Agnes: Touristenprogramm, das Finale: Museo Correr. Also eigentlich waren das 4 Museen und zwei Biennale Ausstellungen. Das archäologische Museum haben wir tapfer (fast) ignoriert. Das stadtgeschichtliche ergänzte die Erkenntnisse aus dem Dogenpalast. Es enthält die Sammlung Morosini, weswegen die Ruhmestaten dieses Eroberers der Peleponnes im Fokus stehen. Die frischgebackene Athentouristin denkt ständig nur "Parthenonzerstörer!". In der Pinakothek hängt eine moderne Ausstellung zwischen den Renaissancewerken. Nicht alle Vasen sind in Athen, auch Etrusker und Langobarden töpferten, das 16. Jahrhundert malte lieber Majoliken. Ganz toll: die alte Bibliothek mit Karten und ihrer Geschichte, alten Globen (und moderner Kunst dazwischen, ist klar) und sogar den Holzdruckstöcken der berühmten Venedigansicht von 1500. Na und drumherum die napoleonischen Prachtsäle mit tromp d'euil bis man stolpert.
Georg: Die herrische Steinbüste mit Hut und Admiralsstab in der Hand ist Parthenon- Destroyer Morosini himself. Er war so stolz darauf, dass ihm als einzigem Amtsträger der Republik fur seine Rückeroberungen schon zu Lebzeiten ein Bronzestandbild gegönnt wurde, daas er es für seine eigene Rennomierausstellung im Palazzo nochmals in Mamor nachhauen ließ.













