Ich kann einfach nicht mehr. Es nimmt mir die Luft, raubt mir den Schlaf. Ich bin am Ende.
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Ich kann einfach nicht mehr. Es nimmt mir die Luft, raubt mir den Schlaf. Ich bin am Ende.
"Irgendwann muss auch mal gut sein."
"Irgendwann muss man auch mal die Vergangenheit ruhen lassen."
"Die Zukunft liegt in deiner Hand und es liegt an dir, was Du daraus machst."
Ich liebe diese Ratschläge von Menschen, die absolut keine Ahnung von dem Weg haben, den man gegangen ist, die sich nicht einmal im Ansatz vorstellen können, wie es ist, wenn jeder Tag ein Kampf ist, selbst wenn es nach außen nicht so wirkt...
Kapitel 1-Der Anfang hatte keinen Namen
Meine allererste Erinnerung ist kein Gesicht. Es ist ein Geräusch. Ein Knallen, so laut und endgültig, dass es sich in mein Nervensystem gebrannt hat. Ich sehe mich noch dort sitzen, klein, auf dem Boden direkt vor dem Sofa. Meine Eltern stritten, wie so oft – ihre Stimmen waren laut, schrill, eine Wand aus Aggression, gegen die ich nicht ankam. Und dann passierte es. Ein Teller flog gegen die Wand und zerschellte in tausend Scherben. Dieses Geräusch war mehr als nur zerbrechendes Porzellan; es war das Zerbrechen von Sicherheit. Ich weinte, aber mein Weinen ging im Lärm unter.
Bis heute, Jahrzehnte später, zucke ich zusammen, wenn ein plötzlicher Knall die Luft zerreißt. Ein Feuerwerkskörper, ein zuschlagendes Fenster, ein unerwarteter Donner – mein Körper glaubt dann sofort wieder, er säße vor diesem Sofa und die Welt würde einstürzen.
Ich erinnere mich nicht an Schreie. Nicht an meine.
Wenn ich an den Anfang denke, gibt es keinen klaren Moment, an dem etwas begann. Kein Bild, keinen Raum, an dem ich festmachen könnte, was war. Was bleibt, ist ein Zustand. Ein Grundton. Etwas, das sich durch alles zieht, was später kam.
Mein Körper weiß Dinge, die mein Kopf erst viele Jahre danach gelernt hat. Enge. Hunger, der nicht knurrt, sondern hohl wird. Nässe, die zu lange bleibt. Ein Warten ohne Adresse. Man erzählte mir später, dass man mich fand. Zu leicht. Zu still. Unterernährt. Das sind Fakten. Sie gehören zu mir, ohne dass ich sie mir vorstellen kann.
Diese andauernden Persönlichkeitswechsel in mir oder die raus kommen (inneres Kind etc.) machen mich verrückt & müde.
Liebes Tagebuch…
Es wird wieder schwer. Nach den vielen guten Momenten, wird es wieder schwer. Bin ich alleine damit? Sicherlich nicht. Aber ich höre nichts von den anderen, möchte mich austauschen….mitteilen…hörst du mich? Ich spüre eine unfassbare Leere in mir. Wie ein schwarzes Loch. So schwer. Als würde es meine ganze Energie einsaugen. Wo will ich hin? Was ist los mit mir? So viele Fragen und doch kenne ich die Antwort. Du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ein Mensch der verstanden, gesehen werden möchte. Ein Mensch der die Heilung sucht und immer wieder an seine Grenzen stößt. Gute und schlechte Tage hat. Wie soll das mein Leben lang werden? Werde ich meine inneren Dämonen besiegen? Werden sie mich verlassen? Verlassen werden sie mich sicherlich nicht. Mir wird immer gesagt, dass ich einfach besser mit ihnen auskommen werde. Und das ist irgendwie auch so. Trotzdem wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass sie verschwinden würden. Die Vorstellung wie es wäre Leichtigkeit zu verspüren. Mich nicht immer zu hinterfragen. Mein gegenüber nicht immer zu hinterfragen. Ja du hast mich zu diesem Menschen gemacht, indem du mich nicht geschützt hast. Du bist der Damon, der mich jeden Tag heimsucht. Und ich weiß nicht, ob ich dir jemals verzeihen kann….Mutter.
The Road Not Taken - chapter 3
Chapter 3 of the Road Not Taken is up. Chan has his work cut out for him trying to train a decidedly unwilling Porsche. Chan and Erika has the same thought. Tae and Time show up and Porsche does not let off the sprinkler system. He makes new friends instead of getting wet. Much better use of his time even though he doesn't get to see Kinn wet.
An Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
Was haben wir heute gelernt? Lass deine Gefühle zu, sonst erledigt dein Körper das für dich.
Manche Kinder schützen mit ihrem Schweigen die eigenen Eltern während niemand da ist, um sie vor den Eltern zu schützen.