Na das ist ja mal was Besonderes: mit Pia und Pascal lande ich nach über 16 Stunden Flug auf einer winzigen Insel am südlichen Zipfel Afrikas und trotzdem sind wir noch innerhalb der Europäischen Union. Zwischen Madagaskar und Mauritius kann man mit Euros einkaufen – verrückt. Ich verstehe zwar die französische Landessprache nicht besonders, aber mit einem freundlichen Lächeln kommt man immer weiter.
Nach dem langen Flug muss ich mich aber erstmal abkühlen und will gleich ans Meer.
Doch was sehe ich da? Gibt es hier etwa Haie?!? Ja, aber zum Glück sind das hier nur Delphine.
Am nächsten Tag will ich mir erstmal einen Überblick über die schöne Insel verschaffen und wandere los. Ganz schön schwarz hier. Wie soll ich mich da verstecken?
Aaah, der ist schuld, der Piton de la Fournaise. Ich habe mir sagen lassen, das er jedes Jahr Lava ausspuckt – deshalb ist es unter meinen Hufen so warm …
Uff, oben angekommen, sehe ich zwar keine Insel, ist aber trotzdem toll, über den Wolken zu schweben.
Auf dem Rückweg habe ich dann doch noch die tolle Landschaft genießen können. Ob es hier auch Bergziegen und -schafe gibt?
Wieder unten angekommen geht es erstmal an den Strand – ich bin völlig kaputt vom vielen wandern.
Ria und Pascal gehen immer schnorcheln und erzählen danach was von ganz vielen Fischen. Das muss ich mir auch mal anschauen.
Am nächsten Tag schauen wir uns den Temple du Colosse an – da gibt es viele bunte Tiere, die auf dem Dach wohnen. Habt Ihr gewusst, das auf dieser winzigen Insel Christen, Hinduisten und Moslems zusammen wohnen? Toll.
Wieso wird es denn auf einmal so dunkel? Ach eine Sonnenfinsternis – muss wohl selten sein. Naja, ich find's doof, denn ich sehe kaum noch was.
Und schon ist der Urlaub wieder vorbei. Etwas wehmütig genieße ich den letzten Abend.