Rezension zu “Das Geschenk: Lovestory” von Lana Stone
Schreibstil und Charaktere:
Eine extrem kurze, aber auch eine bezaubernde Geschichte rund um die Weihnachtszeit. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Man findet schnell in die Geschichte hinein, jedoch verläuft sie schnell und mit den Charakteren konnte man leider nicht warm werden. Trotzdem kommen Beobachtungen, Eindrücke und Emotionen nicht zu kurz.
Die junge Witwe Katja möchte zu Weihnachten ihren Sohn Ben wieder einmal lächeln sehen. Doch dieser wünscht sich seinen verstorbenen Vater zurück. Beide wissen, dass das nicht möglich ist. Die Witwe ist verzweifelt und beredet mit ihren Sohn, sich etwas anderes zu wünschen. Weiterhin soll er seinen Wunsch dem Weihnachtsmann persönlich erzählen. Doch zu dieser Zeit waren schon alle Weihnachtsmänner ausgebucht. Nun überredet sie den Vater von Bens bestem Freund, für ihn in die Rolle des Weihnachtsmanns zu schlüpfen.
Ich finde es schön, dass die Kurzgeschichte mit einem fröhlichen Ende abschließt, indem sich die Witwe und Bens Vater näher kommen. Jedoch auch etwas fragwürdig. Da ihr Mann vor 9 Monaten verstorben ist und sie das erste Weihnachten ohne ihn verbringt, müsste sie eigentlich sehr traurig darüber sein und nicht mit dem nächsten Mann ins Bett gehen.
Eine schöne Kurzgeschichte für zwischendurch!