unbedingt sanft.
Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich das falsche Studium gewählt habe (Ich grüße euch Wiwis und Geisteswissenschaftler - ihr chillt hart), aber es macht mir ja so Spaß.
Es lohnt sich wahrscheinlich am Ende schon.
Atme tief ein und aus.
Ich kann immer noch nicht verstehen,was ich da geträumt habe, aber mein Laborpartner ist da einfach mal hyperventiliert.
Traumdeutung? Warum träume ich überhaupt so einen Mist!
Ich höre auf.
Genau, kein besonders motivierender Satz heute! Wenn man gut zwei Monate studiert hört man diesen Satz recht häufig.
Es hören viele auf. Die Frage bleibt: Sind diese Leute einfach zu faul oder können sie es einfach nicht?
Die Organisation
An der Uni gibt es ja sowas Kurioses, dass man sich zu den einzelnen Veranstaltungen anmelden muss. Das heißt so viel wie, man ist überhaupt nicht dazu gezwungen überhaupt irgendwo hinzugehen.
So gesehen ist die Universität das reinste Paradies, aber ich muss dieser Wahrnehmung völlig widersprechen.
Abgesehen davon, dass alles freiwillig und bla bla bla sein soll, muss man ganz schön viel tun, damit man überhaupt durch das Studium kommt. Also wer den Ehrgeiz hat die Prüfungen zu bestehen, Himmel, der muss Aufgaben rechnen, lernen und alles drum und dran machen.
Was ich ja recht interessant finde, ist ja die Tatsache, dass die Studenten der Ingenieurswissenschaften mehr oder weniger diejenigen sind, die am aller meisten überhaupt was machen müssen. Das erklärt sich daraus, dass solche Studenten, in der Regel mehrere Fächer haben, wie z.B. die Tatsache, dass ich Mathe, Physik, Chemie und Materialwissenschaften habe. Klingt zwar in Gegesatz zu der Anzahl an Fächern, die man in der Schule hat gar nicht mal so viel, bedenkt man aber die einzelnen Stunden, die man mit diesen Fächern in der Uni verbringt ist es doch ziemlich enorm. Die Vorlesungen dauern knapp 105 Minuten, manchmal weniger, manchmal mehr. Dazu die ganzen Übungen, die häufig 1 Stunde dauern. Und die ganzen Versuche, Vorbereitung, Nachbereitung. Dies alles frisst viel Zeit auf. Unabhängig davon, überhaupt verstehen muss man ja den Inhalt ja auch. Das ist ja auch nicht einfach.
Sooooo, und dann sind die Vorlesungen auch häufig so gelegt, dass man irgendwas um 8 und dann erst um 15Uhr wieder was hat....
Mein Fazit daraus ist mehr oder weniger, wer chillen möchte, sollte gar nicht auf die Idee kommen irgendwas aus den Ingenieurswissenschaften zu studieren.
Uni ist eben anders als Schule. Man muss sich daran gewöhnen.
"Du hast das ja alles alleine geschrieben."
Jawohl, so sieht es aus.
Gruppenarbeitsprotokolle schreibt man neuerdings alleine, wenn das ihnen aufgefallen ist, dann gratuliere ich ihnen. Was ich aber daraus machen soll, ist mir nicht klar.
Zeitdruck
Studenten haben den Ruf entweder partywütig oder faul zu sein.
Nein, es ist überhaupt nicht so. Es gibt zwar ein paar liebe Kommilitonen, die diese Beschreibung vollkommen erfüllen, aber es gibt auch diejenigen, die immer brav ihre Hausaufgaben machen.
So wie ich. Aber diese Woche nicht. Mein Problem ist gerade nämlich, dass ich sowieso mein Gehirn nicht dazu bringen kann, größere Leistungen zu bringen. Und genau deshalb sitze ich jetzt am Laptop und schreibe einen ultra langweiligen Blogeintrag darüber, wie ich es einfach nicht mehr schaffe.
