In der DDR wurde der Kindertag im Jahre 1950 eingeführt. Anlässlich des 1. Kindertages 1950 wurde z. B. in Dresden eine Kindereisenbahn, die spätere Pioniereisenbahn und heutige Parkeisenbahn, eröffnet. Fortan gehörte der 1. Juni – wie in den meisten anderen Ostblockstaaten auch – zu den herausragenden jährlichen Ereignissen im Leben vieler Kinder. Für die Kinder war der Tag oft ganz pragmatisch ein unterrichtsfreier Feiertag. In Schulen und Kindergärten wurden Kinderfeste veranstaltet. Es gab Kinder- bzw. Pionierfeste, Veranstaltungen mit Gratulationen und kleinen Geschenken von den Eltern, Lehrern und Erziehern. In Schulen und Kindereinrichtungen wurde der Tag mit Umzügen, Spielveranstaltungen und festlichen Programmen gestaltet, wobei politische Kinderlieder wie Kleine weiße Friedenstaube, Immer lebe die Sonne oder Über allen strahlt die Sonne auch an den Charakter des Festes für Frieden und Völkerverständigung erinnerten. . Gefeiert wurden die Kinder an sich – die Träger der zukünftigen Gesellschaft. Aber immer auch das sozialistische System mit seinen tatsächlichen (z. B. konsequentere Abschaffung der Prügelstrafe) und vermeintlichen Errungenschaften gegenüber den kapitalistischen Ländern. Entsprechend wurde vor allem propagandistisch die Kinderarmut, ein rückständigeres Familienrecht und der Analphabetismus in der westlichen bzw. dritten Welt gegeißelt. Eigene Probleme wurden komplett ausgeblendet bzw. erst angesprochen, wenn diese erfolgreich angegangen werden konnten, wie z. B. die prekäre Ernährungssituation vieler Kinder Anfang der 1950er Jahre. (via #Wikipedia) . #Kindertag #Weltkindertag #1Juni #Feiertag #Propagada #ChildrensDay #DDR #GDR #Reklame #Plakat #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/CPkJyoZpCue/?utm_medium=tumblr








