Tag 2686 / Ich bin gut so wie ich bin
Ich muss mich nicht mehr mit du anreden. (Tag 336)
Ich kann von mir sprechen.
Ich bin genau so wie ich bin richtig.
Ich brauche mich für niemanden verbiegen oder ändern.
So wie ich bin kann ich bis heute trocken sein. So wie ich das mit mir für mich mache.
Ich brauche mit meinem Trockensein nicht anderen Trockenen und nicht Nichttrockenen gefallen.
Ich kann für mich sorgen. Emotional und finanziell. Ich erkenne, was mir gut tut und was nicht.
So wie ich bin werden sich Menschen mit mir an einen Tisch setzen. Wir werden essen und lachen. Wir umarmen uns. Sie mögen mich wie ich bin.
Silvie mag mich so.
Katzella mag mich so.
Gertrud mag mich so.
Meine Arbeit mag mich so wie ich die Arbeit mache.
In AA mögen mich viele.
Sie mögen meine Ehrlichkeit. Sie mögen wie ich das Meeting chaire. Sie erkundigen sich nach meiner Katze, nach meiner Arbeit, nach meinem Schwimmen.
Ich sehe oft gar nicht, dass ich schon lange ganz richtig bin so wie ich bin, wie es ist.
1.000 Tage "Werde, der du bist" (Tag 170)
Ich bin das schon geworden. Mit meinem Herz für den Landstrich, den sich Israel und Palästina teilen. Mit meiner Freude für Sizilien. Mit meiner Begeisterung für Sprachen.
Ich kenne niemanden, der sich Musik in so vielen Sprachen kauft, der die mitsingt. Ich war früher so nicht. Trinkend war ich anders. Ich konnte auf Parties gehen und grölen. Ich konnte früh kotzen und stand im Mittelpunkt, weil sich um mich gekümmert wurde.
Ich darf mir trauen. Meinen Wünschen und Sehnsüchten. Meinen Plänen. Wie ich da rangehe.
Ich übereile das nicht. Wenn sie die Untersuchung empfehlen, bleibe ich dran. Ich möchte so einen Termin.






