In Jena sind am Mittwoch Klimaaktivisten auf die Schornsteine eines Heizkraftwerkes geklettert. Dort protestierten sie gegen Erdgas. Der Bet
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In Jena sind am Mittwoch Klimaaktivisten auf die Schornsteine eines Heizkraftwerkes geklettert. Dort protestierten sie gegen Erdgas. Der Bet
Publiziert am 9. Juni 2019 von nemo
Kreuzfahrtschiff in Kiel blockiert
Wir haben soeben folgene Aktion in Kiel entdeckt. Die Gruppe „Smash Cruise Ship“ blockiert das Kreuzfahrtschiff „Zuiderdam“ im Kieler Hafen.
Hier ist die Pressemitteilung der Aktionsgruppe:
PM Kreuzfahrtschiff blockiert – für Urlaub ohne Ausbeutung und Umweltzerstörung
Kiel, 9.6.2019 – Aktuell blockieren etwa 50 Aktivist*innen der Gruppe „Smash Cruiseshit“ in Booten und mit Kletterausrüstung das Auslaufen des Kreuzfahrtschiffs „Zuiderdam“ aus dem Kieler Hafen, um dessen Schadstoffausstoß zu unterbrechen und auf die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen an Bord aufmerksam zu machen. Erklärtes Ziel ist es, Urlaubsreisende auf die katastrophalen lokalen und globalen Folgen von Kreuzfahrt aufmerksam zu machen.
„Wir lassen nicht mehr zu, dass Pazifikstaaten im Meer versinken, weil Urlauber*innen im Pool liegen und währenddessen von Stadt zu Stadt fahren wollen“, erklärt Johanna. Kreuzfahrtschiffe tragen durch den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich zur Klimakrise bei. Bei Fahrten in die Arktis lagern sich Rußpartikel auf dem Eis ab, wodurch das Eis noch schneller schmilzt. Doch nicht nur dadurch tragen Kreuzfahrtschiffe zur Zerstörung ihrer Zielorte bei, auch durch das Zerstören von Korallenriffen und durch Abgase in den Hafenstädten. In den Fjorden Norwegens, in denen die Abgase nicht abziehen können, ist das besonders stark sichtbar.
„Kreuzfahrt killt Klima“ steht auf einem der Banner und signalisiert den dringenden Handlungsbedarf. Der IPCC-Bericht zeigt deutlich: Die Menschen in den Industrieländern müssen dringend damit aufhören, mit ihrem verschwenderischen Lebensstil auf Kosten zukünftiger Generationen und bereits heute betroffener Menschen zu leben.
„Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Flyer verteilt, auch hier am Terminal. Der Seehafen Kiel hat aber stets versucht, unsere Versammlungsfreiheit auf jede erdenkliche Art einzuschränken und zu verhindern, dass wir uns an Passagier*innen wenden“, erklärt die Aktivistin Johanna. „Nun sind wir eben auf diese Art unübersehbar und machen deutlich: Wir werden den Betrieb und erst recht einen weiteren Ausbau von Kreuzfahrten nicht tolerieren.“
Weder die Zielorte noch die Arbeitenden auf dem Schiff verdienen viel daran. „Stundenlöhne von 2 Euro und Wochenarbeitszeiten von 72 Stunden sind einfach unmenschlich. Menschen aus dem globalen Norden machen hier Urlaub auf dem Rücken derer, die finanziell dazu genötigt werden. Diese Ausbeutung muss gestoppt werden“, meint Samira, die an Land Flyer an Passant*innen verteilt.
Egal ob an Land, mit oder ohne Landstromanschluss oder auf See: Die natürlichen Ressourcen, welche die Kreuzfahrt-Branche verbraucht, sind gewaltig und mit den Klimaschutzzielen nicht vereinbar. Auch Flüssiggas (LNG) als Energielieferant für Kreuzfahrtschiffe, das einige Reedereien in Zukunft einsetzen wollen, kann keine Lösung sein, da diese fossile Ressource bei der Förderung (Fracking) und beim Transport (Methan-Schlupf) inakzeptable Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat. Wenn es die Gesellschaft mit dem 1,5 Grad-Ziel ernst meint, werden wir in den nächsten Jahren einen drastischen Rückbau der Kreuzschifffahrt und den sofortigen Stopp der Bauarbeiten am neuen Kreuzfahrt-Terminal in Kiel benötigen.
