Mein persönliches Garten-
Jaha, liebe Gartenfreunde, heute geht es mal um die Pflanzen, die ich am liebsten komplett ausradiert hätte! So viele verschiedene Unkräuter wachsen in meinem Garten, die mir das Leben schwer machen und denen ich deswegen nach demselbigen trachte.
Auf Platz eins meiner Abschussliste steht ein wahres Teufelszeug, welches einfach nicht loszukriegen ist. Das liegt daran, dass Quecke ellenlange Wurzelausläufer bildet und ein kleines Stückchen Wurzel ausreicht, damit sich eine neue Pflanze bildet. Das endet dann meist darin, dass ich in meinem bestreben, die Wurzel mitauszubuddeln, entdecke, welches Ausmaß das kleine Pflänzchen wirklich hatte, was so unscheinbar, unschuldig und winzig oberirdisch zu stehen scheint. Das nächste Foto demonstriert das vielleicht ein wenig:
Dort auf den Steinen liegt das unterirdisch wachsende etwas und das ist nicht einmal das längste an Wurzel, was ich je ausgebuddelt habe. Hacken bringt da auch nichts, das verteilt das Zeug nur.
Was auch immer das ist, es macht mich kirre. Es steht zwischen den Erdbeeren, ist bei flüchtigem Hinsehen leicht mit ihnen zu verwechseln und ich kriege es nie ohne Schaufel aus dem Beet, weil es viele, viele Wurzeln hat. Wenn mir irgendjemand sagen kann, WAS das ist, ich wüsste es gerne, ich kann nichts in mein Death Note schreiben, von dem ich den Namen nicht kenne.
Nr. 3: Roter Klee mit gelben Blüten
Ja, dieser rote Klee macht mich echt fertig, denn seine Wurzeln gehen tief, tief in die Erde, in Bereiche, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Das bedeutet, dass ich nie alles erwische und das Zeug sich munter weiter ausbreitet.
Wieder was, von dem ich den Namen nicht kenne, aber ich nehme an, es ist irgendeine Ampfer-Art, denn es sieht so ähnlich aus. Es bildet sehr dicke, pfahlartige Wurzeln und muss deswegen auch mit der Schaufel ausgebuddelt werden. Auch hier wäre ich dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, was das ist.
Versteht mich nicht falsch, ich mag Löwenzahn. Er blüht so schön gelb, erfreut die Bienen und sieht so hübsch im Rasen aus. Wächst er aber in meinen Beeten, dann ist es eine Qual ihn loszuwerden, denn ohne Unkrautstecher erwischt man selten die ganze Wurzel und dann wächst er nach und die Wurzel scheint dadurch sogar noch kräftiger zu werden, was dann echt manchmal nicht mehr lustig ist. Außerdem verteilt er sich durch die lustige Flugsamen wie eine Seuche und ganz ehrlich: Ich hab das Gefühl, der Löwenzahn mag mich nicht, denn ich hab mehr davon in den Beeten, als im Rasen und das obwohl wir selten mähen. Dieses Jahr will mein Freund aber öfter mähen, damit das bisschen, was im Rasen steht, keine Samen bilden kann. Wir nicht viel bringen, wir wohnen recht ländlich und auf der Wiese gegenüber wächst jede Menge Löwenzahn, der nicht gemäht wird.
Okay, ich muss gestehen, der Giersch war nicht mein Problem. In meinen Beeten ist nichts davon. Dafür steht hinter unserem Gewächshaus jede Menge und ein bisschen stand auf unserem Acker, aber da hat sich mein Freund drum gekümmert. Gierschfrei lautet da wohl das Zauberwort, auch wenn ich eher gegen die chemische Keule bin, aber der Erfolg gibt ihm wohl Recht.
Nr. 7: Ackerschachtelhalm
Ackerschachtelhalmkraut benutze ich, um meine Setzlinge vor Schimmel zu schützen. Aber in den Beeten soll es nicht stehen. Zumindest nicht, wenn es nach meinem Freund geht, denn er sagt, das Zeug ist ein schlimmes Unkraut und hat es im Acker mit Folie abgedeckt, damit es eingeht. Ich kann da nichts zu sagen, ich hab da bis jetzt keine Probleme mit gehabt.
Ich würde sagen, dass war meine persönliche Todeliste soweit, wenn mir noch etwas einfällt, reiche ich es nach.
Ich entschuldige mich für jegliche Tippfehler, denn die Hälfte des Textes entstand einhändig, hier das Beweisfoto:
Ist meine Bonnie nicht süß? Zumindest, solange sie einen nicht um 4 Uhr morgens durch ihr Geschrei weckt, weil sie raus will.