Seit Mittwoch bin ich nicht mehr aus dem Haus wegen einer bösen Erkrankung gewesen. Ich glaube, Magen-Darm-Grippe sagt so ziemlich alles, wenn es um eine üble kurzzeitige Krankheit geht. Wie auch immer, montags ist bei uns an der Uni Abgabetermin für unsere Hausaufgaben. Da diese aber donnerstags hochgeladen werden, kann man sich gut vorstellen, dass ich wahrscheinlich keine Lust dazu hatte oder aber auch einfach nicht fähig war überhaupt etwas zu machen.
Trotzdem bin ich geplagt, dass ich die Hausaufgaben nicht machen konnte. Warum? Es ist halt so: Wenn man 70% der Hausaufgaben richtig hat, dann gibt es einen wertvollen Bonus von 0,3 auf die Klausurnote. Wer will denn sowas nicht? Daraus ergibt sich natürlich die einfache Mathematik, was wenn ich nicht abgebe?
Ich muss das Ganze beruhigt und entspannt betrachten, dann wird es schon.....Schön, aber so gechillt wie manche Leute kann ich einfach nicht sein! :O
Ach ja, und da kommt ja noch hinzu, dass ich letzten Donnerstag einen Versuch verpasst habe. Toll, jetzt kann ich den am Ende des Semesters nachholen. Nur fand ich es auch richtig anstrengend, meinen elenden Körper zum Arzt zu schleppen und mir einen Attest zu holen. Und damit soll ich zum Büro rennen, wo man sich ums Grundpraktikum Physik kümmert, aber es hat wie? Nur 2 Stunden in der Woche offen? Dienstag und Donnerstag jeweils von 11-12 Uhr? Bitte ich habe da entweder Vorlesung oder Übung!
Verarschen Sie mich?
Nun, ich habe eine Erfahrung gemacht. Und ich schlussfolgere daraus:
SEI NIEMALS KRANK, ANSONSTEN SCHAFFST DU ALLES NICHT.
Natürlich weiß man, wenn man beginnt zu studieren, mit solchen Plattformen umzugehen.
Sicherlich.
Heutzutage ist es ja so, dass das Internet kein "Neuland" für uns ist und deshalb können wir ja alle hervorragend mit Webseiten umgehen...
Wie auch immer, das war das womit ich schon bei der Bewerbung kämpfen musste. Webseiten, die sich höchst organisiert mit den Bewerbern digitalisiert kommunizieren. Im Prinzip ist es doch ziemlich einfach. Man kreuzt an, was man studieren möchte, danach kommen ein paar Mails und noch mehr Mails, die dann einem sagen: "Bitte senden sie uns folgende Unterlagen: ..."
Mag zwar nicht ultra kompliziert sein, dennoch gibt es Leute, die Pech haben und ihren Wunschstudiengang nicht anklicken können, weil da ja irgendwelche technischen Fehler da sind..... und noch mehr Fehler auf den Interseiten versteckt sind...
Warum heutzutage alles unbedingt digitalisiert werden muss, kann ich zwar nicht verstehen, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich an technischen Universitäten beworben hatte.
Nun, wie sieht es denn bei allgemeinen Unis aus?
Es ist eine einzige Katastrophe. Während die technischen Unis offenbar mit ihren Top-Informatikern irgendwie noch was auf die Reihe kriegen, halbwegs übersichtliche Bewerbungswebseiten zu erstellen, schaffen es Unis wie z.B.die Goethe Universität Frankfurt am Main ein furchtbar leicht verständliches System mit ach so vielen Erklärungen aufzubauen.....
Wie auch immer, ich habe mir vorgestellt, dass ich nie mehr wieder mit dieser Plattform zu tun haben werde, aber da wurde ich gewaltig getäuscht.
Meine Kämpfe mit dem Plattform TuCan der TU Darmstadt(schon 1 Monat her ^^ bei der Orientierungswoche) berichte ich dann in späteren Posts.
Gutes Gelingen!
Zorn
Ja gut, als Student an einer technischen Universität und selbstverständlich eines naturwissenschaftlich-technischen Studiengangs, ist man zwangsläufig dazu verpflichtet Versuche durchzuführen.
Ist ja alles schön und gut, Versuchsdurchführung, ist ja alles gar nicht mal so schwer.