„Lasst uns mit den noch existierenden Kreuzfahrtschiffen doch lieber die Seenotrettung im Mittelmeer unterstützen“, schlagen die Aktivist*innen vor. Sie machen außerdem auf eine Lesung aufmerksam, bei der am 2. Juli um 19 Uhr im Klingelhörsaal in der Johanna-Mestorf-Straße 2, Wolfgang Meyer-Hentrich aus seinem Buch „Wahnsinn Kreuzfahrt“ liest.
Aktuelles auf Twitter unter twitter.com/smashcruiseshit und dem Hashtag #SmashCruiseShit Aktionsberichte bei: tkkg.noblogs.org
Extremwetter. Rechtsruck. Kollabierende Ökosysteme. Wie sprechen wir über eine Welt, die zerfällt? Ein Versuch, das Potential unbeschönigte
Und Schellnhuber darf man, sollte man getrost ernst nehmen.
ES WIRD RAPIDE ENGER: (2) Versorgung und Seefracht
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Infos über die Ackerbesetzung in Neu-Eichenberg
Der Acker bleibt!
Aktionscamp zum Erhalt von Boden, Klima, Biodiversität und einer lebenswerten Region
Stellt euch vor, ihr wollt mal wo hin, kommt zum Örtchen und was ist? Besetzt!
So oder so ähnlich geht es gerade der Dietz AG. Wir haben den Acker, auf dem sie ein Logistikgebiet bauen will, besetzt. Warum? Weil wir den Boden vor Versiegelung schützen wollen. Weil wir das Klima vor noch mehr LKW-Verkehr schützen wollen. Weil wir den Acker als Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Vögel und mehr erhalten wollen. Weil ein Logistikgebiet der Gemeinde, der Region und unserem Planeten mehr schadet als nützt. Und weil all diese wichtigen Argumente zu wenig Gehör finden.
Wenn ihr euch informieren, uns unterstützen, vorbeischauen oder gleich länger bleiben wollt, findet ihr auf diesen Seiten die Infos dazu. Viel Spaß beim Stöbern - wir freuen uns, wir uns auf dem Acker sehen!
Schöne Grüße,
eure Aktionsgruppe Acker bleibt!
Wie ihr dabei sein könnt
Wenn ihr unsere Anliegen teilt und Lust bekommen habt dabei zu sein: Seid herzlich willkommen! Egal welchen Alters, welcher Herkunft usw., ihr könnt gerne Teil des Lebens auf dem Acker werden.
Einfach mal reinschauen
Das Camp ist immer besetzt (logisch bei einer Besetzung :-) ) und ihr könnt jederzeit vorbeikommen, um es euch anzuschauen. Wenn ihr mit vielen Leuten kommt, freuen wir uns, wenn ihr vorher eine Nachricht an ackerbleibt (ät) riseup (punkt) net schreibt. Die Feldlerchen und wir heißen euch gern auf dem Acker willkommen. A propos Feldlerchen: Als Dank für ihren Gesang sollten wir (und unsere Hunde) nicht quer über den Acker laufen, um sie beim Brüten und Kükenaufziehen so wenig wie möglich zu stören. Danke!
Am Programm teilnehmen
Auf dem Acker finden immer wieder Konzerte, Bau-Aktionen und Weiteres statt. Wir veröffentlichen die Termine unter "Aktuelles". Kommt vorbei und macht mit! Andersherum freuen wir uns über Menschen, die einen Programmpunkt anbieten wollen. Konzerte, Workshops, Theateraufführungen, Filmaufführungen, was auch immer! Schreibt uns an ackerbleibt (ät) riseup (punkt) net!
http://ackerbleibt.org/
Wir sagen Ende Gelände! Kohle stoppen, damit #AlleDörferBleiben. Ungehorsam gegen Kapitalismusund für Klimagerechtigkeit weltweit! Wir sind der sofortige Kohleausstieg. Vom 19. Bis 24. Juni stellen wir uns ungehorsam der Zerstörung im Rheinland entgegen und blockieren die Kohle-Infrastruktur.