Ohana significa famiglia e famiglia vuol dire che nessuno viene abbandonato o dimenticato
(Lilo & Stitch, Disney, 2002)
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Ohana significa famiglia e famiglia vuol dire che nessuno viene abbandonato o dimenticato
(Lilo & Stitch, Disney, 2002)
One thing that really frustrates me when it comes to discourse around Goncharov, is that everyone is so caught up with discussing who was actually in the wrong that we ignore the actual villain of the whole thing, John.
john is a brilliant character, even if his time on screen is brief. He’s the one who sets everything in motion, playing on Goncharov’s pride, Andrey’s fear, Katya’s desire for freedom, he plays them all like a fiddle and no one ever sees it. The whole sad domino effect starts with John and it all ends with him too, when he takes Goncharov’s watch off his corpse. He’s stolen Goncharov’s time.
But it goes deeper than that. John’s faceless. His name is generic. He doesn’t have a last name or a title like Doctor, he’s just, there. An unassuming background character brought to the foreground.
(side note: hats fucking off to Jack Nicholson. No one else could have pulled off the subtle yet insidious performance he did)
John’s the meddling American who plays everyone against each other to further his own interests. He’s the Devil in the background. He’s Death itself come to play his wily tricks. It’s good writing ya’ll.
1000 Frames of Hitchcock
“Cinéman“ by Yann Moix (2009) Lucy Gordon in Las Salinillas, Tabernas desert #Almeria
Der Schmerz des Erwachsenwerdens
Die Verfilmung des Romans «Ruf mich bei deinem Namen» von André Aciman lief schon letztes Jahr am Sundance und bei der Berlinale. Das lange Warten auf dieses filmische Kleinod hat nun aber ein Ende: Endlich kann man sich in das Italien vergangener Tage entführen lassen, der eigenen Erinnerung nachhängen und dieses Werk genießen.
Bildergalerie
Norditalien im Jahr 1983: Der Student Oliver (Armie Hammer) verbringt den Sommer bei seinem Professor und dessen Familie. Dabei lernt er auch den 17-jährigen Sohn des Professors, Elio (Timothée Chalamet) kennen, der in einem multikulturellen Haushalt aufgewachsen ist, mehrere Sprachen spricht und gebildeter erscheint als es Jungs in seinem Alter sind. Oliver und Elio verstehen sich sehr gut. Nach und nach werden aus den flüchtigen gegenseitigen Berührungen mehr – auch wenn es dauert, bis beide sich einzugestehen bereit sind, dass sie einander lieben. Natürlich geht es um die Beziehung zweier Männer, relevant ist dieser Umstand aber nicht. Denn Gefühle sind universell und werden hier so unglaublich authentisch und mitreißend dargeboten, dass man gar nicht anders kann, als sich in diesen Film zu verlieben. Es ist wunderbar gelöst, wie Oliver und Elio zuerst umeinander kreisen und sich dann langsam näher kommen. Das alles findet einen ersten Höhepunkt, als sie sich das erste Mal lieben. Eine wunderschöne Sequenz, die in keinem Moment übertrieben ist, sondern auch das Unbeholfene und Tapsige der Situation voll erfasst. Hier wird mit einer Ehrlichkeit erzählt, die man bei romantischen Filmen selten findet. Call Me By Your Name ist ein Film über die erste Liebe, über die Schmetterlinge im Bauch, über die Unsicherheiten, über die Ängste und Begehrlichkeiten, über das Kennenlernen des anderen auf geistiger und körperlicher Ebene und über den Schmerz, den das unweigerliche Scheitern mit sich bringen muss. Denn wie oft ist die erste auch die große, ewige Liebe? Aber darum geht es nicht, weil es Teil des Erwachsenwerdens ist, auch mit dem Schmerz fertig zu werden und mit dem eigenen Leben weiterzumachen. Armie Hammer und Timothee Chalamet spielen außergewöhnlich gut, aber auch Michael Stuhlbarg als Vater hat einen grandiosen Moment, als er seinem Sohn am Ende nicht nur beisteht und ihm gut zuredet, sondern auch akzeptiert, wie er ist. Regisseur Luca Guadagnino erzählt das alles mit einem unglaublichen Sinn für Schönheit, der die der Geschichte inhärente Traurigkeit nur noch mehr akzentuiert. Call Me By Your Name ist ganz großes Kino, das mit echten Gefühlen auch eine ebenso echte Reaktion beim Zuschauer hervorruft.
Have no fear
For when I'm alone
I'll be better off than I was before
I've got this light
I'll be around to grow
Who I was before
I cannot recall
(Long Nights di Eddie Veder, Foto: 09/09/23, Parco della Chiusa, Casalecchio di Reno, Bologna)
🪷 Oṃ tāre tu tāre ture soha 🪷
I fantasmi interiori, una volta accolti, sono annientati dalla forza dell'amore e della compassione
(04/09/2023, Pianoro, Bologna; In foto: Tara, meravigliosa dea della compassione nata dalle lacrime del Buddha in pena per la sofferenza degli esseri di questo mondo)
Martin Eden: Anche una prigione può diventare casa se ne trovi la chiave e quella chiave è l'amore.
(Martin Eden di Pietro Marcello, 2019)