Abenteuer Alltag
Mit diesem Projekt, diesem Blog, teile ich nicht nur meine Entdeckungsreisen die Stadt betreffend, sondern ganz allgemein, wie sehr unser Alltag vor möglichen Abenteuern nur so funkelt und vibriert. Und daß diese nicht nur vor der Haustür zu finden und erleben sind, sondern auch in die eigenen 4 Wände geholt werden können. Ganz so, wie uns gerade ist, was uns möglich ist (alle Ressourcen betreffend).
Letztes Jahr ist mir bewußt geworden, daß ich schon ewig nicht mehr wirklich neue Musik gehört habe. Gehört-gehört. Sicher, dank Film- bzw. Serien-Konsum habe ich neue Songs und Künstler entdeckt, die mir zusagen aber so wirklich einfach mal wieder ein Album einer dieser Künstler angehört? Oder ein neues Album mir bekannter? Gut, klar, da gab es über die Jahre welche. Doch so richtig neue Künstler, vielleicht auch etwas andere Art Musik – eine Weile her. Und auch wenn genügend Quellen in Playlists lungern… irgendwie hab ich mich nicht danach gefühlt, einfach eins aufzulegen. Was vermutlich mit meinen Kapazitäten hinsichtlich neuer Reize, Unbekanntes und alles, zusammenhängt. Kann ich mich gerade Neuem aussetzen? Wenn ja, wie weit lehn ich mich aus dem Fenster? Gleich ins total eisig kalte Wasser oder doch irgendwie halbwegs Bekanntes? Grouplove sind mir eines Tages dann vor die Füße gefallen und siehe da – ich stand knöcheltief in neuer Musik. Was wundervoll war.
Auf jeden Fall. Da gehen Abenteuer doch schon los. Wenn man sich selbst kennt und weiß, neue Musik, ein neuer Film, ein neues Rezept probieren, eine neue Pflanze in die Wohnung holen, … was auch immer. So viele Möglichkeiten, sich in der eigenen Wohnung aus dem Fenster zu lehnen und auszuprobieren. Sicher, geschützt. und das ist meiner Ansicht nach nicht zu unterschätzen. Wie einen diese Abenteuer verändern. Ja, sicher nicht sofort so spürbar wie irgendein wahnsinniger Ausflug sonstwohin und alles. Doch das ist so mein Punkt. Ich weiß, wie es ist, aus diversen Gründen nicht zu können oder wollen und doch natürlich zu wollen. und wenn wir wollen, finden wir Möglichkeiten. oder besser: sehen wir Möglichkeiten und nutzen sie.
Das Teilen meiner Reise/n ist hoffentlich gleichzeitig Antrieb und Inspiration, Impuls, daß auch ihr schaut, was euer Alltag, eure nahe Umgebung euch so bietet und ihr noch nicht genutzt habt. Außerhalb der Komfortzone bedeutet nicht, sich gleich auf einem anderen Planeten zu befinden und neu laufen & sprechen lernen zu müssen. Außerhalb der Komfortzone ist alles, womit wir (noch) nicht vertraut sind. Was wir (noch) nicht kennen, was wir (noch) nicht probiert haben. Und das geht bei neuen, selbstgemachten Gerichten los. Oder gar bei einer neuen Teesorte. Ganz in Ruhe und achtsam trinken; kennenlernen.
Und am Ende des Tages geht es darum, im Moment zu sein, den Moment zu erleben, ihn auszukosten. Was ich persönlich immernoch lerne und übe. Und ein Abenteuer für sich ist. Mit der Zeit mehr dazu, weil so interessant und schön und bereichernd und hilfreich. 🙂
















