er wusste nicht mehr wie lang schon.
Seine Füße, schon längst nicht mehr spürbar so sehr waren sie zerschnitten.Von Steinen, Scherben und Dornen dir dort fest steckten.
Der Schmerz, der schon längst ein fester Freund und Begleiter geworden war.
Seine Muskeln, die brannten und um eine Pause baten die es nie gab.
Er zog das Tempo an, lief immer schneller.
Die Tränen in seinen Augen flogen an ihm vorbei, der Wind hinter ihm trug sie mit sich fort und mit ihnen das Leid was innen steckte.
So lang nun schon war er all dem schutzlos ausgeliefert gewesen, zu lang schon war es immer der selbe elendige Weg den er rannte.
Jetzt gab es nur noch das diesen einen Versuch, er hatte nichts mehr zu verlieren und zum Abbremsen war es eh schon längst zu spät.
Sein Fuß berührte ein letztes Mal die Kante zur Klippe, unter ihr wartend das tosende Meer.
Mit den Wellen die rauschend und bedrohlich sich an den Felsen zerbrachen.
Dann sprang er ab, er sprang und schloss die Augen und für einen Moment war es wie fliegen.
Während er fiel lächelte er wehmütig und sich ziemlich bewusst, wie ungewiss es ist ob er sanft eintauchen oder wie die Wellen an den Riffen zerschellen würde.