Wenn ich unter Menschen bin, fühle ich mich wie ein Koala in der Antarktis: völlig fehl am Platz und umgeben von komischen Vögeln.
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Wenn ich unter Menschen bin, fühle ich mich wie ein Koala in der Antarktis: völlig fehl am Platz und umgeben von komischen Vögeln.
Liebes Tagebuch…
Es wird wieder schwer. Nach den vielen guten Momenten, wird es wieder schwer. Bin ich alleine damit? Sicherlich nicht. Aber ich höre nichts von den anderen, möchte mich austauschen….mitteilen…hörst du mich? Ich spüre eine unfassbare Leere in mir. Wie ein schwarzes Loch. So schwer. Als würde es meine ganze Energie einsaugen. Wo will ich hin? Was ist los mit mir? So viele Fragen und doch kenne ich die Antwort. Du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ein Mensch der verstanden, gesehen werden möchte. Ein Mensch der die Heilung sucht und immer wieder an seine Grenzen stößt. Gute und schlechte Tage hat. Wie soll das mein Leben lang werden? Werde ich meine inneren Dämonen besiegen? Werden sie mich verlassen? Verlassen werden sie mich sicherlich nicht. Mir wird immer gesagt, dass ich einfach besser mit ihnen auskommen werde. Und das ist irgendwie auch so. Trotzdem wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass sie verschwinden würden. Die Vorstellung wie es wäre Leichtigkeit zu verspüren. Mich nicht immer zu hinterfragen. Mein gegenüber nicht immer zu hinterfragen. Ja du hast mich zu diesem Menschen gemacht, indem du mich nicht geschützt hast. Du bist der Damon, der mich jeden Tag heimsucht. Und ich weiß nicht, ob ich dir jemals verzeihen kann….Mutter.
My trauma brain when I'm looking forward for an event I'm exited about and it's quite unlikely that something could go wrong:
"But what if..."
Hey, fellow person with (C)PTSD, does any of you have advice for coming through your internalized fear?
Due to my insurance i still have to wait over a month before being eventually authorized to see a psychologe but I‘d like to be able to sleep now
Nostalgie
Ich erinnere mich an unsere gemeinsame Zeit
Unsere Gemeinsamkeiten, unsere Gespräche, unser Lachen
Ich erinnere mich an meine Abhängigkeit, an meinen Durst nach mehr
Nun erinnere ich mich an den Schmerz, als du mich nicht mehr in deinem Leben haben wolltest
Wenn deine eigene Vergangenheit dein aktuelles Leben boykottiert
Du hast mir nie die Chance gegeben zu wachsen und einen anderen Menschen in mir zu sehen
Letztendlich war ich abgestempelt
Du hast mich nicht mehr gesehen
Kaum angemeldet, schon wieder ruhig... wahrscheinlich weil es gerade geht. Aber auch solche Momente gehören mitgeteilt...das gehört zum Leben...zum Überleben. Insgeheim weiß ich jedoch, dass nicht alles gut ist...ich bin gereizt, überstimuliert und muss mit Geduld kämpfen...viele Selbstzweifel kommen hoch "War das was ich gesagt habe OK?", "ist mir die Person böse?", "Rede ich wieder zu viel?", "Vielleicht hat es die Person gar nicht interessiert"...bin ich verdammt nochmal zu viel?!? Ich komme mir häufig zu viel vor...verlange ich zu viel vom Leben, von meinem gegenüber?! Morgen werde ich das Trauma wieder spüren... spätestens wenn ich meinen Körper wieder richtig spüre...aber ja, es ist ein guter Tag.
Heute habe ich mir die Zeit genommen...Zeit die ich eigentlich produktiv nutzen möchte. Sollte meine Gesundheit und meine Bedürfnisse nicht auch etwas produktives sein? Warum stelle ich mich immer hinten an? Einerseits fühle ich mich schlecht, andererseits geht es nicht anders...die harte Phase kickt wieder...die Phase, die mir höllische Angst bereitet, Angst es irgendwann nicht mehr zu schaffen. Dem Kampf gegen meine Psyche zu verlieren.