03.2014 Hamburg
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03.2014 Hamburg
Ditka sucht
Ditka Die Suche
Was in diesem Land gerade passiert erinnert nicht nur an finstere Zeiten, es ist selbst mit schwarzem Humor kaum zu ertragen
Dave im Schokoladenmuseum, Köln
Da mein Gitarrist Mirko mit seiner Tochter auf das Konzert der Band Larkin Poe nach Köln wollte und zuvor mit ihr ins Schokomuseum, habe ich mich doch direkt angeschlossen, denn das habe ich auch noch nicht gesehen. Zudem konnte ich dann abends zu Clawfinger in Köln, die übrigens hervorragend waren. Aber auch das Schokomuseum ist durchaus toll und sehenswert. Nicht nur viel zur Geschichte gibt es eine Schokoladenfabrik, in der ich jedoch leider keine Humpalumpas gesehen habe. Im Shop wird man dann wieder zu allem verleitet, u.a. Schokoladenbier. War gar nicht schlecht, aber ein wenig teuer die Flasche.
Schokoladenmuseum Köln Besuchen Sie uns! Vermeiden Sie Wartezeiten und kaufen Sie Ihr Ticket online! Wir empfehlen: Tragen Sie Maske u
"Wie habt ihr das bloß ausgehalten, Vati und Mutti?"
“Wie habt ihr das bloß ausgehalten, Vati und Mutti?”
In meiner Torben Traurigkeit und Hilflosigkeit am Tag des Überfalls russischer Truppen auf die Ukraine schrieb ich einen Brief an meine toten Eltern: Erika (1917-2000) und Johannes Oberhof (1905-1987) am Luganer im Sommer 1949. Mein Vater veriet mir einmal, dass ich hier gezeugt worden sei. Liebe Erika, lieber Johannes, es gibt ja nicht viel Fotos, auf denen ihr als glückliches Ehepaar zu sehen…
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“Heldenplatz” von Thomas Bernhard
‘In Österreich Jude zu sein bedeutet immer, zum Tode verurteilt zu sein.’
Heldenplatz war ein Theaterstück von Thomas Berhard, deren Uraufführung im Jahr 1988 statt fand, genau fünfzig Jahre nach dem Anschluss gekündigt wurde. Das Stück verursachte einen riseigen Skandal in Österreich, da es verhasst über das Land und die Landesleute spricht. Das Stück gilt heute als ein wesentliches Beispiel der deutschsprachigen Literatur, da es sicht mit der Nazizeit auseindandersetzt, und kritisiert den Antisemitismus, der, nach diesem Stück, im Jahr 1988 stärker denn je ist.
Handlung und Figuren
Das Stück gliedert sich in drei Akte. Die Handlung geht um den Tod eines Professors, der aus dem Fenster seiner dem Heldenplatz zugewadten Wohnung gestürtzt ist. Seine Familie und Haushälterinnen kommen für das Begräbnis zusammen, und sie reden alle über die Glauben des Professors und den Hintergrund seines Todes.
Der Bruder des Professors, Robert, spielt eine besondere Rolle wegen seiner Hassmonologe über die Wiener und die Österreicher im allgemeinen. Es war diese Monologe die den Skandal verursachte. Obwohl er sagt, dass er selbst nie Selbstmord begehen haben können, versteht er warum sein Bruder seinen Leben genommen hat.
Er sagt, es liegt den Wienern in der Natur, antisemitistisch zu sein, und dass er nicht verstehen konnte, warum alle Österreicher schon nicht Selbstmord begehen hatten. Verzweifelt nach dem Begräbnis seines Bruders, erzählt er seinen zwei Nichten, dass wenn es den Österreichern möglich wäre, würden sie nicht zögern, alle Juden nochmal zu vergasen:
‘Der Judenhass ist die reinste, absolut unverfälschte Natur des Österreichers.’
Robert gibt einen erschütternden Monolog im zweiten Akt
Noch eine wichtige Figurin ist die Frau Professor, die erst ganz am Ende des Stücks auf die Bühne kommt. Davor haben alle Figuren über ihre geistige Krankheit gesprochen: wenn sie in der Wohnung am Heldenplatz ist, hört sie die Menge, die immer wieder Hitler begrüßen. Sie stellt daher das Gedächtnis der jüdischen Bevölkerung in Wien dar, die nie vergessen können, was am Heldenplatz passiert ist. Das Stück endet wenn sie anscheinend wegen eines dieser Wahnbilder plötzlich stirbt, oder mindestens bewusstlos wird.
Historischer Hintergrund
Heldenplatz ist ein Platz vor dem Hofburg, der ehemaligen kaiserlichen Residenz, im Zentrum Wiens. Dort hat Adolf Hitler in der Folge des ‘Anschlusses’ im Jahr 1938 Österreich als Teil des deutschen Reiches gekündigt. Die Lage der Wohnung des Professors soll der Grund gewesen, warum die Frau Professor die Stimmen der Menge immer wieder hört.
Seit 1986 hatte die Waldheim-Affäre die Nationalsozialistische Vergangenheit wiederhergestellt. Es war vermutet, dass Kurt Waldheim, der im Jahr 1986 den Wahlkampf für das Bundespräsidentenamt Österreichs gekämpft hat, an Kriegsverbrechen in der Nazizeit beteiligt hat. Infolge dieser Affäre war Österreich dazu gezwungen, sich über die Rolle, die es in der Nazizeit gespielt hat, nachzudenken. Trotzdem wurde die rechtsextreme Partei, die FPÖ, immer stärker. Diese Partei war bis den Sommer 2019 an der Macht, als eine Hälfte der Koalition mit der ÖVP.
Die Menge begrüßt Hitler, der seine Rede auf dem Balkon des Hofburgs gibt
Kopfsteinpflaster Susannenstraße - Geschichten und Geschichte einer Straße im Hamburger Schanzenviertel
Kopfsteinpflaster Susannenstraße – Geschichten und Geschichte einer Straße im Hamburger Schanzenviertel
Martin Musiol berichtet in “Kopfsteinpflaster Susannenstraße” über Ereignisse und Persönlichkeiten, die über 200 Jahre lang das Hamburger Viertel prägten.
Das Kopfsteinpflaster der Susannenstraße im Hamburger Schanzenviertel hat sich in den letzten 200 Jahren nicht besonders verändert. Es ist damit eines der Dinge, welche verschiedene Persönlichkeiten, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten in…
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Gegen das Vergessen
Gegen das Vergessen. Ein Projekt, bei dem ich begeistert mitmache und bei dem ich mich sehr freuen würde, wenn andere Menschen auch mitmachen. Das von Sylvia Kling gestartete Projekt, ist in ihrem Blog zu finden. (more…)
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