Das war das letzte Mal, dass ich eine Monogame Beziehung eingegangen bin. 3 Beziehungen hatte ich in knapp 23 Jahren. 1 Jahr, 1,5 Jahre und 4 Monate. Ich habe gellebt. Ich war treu. Ich habe mich voll und ganz hin gegeben. Doch was hatte ich davon? Was hat es mir gegeben? Was hat es mit mir gemacht? 3x nacheinander wurde ich betrogen. Belogen. Manipuliert. Benutzt. Und dann einfach weg geworfen. Als wäre nie etwas gewesen. Traumatisiert. Verletzt. Geschockt. An meine Grenzen getrieben und weit darüber hinaus. Zurück blieben Angst Zustände, Panik Attacken, schwere Depressionen und brutale Vertrauens Probleme. Ich hatte mich selbst verloren. Konnte nicht mehr alleine sein. Habe mein Selbstwert Gefühl verloren gehabt. Nächte in der Klapse. Suizid Versuche. Alkohol und Drogen Probleme. Ich habe Kette geraucht. Ich bin nicht mehr zur Schule, nicht mehr zur Arbeit. Egal ob in oder nach den Beziehungen- ich war ebenso stets die schlechteste Version meines Selbst. Streitereien, Gezicke, Provokationen. Eiersucht. Hassliebe. Abhängigkeit. Gewalt. Lügen. Missbrauch. Hoffnungslosigkeit. Verzweiflung. Ich habe viel zu viel mit mir machen lassen. Viel zu viel verziehen und toleriert, geduldet. Alles habe ich für sie getan. Freundin, Partner, Mutter, Buddy, Frau- alles in einem war ich. Und doch war es nicht genug. Beziehungen haben mich mehr als kaputt gemacht. Und nach jeder Beziehung bin ich tief gefallen. Tiefer und tiefer. Mich da raus zu holen, das war mit Abstand das härteste in meinem bisherigem Leben. 3x. Ich habe stets mehr gegeben als ich bekommen habe. Gekämpft bis zum letzten Zug. So unendlich viel Zeit, Kraft, Energie, Worte und Liebe vergeudet. Die bekomme ich nie mehr zurück. Ich habe mich jedes mal gehen lassen. Kontakte abgebrochen. Freunde vernachlässigt. Bin meinen Hobbies und Interessen nicht länger nach gegangen. Alles drehte sich bloß noch um meine Partner. Meine Laune war abhängig von denen. Ich habe sie mehr geliebt als mich selbst. Ich wollte das Beste aus denen heraus holen. Sie retten. Während ich selbst immer tiefer in ein Loch fiel. Absurdes Helfersyndrom. Ich fühle mich nicht, als hätte ich Männer an meiner Seite gehabt, sondern als hätte ich 3 Kinder groß gezogen oder es zumindest mit allen Mitteln versucht. Ich habe mich das erste Mal verliebt. Dann kam meine erste Liebe und zum Schluss die Große Liebe. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie schnell ich da drin war. 2,5 Jahre lang war ich Single. Und zum ersten Mal in meinem Leben war ich wunschlos glücklich. Alles lief perfekt. Und dann kam er. Ich hatte es geahnt. Von Anfang an. Ich wusste es würde ein großer Fehler sein. Ich wollte endlich aus der Vergangenheit lernen, und doch habe ich mich erneut überreden lassen eine monogame Beziehung einzugehen. Ich war nicht bereit dazu. Ich wollte es nicht. Und doch habe ich mich verliebt. Mehr als je zuvor. Und von da an ging es wieder steil Berg ab. Alles, das ich mir so hart aufgebaut habe über die letzten 2,5 Jahre war einfach weg. Kaputt. Für nichts. Ich war wieder bei 0. Der größte Emotions Krüppel überhaupt. Härter getroffen hat es mich als eh und je. Man hat es erwartet. Und doch, ist man niemals auf diesen unerträglichen Schmerz vorbereitet. Schluss damit! Ich möchte NIEMANDEN mehr gehören! Ich möchte NIEMANDEN mehr lieben als mich selbst! Ich möchte NIEMANDEN mehr Zeit schenken und wertschätzen als mich selbst! Ich brauche diese monogame Beziehung nicht. Ich selbst bin die Liebe meines Lebens! Meine beste Freundin! Mein Held! Ich bin wunschlos glücklich. Ich kann machen was ich will, Händchen halten mit wem ich will, Küssen wen ich will, schlafen mit wem ich will, Zeit verbringen und reden mit wem ich will. Keine Eifersucht! Kein Drama! Kein Streit! Keine Abhängigkeit! Keine Eintönigkeit! FREIHEIT! BEDINGUNGSLOSE LIEBE! FÜR ALLE! Ich liebe ohne Bedingungen zu stellen. Keine Erwartungshaltung. Empathie, Verständnis, Abwechslung, Vertrauen, Spaß, Freude, Zuneigung, Leidenschaft und Liebe! Und dafür muss ich niemanden gehören. Peace!