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Nachdem ich im Internet nach verschiedenen Inspirationsquellen gesucht habe und mir diverse Bilder und Webseiten angesehen habe, welche unter “erste Inspirationen” in diesem Blog zu finden sind, habe ich nun eine Projektidee gefunden: Plastik.
Ich möchte mich mit Hilfe von Objekten aus Plastik mit dem Thema “modulare Systeme” auseinandersetzen.
Dazu recherchiere ich jetzt gezielt nach Bildern und Quellen, die mir dabei helfen, meine Idee weiterzuverfolgen.
Wir hatten uns die Sache ganz einfach vorgestellt. Man nehme Koordinaten und marschiert los, nachdem man diese in ein fähiges Smartphone oder google.maps hochgeladen hat. Sucht dann an diesem Ort den QR-Code, der einen auf die Webseite bringt, auf der man, nachdem eine Frage beantwortet wurde, zu den nächsten Koordinaten kommt.
Ich als Gruppenmitglied habe den ersten Probelauf alleine gemacht. Das hat mehr oder weniger geklappt. Ich kannte die Punkte und habe ein wenig geschummelt, da ich genau wusste wo die QR-Codes sein mussten. Auch den versteckten QR-Code unter dem Klettergerüst war für mich kein großes Hindernis.
Was sollte aber passieren wenn jetzt ein nicht eingeweihter den Weg abläuft?
Ich gab einer kleinen Gruppe von 3 Personen die ersten Koordinaten. Sie waren sofort begeistert gewesen von der Idee einen Orientierungslauf zu machen. Doch das sollte sich schnell ändern. Sie haben nicht einmal den ersten Punkt gefunden, an dem wir den QR-Code versteckt hatten.
Sie hatten sich den Weg zum Punkt angeben lassen und wurden über die Unistraßen, außerhalb des Geländes, auf die Straße geführt. Dort standen sie dann. Der Punkt jedoch weit entfernt und einen QR-Code gab es hier auch nicht. Ich war mitgelaufen und gab ihnen den Hinweis einmal nur den Punkt einzugeben und sich nicht dort hinführen zu lassen. Doch auch das klappte nicht wirklich. Erst nachdem wir eine App verwendeten, die auch wir zuvor benutzten um die GPS Daten zu bestimmen, klappte es einigermaßen.
Also ging es wieder auf das Gelände der Uni und der erste Punkt wurde gefunden. Hier wurde die erste Frage schnell beantwortet und die Zusatzaufgabe mit Spaß gelöst. Die weiteren Punkte wurden teilweise schwer aber mit Hilfe meiner Anweisungen doch noch irgendwann gefunden. Bei einem Orientierungslauf geht es darum, dass man sich orientiert und das Navigationsgerät benutzt. In sofern hat unser Projekt hier nicht ganz so gut funktioniert. Außerdem hat der Lauf ziemlich lange gedauert, so dass er mit einer Schulklasse in einer Schulstunde nicht machbar gewesen wäre. Den Dreien hat es allerdings sehr viel Spaß gemacht und sie hatten sich darauf eingestellt auch mal länger nach einem QR-COde zu suchen.
Unser Fazit:
Einen solchen Orientierungslauf zu gestalten macht Spaß und ist für die Schulklasse, wenn er einmal steht und funktioniert, eine schöne Schulstunde. Allerdings kann man ihn nicht unbedingt oft machen, da man dann die Punkte an denen die QR-Codes versteckt sind kennt und auch die Fragen einfach beantworten kann. Das hat man auch an meinem Probelauf gesehen, da hier keine derartigen Probleme aufgetreten sind, wie bei der Gruppe.
Um diese Probleme noch zu lösen, müsste man die Koordinaten genauer bestimmen, so dass die Punkte besser zu finden sind. Hierbei müsste man sich nun auch noch um bessere Alternativen kümmern, wie die Gruppen diese Punkte in ihr Smartphone eingeben können.
Der erste Versuch hat allerdings schon recht gut funktioniert und wir können uns vorstellen, so etwas im Sportunterricht einmal durchzuführen.
Teil 1: Das Konzept
Teil 2: Von der Theorie zur Praxis
Teil 3: Testphase
Teil 4: Fazit
Da die private Nutzung und Freizeitaspekte bei Facebook im Vordergrund stehen, stellen sich für die jungen Nutzer gleich mehrere Fragen. Wie sieht eine sinnvolle und kritische Nutzung von Facebook angesichts der Sicherheitsrisiken aus? Warum betreiben auch Unternehmen, Behörden, Parteien, Verbände auf Facebook Seiten auf Facebook? Und, welche genauen Ziele verfolgen diese Institutionen mit der Teilnahme an diesem sozialen Netzwerk?
I Unsere Unterrichtsidee
Schülerinnen und Schüler (im Weiteren nur noch SuS) sollen sich über die Erstellung eigener, erfundener Facebook-Seiten für Unternehmen, Parteien und eines privaten Nutzers mit der Bedeutung des Netzwerkes auseinandersetzen. Bei der Erstellung der Seiten ist die Dokumentation und Begründung jedes Schrittes wichtig. Auch dies ist ein wichtiger Unterrichtsgegenstand und soll von einer weiteren Gruppe von SuS geleitet werden.