Das Schwere ist, stellt sich heraus, das Protokoll zu schreiben.
Leider ist man in Praktika für Materialwissenschaften in Gruppen eingeteilt und um diese scheinbare Behaglichkeit zu toppen, ja, man darf das Protokoll in der Gruppe schreiben!
Ouh super, man kann ein Protokoll zusammen schreiben! Arbeitsaufteilung, jeder schreibt ein Drittel!
Nein, diese anfängliche Euphorie verschwindet sobald man erfährt, dass man im Prinzip das gesamte Protokoll alleine schreiben darf.
Mein Studiengang ist leider 1. unbekannt 2. NC-frei.
Was so im Großen und Ganzen bedeutet, dass hier auch ein paar absolut faule Arschlöcher rumlaufen, die sich Student nennen, aber keine Ambitionen gen Bachelor haben. Aber sich für ein Praktikum anzumelden, mhm, dazu haben sie Mut.
Wir haben eine ganze Woche Zeit bekommen und man kann ja wohl erwarten, dass wenigstens am Abend vor Abgabetag alles schön zusammen fertig gestellt wurde und man beruhigt sagen kann: "Es ist vollbracht" (wer das kennt, weiß, was ich meine)
Aber nein, meine herzallerliebsten und fleißigen Versuchspartner schicken mir das irgendwann nachts um 1 Uhr am Abgabetag... und man stellt fest, sie haben nicht die vereinbarte Arbeit gemacht.....
Was bedeutet das?
"Liebe V, du darfst die ganze Arbeit selbst machen, ich konnte meinen faulen Arsch und vergammeltes Gehirn nicht dazu bewegen, sich zu engagieren."
Natürlich stand es in der Mail nicht so. Trotzdem hat man dieses Gefühl, wenn man die Nachricht so liest. (siehe vorherigen Blogeintrag)
Was macht man? Was bitteschön macht man, wenn man am Abgabetag plötzlich merkt, dass das unvollständige Protokoll fertig geschrieben werden muss? Wie viel?
Versuche - Protokoll
Versuchspartner 1: "Da weder X noch ich genug Hirnplastizität verfügten..."
Ich: (nur gedacht: jaaa, tolle Ausrede, ich habe auch keine Ahnung, aber habe mir das selbst beigebracht? Fauler Idiot.
Ich hätte mir gewünscht noch länger hier sein zu dürfen. Aber selbst 1 Tag machte mich so glücklich, der salzige Geruch des Meers verursachte seltsame Gefühle in mir. Es gibt keine Wörter, die erklären können, wenn man vor einem Strand steht und der Wind um einen weht und die Möwen im Himmel herumkreisen. Man wird förmlich von dieser Schönheit überwältigt und es bilden sich keine kohärenten Gedanken mehr. Nur Wasser, endlos Wasser, der Sonnenuntergang, der Wind, der Salz.
Why are we talking to each other in English?
Two non English speakers who share the same first language while chatting on the net, probably (via ignitiondorks)
Literally
Chris Evans
Anthony Mackie
Sebastian Stan
Kit Harington
Ramin Karimloo
Benedict Cumberbatch
David Tennant
Matt Smith
Karen Gillan
Daniel Radcliffe
Idris Elba
Hadley Fraser
George Blagden
Clive Standen
Jensen Ackles
Emily Vancamp
Jeremy Renner
Ben Whishaw (seriously, I need to see...
Where are they?
Warum man so einen Blog erstellt
Ich weiß wirklich nicht, an wen ich das richte, aber ich habe diesen Blog nur erstellt, damit ich Freunden folgen kann, die so weit weg von mir sind.
Wünsche, Träume, alle sind unterwegs, um etwas aus ihren Leben zu machen. Genau dabei möchte ich ihnen folgen, da aber Naturgesetze es verbieten immer persönlich dabei sein zu können, will ich wenigstens meine Unterstützung digital zeigen.
Natürlich möchte ich mit diesem Blog auch jenen Menschen beistehen, die einfach jemanden haben möchten, der ihnen die Daumen drückt.
Ich mache das gerne.
Suovier