Im Politik und Wirtschaft- (im Weiteren nur noch PoWi) Unterricht werden neue Medien und ihre Bedeutung für die SuS thematisiert und gerade auch deren Bedeutung für die Wirtschaft und Politik. Die Veränderung der Partizipation im Sinne politischer Mitbestimmung aber auch im Sinne der Kommunikation der SuS mit Mitschülern oder auch anderer wird im Spannungsfeld unterschiedlichster Interessen von Politik, Wirtschaft aber auch von Facebook als Unternehmen selbst angesprochen.
II Idealtypisches Setting
Nachdem die SuS ihre individuellen Nutzungsweisen von Facebook in einem Brainstorming wiedergegeben haben und dies auf der Tafel festgehalten wurde, ist die Einteilung in Gruppen vorgesehen. Dabei gibt es eine Gruppe (A), die für politische Parteien, eine (B) die für Unternehmen, eine (C) die private Profile und eine (D) Dokumentations-Gruppe, die möglichst umfassend alle Schritte der anderen Gruppen nach einem vorgegebenen Schema betreut, überwacht und in entsprechenden Stunden-Posts auf Facebook festhält. In den Unterrichtsmaterialien, die jeder Gruppe zunächst auf Papier, mit weitergehenden Informationen auf der geschlossenen Facebook-Seite, präsentiert wird wird das weitere Vorgehen erläutert.
Vorgehen der SuS
Die SuS einer 9. Klasse (Gymnasium) sollen sich gemäß der vorgegebenen Links aber auch eigenständig in den jeweiligen Gruppen über Parteien, Unternehmen, private Profile und auch über eine sinnvolle Dokumentation von Arbeitsschritten informieren. Anhand von groben Vorgaben sollen dann Analysekategorien für „sinnvolle Facebookseiten“ erstellt werden. Primäres Ziel ist es diese Analysekategorien aufzustellen (z.B. Verständlichkeit, Zielgruppenorientierung, Widerspruchsfreiheit…), festzuschreiben und vor der Klasse an Beispielen zur Diskussion zu stellen. Ist die Klasse soweit, dass anerkannte Analyskategorien gefunden wurden, ist das nächste Ziel die begründete Erstellung einer fiktiven Facebook-Seite.
Um im Rahmen des E-Learning-Projektes die Machbarkeit zu testen kann eine Schülerin oder ein Schüler mit dem entsprechenden Material versorgt werden, versuchen Analysekategorien für eine „sinnvolle Parteienseite“ erstellen und daraus eine idealtypische Facebookseite zu einer erfundenen Partei erstellen.
III Lernziele
Die kritische Beleuchtung von Facebook sowohl im Hinblick auf die eigene Nutzung aber auch auf die Nutzung wirtschaftlich und politisch Interessierter. Durch Multiperspektivität und Rollenwechsel soll zu einer anderen Wahrnehmung sozialer Netzwerke auffordern, die Empathiefähigkeit der SuS ansprechen und darüber hinaus auch mögliche künftige Entwicklungen und deren Grenzen aufzeigen.
Probleme die auftauchen könnten sind:
Nicht alle SuS sind bei Facebook angemeldet.
Eltern, Schulleitung, Datenschutzbeauftragter, Schulamt, Kultusministerium… sperren sich gegen die Arbeit mit einem sozialen Netzwerk im Unterricht.
Einzelne SuS fühlen sich durch diese Thematik ausgegrenzt (Exklusionsproblematik)
IV Rechtliche Bedingungen
Immer wieder werden die Grenzen dieser neuen Form der Partizipation am gesellschaftlichen Leben angesprochen. Nicht nur Kinder – das Mindestalter um bei Facebook ein Profil anlegen zu können liegt bei 12 Jahren – verfügen nicht über die erforderliche Weitsicht zu erkennen, welche Bedeutung einmal eingestellte Inhalte erlangen können. Exzessive Formen der Nutzung von Facebook werden häufiger in den Medien aufgegriffen. Die Frage nach der Löschung von Inhalten und den Nutzungsrechten der Inhalte stellen sich immer wieder, da die Nutzungsbedingungen jedwede Inhalte als Eigentum und Verwertungsgegenstände der Firma Facebook ausweisen. Das Daten gezielt gesammelt, der Werbeindustrie und Geheimdiensten zur Verfügung gestellt werden steht nun außer Frage.
Die rechtlichen Bedingungen hinsichtlich der Frage, in wie weit Facebook in der Schule verwendet oder eingesetzt werden darf, regelt jedes Bundesland unterschiedlich.
Arbeitseinteilung
Testumgebung festlegen, Test begleiten, Sammlung von Links zu Facebookseiten
Erstellen der geschlossenen Facebookseiten, Sammlung von Links zu Facebookseiten
Typische Nutzungsarten von Facebook identifizieren, Bezug zum Unterricht herstellen, didaktische Analyse erstellen, Sammlung von Links zu Facebookseiten